Ästhetische Grenzverschiebung

Um das kulturelle Vakuum zu füllen, versuchen sich Institutionen an neuen digitalen Formaten, andere bauen ihr bereits bestehendes Angebot aus. Der Schwenk ins Digitale scheint für manche Neuland, andere sind dort schon länger zu Hause. Wir sprachen mit der Kuratorin und Autorin Anika Meier und dem Künstler Manuel Rossner über Kunst in der digitalen Sphäre.

Digital FOMO

Social Media quillt über vor lauter Content – da sind unzählige Livestreams, Posts, die auf Youtube verweisen und vice versa. Ein Ende der Quarantäne und des damit verbundenen digitalen Kunststroms ist nicht in Sicht. Ist (online) dabei sein in Zeiten der Selbstisolation wirklich alles?

Kunst in Quarantäne #5

Angucken kann jeder. In dieser Woche gehen wir mit der Kunst in die Interaktion. Wir haben junge Kunst zum Ausmalen, Urban Art zum Puzzeln und Architektur zum Abradeln für euch. Und was zum Lesen. Alles erste Sahne!

Ist da jemand? Zahel und Feermann!

Geht gern an die Frische Luft, haben Sie gesagt – aber bitte auf Abstand. Damit euch beim nächsten Spaziergang kein Jogger streift und auch weil es so einfach viel köstlicher ausseht, wenn ihr Altglas wegbringt, präsentieren wir euch das Tutu der Stunde. Erfunden hat es das Künstlerpaar Esther Zahel und Peter Feermann.

Kontinuität fürs Jetzt

Ursprünglich war das Gespräch mit Direktor Dirk Luckow als allgemeiner Einblick in eine der größten Ausstellungshallen für Gegenwartskunst gedacht, aber dann kam die Corona-Krise dazwischen. Nun wandere ich auf dem Weg zum Interview durch das menschenleere Hamburg. Es ist halt gerade wirklich alles anders.

Intuitives Formenspiel

Boban Andjelkovics künstlerische Praxis scheint auf den ersten Blick roh und direkt. Sein Oeuvre ist vielfältig, er nutzt unterschiedliche Medien. In seiner aktuellen Ausstellung in der Galerie Britta von Rettberg zeigt er unter dem Titel „und das ist erst der Anfang“ expressive Arbeiten, die sich einer verkannten Künstlerin annähern.

Ist da jemand? Milen Till!

Dass uns beim Anblick zweier Zahnbürsten Gefühle der Zärtlichkeit übermannen, ist schon einmal ein klares Indiz für zu wenig Umarmungen in jüngerer Vergangenheit. Milen Till hat aus Zahnschmerzen und einem mäßigen Buchtitel ein kleines Meisterwerk geschaffen.

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