Jetzt doch endlich NFTs verstehen

Kunst-NFTs – niemand kann’s mehr hören, so richtig verstanden haben es dennoch die wenigsten. Office Impart hat sich dem Thema angenommen. Galeristin Anne Schwanz erklärt uns und allen anderen Faultieren die Vorzüge der Blockchain-Technologie für die zeitgenössische Kunst. Was bleibt nach dem Hype?

News Feed, nur anders

Für die Eingangshalle der Neuen Nationalgalerie in Berlin hat die amerikanische Konzeptkünstlerin Barbara Kruger den gesamten Raum in einen analogen News Feed verwandelt. Die Texte, Zitate und Smileys überdecken den gesamten Boden und richten den Blick auf unseren Medienkonsum.

Bin ich schön genug?

In der pastellfarbenen Scheinwelt von Instagram-Werbeanzeigen wird eine vermeintliche Notwendigkeit der präsentierten Produkte suggeriert. Gretchen Andrew stellt sich dieser Logik entgegen, platziert ihre eigene ungewöhnliche Botschaft. In der Kölner Galerie Falko Alexander lautet sie: “I already have everything I need to be beautiful”.

Ab in die Unsicherheit

Hannah Hallermann plädiert für mehr Wagemut und Entscheidungsfreude – Fehler und Kurswechsel sollten dabei möglich sein, denn ohne kommen wir nicht voran, sagt sie. Ihre Arbeiten sind nun auch in ihrem Katalog “Tools and Tales for Transformation” zu sehen. Er inspiriert zum Aufbruch in die Unsicherheit.

Kunst & Kulinarik

Fantastisch speisen und dabei Kunst genießen, geht das überhaupt? Aber ganz gewiss! Wir zeigen euch die leckersten Adressen für Kunst und Kulinarik in Berlin: das Kin Dee mit Thai-Kochkunst, La Côte mit südeuropäischen Einflüssen, SodaZitron mit deftigen österreichischen Speisen und das Restaurant Richard mit delikaten 8-Gänge-Menüs.

Gute Laune mit Max Sand

Zwischen Kartbahn und Kneipe, gern mit Bier. So sieht er aus, der freizeitgeschwängerte Alltag im hessischen Willingen – jedenfalls durch die Linse von Max Sand. Mit gallerytalk.net spricht der Künstler über die Spice Girls, die Documenta Fifteen und einen kuriosen Besuch beim Arzt

Gefallene Heldenfiguren

Es ist eine kurze Bootsfahrt nach San Giorgio Maggiore, aber nur wenige Besuchende der 59. Venedig Biennale verirren sich hierher. Vorbei an der pompösen, gleichnamigen Kirche verbirgt sich in der Fondazione Giorgio Cini eines der offiziellen kollateralen Events der Biennale: Kehinde Wiley untersucht die “Archäologie der Stille”.

Bilder und Sound einer Jugend

„Fade Away Medely“ ist mehr als ein einfaches Fotobuch – es ist eine spannende, multi-mediale Komposition des Sounds einer Generation. Ein Gespräch mit Jonas Höschl und Schriftsteller Joshua Groß über Adoleszenz und Provinz, über Realität und Realismus, über depressiven Hedonismus und einen möglichen Funken Hoffnung.

Die 10 besten Biennale-Pavillons

Die Jury der Biennale Arte 2022 hat ihre Entscheidung getroffen. Demnach ist der beste nationale Beitrag der britische Pavillon von Sonia Boyce. Aber man soll sich ja immer eine Zweitmeinung einholen – auch bei Kunst. Daniela Grabosch von YYYYMMDD verrät, welche Länderpavillons bei ihr besonders Eindruck hinterlassen haben.

Die Umnachtung der Gurke

Die Romantik bietet ein belebendes, weil leicht toxisches Wechselbad der Gefühle – früher Natur und Wetter, heute eher so Plastik und Sauna. Jagoda Bednarsky und Felix Kultau schlagen mit “Nachtstücke” bei Grisebach ein eigenes schauderhaft melancholisches Kapitel auf.