Vom Eingefädeltwerden

Niclas Riepshoff interessiert sich für den Übergang von Liebe zu Gewalt. In seiner Solo Show „A Stitch In Time“ bei 14a in Hamburg verfolgt der Künstler seinen eigenen pädagogischen Faden zurück. Er portraitiert seine Einfädler*innen auf gegossenen Alu-Einfädlern und näht die Patchwork-Familie schlechthin.

Von queerer Liebe und lebenden Bären

In der Gruppenausstellung „Into the drift and sway“ bespielen sechs zeitgenössische Künstler*innen den Bärenzwinger am Köllnischen Park in Berlin-Mitte. Die Ausstellung reflektiert die homosexuelle und queere Geschichte eines frühen Cruising-Ortes.

Kunst in Kirchen

Mit großen Schritten geht es auf Weihnachten zu. Wer dieser Tage in besinnliche Weihnachtsstimmung kommen möchte, hat die Möglichkeit, Kunst in Kirchen zu entdecken. Denn vielerorts können diese nicht nur mit ihrer Architektur überzeugen, sondern auch mit einem reichen Innenleben.

Zeitgenössische Meister

Die Blicke der männlichen, weiblichen und genderqueeren Protagonisten auf Cédric Rivrains Gemälden sind mal anziehend, mal voller Provokation. Gekonnt lässt der Maler enge Vertraute in bekannten Posen der Kunstgeschichte in der Fitzpatrick Gallery auferstehen und gibt einen intimen Einblick in seine Gedankenwelt.

Unsere allerliebsten Jahresgaben

Einmal im Jahr gibt es die Chance auf Schnapper der Extraklasse. Die Kunstvereine sind mit ihren Jahresgaben und Editionen ein echtes Geschenk für Sammler*innen. Wir haben uns angeschaut, was dieses Jahr im Angebot ist und für euch ein paar Favoriten ausgewählt. Also kauft Kunst, los!

Durst nach Transformation

„Our Vampires“ in der Galerie Sperling nimmt die mythologische Gestalt des Vampirs zum konzeptionellen Ausgangspunkt. Die Ausstellung versammelt fünf Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen, die gesellschaftliche Erwartungshaltungen und universale Sehgewohnheiten spielerisch zersetzen.

Postdigitales Zukunftslabor

Wie Motten zum Licht zieht ein blaues Leuchten Interessierte auf dem Ebertplatz in Köln hin zur aktuellen Ausstellung im Mouches Volantes. Dort lässt sich Constantin Hartensteins Versuchsanordnung einer postdigitalen Zukunft begehen, in dessen Zentrum ein wundersames Elixier steht.