Alle Artikel von Anna Meinecke

Ist da jemand? Ye Funa!

Fragen zum Virus? Dann wendet euch vertrauensvoll an „Dr. Corona“. Die interaktive Online-Arbeit von Ye Funa hat auf alles eine Antwort – wenngleich nicht notwendigerweise die, mit der man gerechnet hätte. Mit gallerytalk.net spricht die Künstlerin über virtuelle Medikamente und ihre Sehnsucht nach einer Post-Corona-Welt.

DOUBLE TAP: Emma Pryde

Die Engel sehen friedlich aus, doch ihnen steht nichts Gutes bevor. Emma Pryde baut Welten, die unschuldig anmuten und Abgründe offenbaren. Mit gallerytalk.net spricht die amerikanische Künstlerin über ihre Kindheit voller Paranoia und mutierte Ideologie. Außerdem erklärt sie, wieso sie aus Materialresten Schmuck herstellt.

Das Mauerwerk des Liam Fallon

Backsteinmauern sind etwas Grundsolides, doch Liam Fallon bricht sie auf – nur um sie dann mit Schnallen, Zwirn und Reißverschluss gewissermaßen wieder zusammenzuflicken. Mit gallerytalk.net spricht er über die Ästhetik des Brüchigen, queere Codes und Plateauschuhe, mit denen man durch Fett laufen kann.

Klickt das: Fünf Online-Ausstellungen

Gute Online-Ausstellungen lassen sich nicht auf einen Blick erfassen. Wer im Internet Aufmerksamkeit nicht nur erregen, sondern auch halten will, kämpft stetig gegen den Nutzer*innen-Impuls, einfach das olle Tab zu schließen. Bei diesen Shows haben die Macher*innen alles richtig gemacht.

Ist da jemand? Lucy Bryant!

Porzellanfiguren wirken selbst säuberlichst poliert immer auch etwas angestaubt. Doch die von Lucy Bryant sind eine Ausnahme. Die britische Künstlerin kleidet Kitsch ins Gewand alltäglicher Gegenwart. Mit gallerytalk.net spricht sie über die Angst vor Lebensmittelengpässen und Straußen-Steak als Grundnahrungsmittel.

Super Paper – Mai 2020

In der Mai-Ausgabe des Super Papers präsentieren wir unser zweites „Zuhause Spezial“ voller Kulturtipps in Zeiten von Corona.

Kauft jetzt Kunst!

Selbstverständlich ist es schön, wenn ihr euch Ausstellungen anschaut, auf Instagram Fotos davon teilt oder – gesetzt dem Fall ihr, seid irgendwie schreibend tätig – vielleicht sogar darüber berichtet. Aber Künstler*innen leben eben von Verkäufen. Und deswegen ist gerade jetzt die Zeit, zu investieren.