Schön, wie es mich schüttelt

Disclaimer: Die folgenden Zeilen dienen nicht dem Zweck, sich über Personen lustig zu machen, die von Phobien oder Angststörungen betroffen sind. Wem bei der Vorstellung von Spritzen, Spinnen oder Clowns ein kalter Schauer über den Rücken läuft, der sollte diesen Artikel lieber nicht lesen.

Zeigt alles, was kaputt ist

Das Raus Project ist eine der vielen pandemiebedingten Online-Initiativen. Allerdings macht es vieles besser als die meisten Angebote: Es nimmt euch mit nach draußen und tut nicht so, als wären die Dinge sauberer, als sie sind.

Exklusiv – inklusiv?

Die Ausstellung “Backstage with the Modern Dancers” in der Galerie EIGEN+ART transportiert die Betrachter*innen in einen sonderbaren Zwischenraum. Stef Heidhues thematisiert darin Fragen der Form, des Materials, des Negativen Raumes. Der Körper ist – nach Aussage der Künstlerin – stets abwesend. Ein exklusiv-inklusives Kunst-Erlebnis.

Die eigene Stimme finden

Im Untergeschoss des K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen entfaltet sich in einem Setting zwischen „White Cube“ und „Black Box“ eine energiegeladene Atmosphäre. Aktuell findet dort hinter verschlossenen Türen die Absolvent*innenshow der Kunstakademie Düsseldorf statt.

En Plein Air

Die Museen sind geschlossen, die Galerien auch. Das wird noch eine gewisse Zeit so bleiben. Dass zeitgenössische Kunst auch abseits der White Cubes funktionieren kann, beweisen die Projekte Final Hot Desert, THE POOL, Light-harvesting Complex und TROPEZ. Sie präsentieren Kunst an der frischen Luft.

Study of Transformation

Die Ausstellung “Tempest” in der Galerie Tanya Leighton vereint sechs Künstler*innen, deren Arbeiten Formen der Transformation erörtern. Fabelwesen, Wolkenbildung, Stadtentwicklung, Animation, Materialbildung und Erinnerung: “Tempest” ist ein Gewitter an visuellem und inhaltlichem Input!