Wo die wilden Würmer wohnen

Aktuell bespielt Verena Issel mit ihren neusten Filzarbeiten den Ausstellungsraum der IG Metall. Der “Pandora Papers”-Lebensraum lässt neben lustigen Gedanken auch gesellschaftspolitische Fragen aufploppen. Er ist einerseits Spielwiese, andererseits mysteriöses Tunnelsystem.

Futurismus in Puderfarben

Für ihre Ausstellung “Wake Up in a House Called Season” taucht Guan Xiao nicht nur die Räume der Galerie Kraupa-Tuskany Zeidler in Berlin in Puderrosa und ein zartes Grün. Xiao tut dies auch mit ihren Skulpturen, die Technologie, Futurismus und chinesische Ikonographie vereinen.

Erden und erden lassen

M.Bassy und Âme Nue präsentieren mit “Goddesses Of Healing” Videoarbeiten von Lorna Simpson, Berni Searle und Buhlebezwe Siwani. Die Künstlerinnern widmen sich dem kollektiven Trauma, das früher bis heute von Schwarzen Menschen bewältigt werden muss. Die drei Arbeiten regen einen heilenden Prozess an.

Der Traum einer Ausstellung

In der Betonwüste des Ebertplatzes in Köln lässt sich das schmuckvolle Innenleben des Ausstellungraumes Gold + Beton erst beim Öffnen der Eingangstür entdecken. Die Soloausstellung der Künstlerin Svea Mausolf ist nicht nur immersives Raumerlebnis, sondern humorvolle Kritik an generischen Ausstellungskonzepten.

Allein in der “Innenwelt”

Fabian Treibers Interieurs und Landschaften sind seltsam und irgendwie schwer einzuordnen. Sie zeigen fiktive, menschenleere Raumgefüge, die uns ratlos, verwundert und gleichzeitig emotional berührt zurücklassen. Die Haverkampf Galerie zeigt mit “For A While Longer” nun die neuesten Arbeiten des Stuttgarter Künstlers.

Officecore

In der Gruppenausstellung “System Down? State of Affairs“ bei Klemm’s tangieren die gezeigten Videoarbeiten umfassende weltpolitische Themen. Dabei haben sich die Galerieräume in ein leeres Büro verwandelt, das gar nicht so bieder ist, wie es scheint.

Eine kleine Hausmusik

Möbel als Resonanzkörper, der Regen als Drummer und Tänzerinnen in Stilettos. Mit ihrer umfassenden Einzelausstellung „Sound of Spaces“ bringt Nevin Aladağ die historischen Räume der Villa Stuck förmlich zum Schwingen.