Zürich

Kein Atelierbesuch

Die Ausstellung “Studio Visit” in der Binz39 ist kein Atelierbesuch im eigentlichen Sinn. Denn die Ateliertüren, die an den Ausstellungsraum grenzen, bleiben verschlossen. Die Gruppenschau ist das Ergebnis künstlerischer und kuratorischer Auseinandersetzungen mit dem Studio als Produktionsort, Gemeinschaftsraum und Lager.

In die Schweiz verpflanzt

Jasmin Werner stellt erstmals in der Schweiz aus. Das nimmt sie zum Anlass, sich mit machtstrukturellen Verknüpfungen des Landes zur politischen Geschichte der Philippinen auseinanderzusetzen. Bei Damien & The Love Guru rückt Werner die Familie des Ex-Diktators Ferdinand Marcos in den Fokus – und deren Schweizer Bankkonten.

Darf Kunst unterhaltsam sein?

Wer sich regelmäßig Kunst anschaut, wird über die Missstände der Welt in Kenntnis gesetzt. Immer und immer wieder. Darf Kunst auch einfach unterhaltsam sein? Roman Signers Ausstellung im Kunsthaus Zürich ist das perfekte Beispiel für ein freudvolles Erleben von Kunst ohne Erkenntnisgewinn.

Mach Sitz!

Unter dem Titel „Beiss die Hand“ zeigt das Helmhaus Zürich eine Ausstellung von Roman Selim Khereddine. Präsentiert werden drei Videoarbeiten, die Gehorsamkeitsübungen eines Stadtzürcher Polizeihunds wiedergeben. Sie laden ein zur Reflexion über hierarchische Beziehungen zwischen Mensch und Tier.

Stumme Zeugen

Mit “American Ghost“ präsentiert Eva Presenhuber eine Ausstellung von Matthew Angelo Harrison. Der amerikanische Künstler zeigt von Kunstharz umschlossene afrikanische Skulpturen. Seine Arbeit lädt zur Reflexion über Kolonialismus und über afrikanisch-amerikanische Identität ein.

Wenn Adel verpflichtet

Mit “Les leçons particulières” zeigt Blue Velvet Projects eine Ausstellung von François Durel und Augustin Katz. Die Künstler setzen sich mit ihrer Kindheit auseinander, die durch ihre Zugehörigkeit zum niederen Adel und eine katholische Erziehung geprägt war.

Der Silberglanz natürlicher Dinge

Stefan Knauf schafft Stahlskulpturen, Manuel Stehli Ölgemälde. Neben einer engen Freundschaft verbindet die zwei Künstler das Interesse am Abbilden vermeintlich naturgegebener Wirklichkeit. In der Livie Gallery ergänzen sich ihre Arbeiten zu einer surreal anmutenden Landschaft, in der anonymisierte Körper unter silberglänzenden Kakteen verweilen.

Perlenschnüre wie Jugendjahre

Mit „Magazine“ zeigt die Kunsthalle Zürich eine Einzelausstellung von Maggie Lee. Die amerikanische Künstlerin bespielt den Ausstellungsraum multimedial. In der Zusammenschau von insgesamt 36 Arbeiten wird ein vielseitiges Magazin erfahrbar.

Magie trotzt Schwellenangst

Mit „Bliss“ präsentiert das Migros Museum für Gegenwartskunst eine Ausstellung von Tarek Lakhrissi. Der französische Künstler schafft drei immersive Räume, in denen er Skulpturen und die Filmarbeit „Bright Heart“ zeigt.

Plakative Körperbilder

Plakate sind im öffentlichen Raum vielerorts sichtbar. Immer wieder kommen dabei Bilder von menschlichen Körpern zum Einsatz. Auf welche Weise werden diese Körper gezeigt? Mit “Talking Bodies. Körperbilder im Plakat” zeigt das Museum für Gestaltung Zürich eine kulturanalytische Ausstellung, die dieser Frage nachgeht.