Zürich

Trautes Heim, Glück allein?

Das Heim Kunstschaffender ist zumeist nicht nur ein Privatraum, sondern auch ein Raum für Kunst. Das eigene Zuhause inspiriert, wird abgebildet, wird zum Motiv. Die Galerie Haas Zürich widmet sich mit der Ausstellung „Homestories“ vermeintlich privaten Einblicken.

Wer kann das verstehen?

Was hat es eigentlich auf sich mit dem Verstehen von Kunst? Warum fällt es oft schwer künstlerische Positionen zu begreifen? Das Helmhaus Zürich nimmt sich in der Ausstellung “Verstehen. Das Problem des Anderen“ diesen Fragen an.

Die Leere füllen

Mit „Arcadia“ zeigt die Zürcher Galerie Fabian Lang aktuelle Arbeiten von Mark Wallinger. Zu sehen sind Fotografien und Filmaufnahmen aus London während der Pandemie 2020. Der gezeigte öffentliche Raum ist leer. Den Galerieraum füllt Wallinger mit beweglichen Skulpturen.

Künstlicher Künstler

Ben Elliot zeigt sich in seinen Fotografien als Avatar. Es handelt sich um Selbstporträts, zu sehen ist jedoch ein künstlicher Körper. Die bei dem Zürcher Art Space Flat Markus ausgestellten Arbeiten hinterfragen die künstlerische Autorschaft.

Erinnerungen aus Glas

Mit „Fenster“ zeigt die Zürcher Livie Gallery hochformatige Arbeiten aus farbigem Glas von Esther Mathis. Die Oberflächen der Scheiben weisen Perforationen, Sprenkel und Farbschlieren auf. Die erzeugten Lichtstimmungen entspringen Erinnerungen der Künstlerin.

Undurchsichtige Wiedergänger

Mit „Upiór“ zeigt der Zürcher Off-Space Sentiment Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė. In der Ausstellung zu sehen sind maskenähnliche Arbeiten aus Holz und Metall. Ihre langen Spitzen können den Augen ihrer Betrachtenden bedrohlich nahe kommen.

Schlag den Gong

Jevouspropose zeigt mit „Tout Doux: Gong Bath“ eine Ausstellung von Sarah Ancelle Schönfeld. Zu sehen sind drei Frauengestalten aus Draht. Ihre Brüste bestehen aus je zwei Gongs, die zu schlagen, die Künstlerin die Besuchenden einlädt.

Schwarz und Weiß

841 nacheinander geschaltete Bilder in Schwarzweiß ergeben “Slopex”. Mit der Videoarbeit zeigt Arthur Jafa eine Bildsammlung und zugleich ein interpiktoriales Netzwerk aus Verweisen zur US-amerikanischen Geschichte, Schwarzer Identität und zeitgenössischer Popkultur.

Sichtbare Abwesenheit

Die Galerie Gregor Staiger zeigt Malereien von Deborah-Joyce Holman. In den Arbeiten sind verlassene Räume und Gegenstände zu sehen, die die Präsenz abwesender Personen spürbar machen. Die nicht gezeigten Körper gehören Schwarzen, queeren Charakteren aus Film und Fernsehen.

Früchte der Urlaubsreife

Der Sommer in der Stadt ist heiß. Schulkinder gehen in die Ferien, Arbeitnehmer*innen fahren in den Urlaub. Wie verbringen Kunstschaffende diese mit Erholung verbundene Zeit? Und gibt es die für freischaffende Kreative überhaupt? Der Off-Space Hotel Tiger geht diesen Fragen in neuen Ausstellungsräumen nach.