München

Unter Schutzschirmen

„Shelter in place“ war zu Beginn der Pandemie die Aufforderung der Behörden in den USA, sich im eigenen zuhause Schutz zu suchen. Doch was bedeutet eigentlich Schutz? Die Kuratorinnen Tatjana Schaefer und Lisa Stoiber nähern sich in der Ausstellung „Shapes of Shelter“ in der Platform der Vielförmigkeit von Schutz.

Seht uns an

In der aktuellen Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum schafft die Institution nachträglich Sichtbarkeit für unterschiedliche Erfahrungen von LGBTIQ in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aktuelle künstlerische Positionen ergänzen die historische Ausstellung, sie sind als Interventionen im gesamten Haus zu finden.

Ballsaison im Lustschlösschen

Schon zum zweiten Mal zeigt das Kallmann-Museum im Schlosspavillon Arbeiten von jungen Künstlerinnen der Kunstakademie München. Unter dem Titel “Herbstball” umfasst die Ausstellung Skulpturen, Schmuck, Bodenarbeiten und kinetische Objekte, die auf ganz individuelle Weise um die Idee eines festlichen Tanzballs kreisen.

Kompromisslose Grenzgängerin

Pippa Garner untergräbt in ihrer künstlerischen Praxis subversiv die Ordnungssysteme des Konsums, der Verschwendung und der sexuellen Identität. Unter dem Titel “Act Like You Know Me” zeigt der Kunstverein München nun die erste umfassende Einzelausstellung der queeren Künstlerin in Europa.

Best of Various Others

Galerien, Off-Spaces, Museen und andere Institutionen bringen mit Various Others auch dieses Jahr den Kunstherbst in Schwung. Bei Nir Altman, Beacon, Kunstraum München, Loggia, Max Goelitz und Sperling eröffnen Ausstellungen, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

Der ewigen Jugend so nah

Die Ausstellung “Alter + Ego” in der ERES-Stiftung versammelt Skulpturen, Fotografien, Installationen und Videoarbeiten von zwanzig Künstler*innen verschiedener Genres und Jahrhunderte. Diese enorme Bandbreite an künstlerischen Positionen zeigt: Der Wunsch nach ewiger Jugend und Schönheit ist schon immer ein existenzieller gewesen.

Der Zyklus der Wäsche

Die Ausstellung „Washing Cycle“ von Anna McCarthy in der Galerie Sperling erzählt von Refugien vor urbaner Melancholie und wuchernden Zimmerpflanzen. Die einzelnen Arbeiten verbinden sich zu einem häuslichen Setting, in dem der Kreislauf patriarchaler Wertvorstellungen nur durch Chaos durchbrochen werden kann.

Mythische Verknüpfungen

Verknoten, verknüpfen, verflechten. Das Lenbachhaus in München zeigt mit “Ways of Attaching” die erste institutionelle Überblicksausstellung der Amerikanerin Rosemary Mayer. Die Präsentation deckt mehr als vierzig Jahre ihres komplexen Schaffens ab.

Blutegel im gelben Sandsturm

In der Lothringer 13 Halle tost ein greller Sandsturm durch die Ausstellungsräume. Mit Arbeiten der Künstler*innen Kanako Azuma, Sarah Doerfel, Nile Koetting und The Agency inszeniert “Nurturæl” ein post-apokalyptisches Szenario, in dem neue, kollaborative Konzepte die Voraussetzungen für ein Leben im posthumanen Zeitalter bilden.

Dystopien aus jüngster Vergangenheit

Zwischen Organismus und Maschine, Angst und zuversichtlicher Euphorie. Die Ausstellung „Future Bodies from a Recent Past“ im Museum Brandhorst lotet anhand einer beeindruckenden Auswahl von Bildern, Skulpturen und Installationen der letzten sieben Dekaden aus. Dabei im Fokus sind die Parameter von Körper, Maschine und Skulptur.