Absorbierende Atmosphäre

4. Oktober 2019 • Jette Büchsenschütz

Wenn Betrachter und Werk an Distanz verlieren, tritt die Frage nach der Handlungsmacht in den Vordergrund. Objekt und Subjekt bedingen sich in der von Anna Goetz kuratierten Ausstellung „Stages of Maneuvers“ und es ist unklar: Wer beeinflusst hier wen?

Window-Colors als Fetisch

3. Oktober 2019 • Anna Meinecke

„Meine Kunst ist besser als Sex“, behauptet Marta Vovk und zeigt dann Schäferhunde und Deutschlandflagge. Was plakativ wirkt, ist für sie Aufarbeitung ihrer Kindheit. Migrationserfahrung lässt sich eben nicht nur bierernst thematisieren. Vovk pfeifft auf Ölfarbe. Stattdessen wählt sie Window-Colors.

Mikrokosmos und Aporie

27. September 2019 • Anna Barbieri

Drei kleine Einzelausstellungen zum Überfluss an Bildern, Objekten und Produkten geben den Blick auf die Herausforderungen zeitgenössischer Kunst-und Ausstellungsproduktion frei. Im Dickicht von Inhalten und Outputs stellt die Kuratorin und Autorin die Frage nach Verantwortung.

Es gibt Redebedarf

27. September 2019 • Teresa Hantke

Welche Rolle spielt Kunst in Zeiten der Digitalisierung? Antworten darauf bietet nicht die Kunst allein. Diese sind vielmehr in Technologie oder Wirtschaft zu finden. Gallerytalk sprach mit den Veranstalterinnen von „Good to talk“, Johanna Neuschäffer und Anne Schwanz, über Kommunikation von Kunst außerhalb etablierter Strukturen.

Es ist verkompliziert

20. September 2019 • Quirin Brunnmeier

Der Kunstverein feiert bald 200-jähriges Bestehen. Die neue Direktorin Maurin Dietrich, erst die zweite Frau in dieser Position, wird dieses Jubiläum gestalten und bis dahin mit einem ambitionierten Programm die Institution prägen. Wir sprachen mit ihr über die Konstruktion von Narration und ihre Pläne für das Ausstellungshaus am Hofgarten.

Die verfluchte Realität

19. September 2019 • Leonie Huber

Die Möglichkeiten digitaler Bildproduktion und deren maßloser Zirkulation im Netz brachten in den letzten Jahren “cursed images“ als ein spezifisches Phänomen hervor, irgendwo zwischen home video, surveillance und meme culture. Der britische Künstler Ed Fornieles hat die disruptive Qualität dieser Bilder in eine Ausstellung überführt.

Der rote Faden der Emotionalität

17. September 2019 • Teresa Hantke

Ihr Leben lang war sie eng mit der Kunst verbunden, arbeitete in diversen Galerien bis sie selber Künstlerin wurde. Seitdem drückt sich Annina Roescheisen multidisziplinär in Performance, Videokunst sowie Malerei aus. Mit Gallerytalk sprach sie über Alchemie, Experimentierfreudigkeit und die Reduktion aufs Wesentliche.