Köln

Wenn der Schrank lebendig wird

In der Galerie Jan Kaps besitzen die Möbel Zehen, Köpfe, Brustkörper, als ob Menschen, Tiere darin eingeschlossen wären, eins mit dem Eichenholz geworden sind. Wen würde es wundern, wenn die seltsamen Möbelstücke des Künstlerduos Daniel Dewar und Grégory Gicquel sich plötzlich bewegen, sobald sie unbeobachtet sind?

6 Tipps für Ausstellungen in Köln

Alle sind in Köln, es ist schließlich Art Cologne. Auch abseits der Kunstmesse wartet die Stadt mit tollen Ausstellungen auf. Wir empfehlen: Jan Kaps, Martinetz, Buchholz, Moltkerei Werkstatt, JUBG und Fiebach, Minninger.

Zum Niederknien

Mira Mann hinterfragt Hybridisierungsprozesse transkultureller Phänomene und bringt sie in Zusammenhang mit der eigenen Biografie. In der Kölner Galerie Drei ist ein Präsentationsraum für Manns Recherche entstanden.

Gute Laune mit Marie Meyer

Marie Meyer malt schlechter als ein Staubsauger – ihre Worte. Also lässt sie einen Staubsauger für sich malen. Uns erzählt die Künstlerin, wieso sie unverhältnismäßig viel Geld in Schleichtiere investiert hat und warum Rote Beete völlig überbewertet ist.

Best of DC Open Köln

Wir sind zurück aus der Sommerpause und die Kunst ist es ebenfalls. Im Rahmen von DC Open eröffnen in Düsseldorfer und Kölner Galerien und Off-Spaces etliche Ausstellungen. Wir starten mit Köln und empfehlen ganz besonders einen Besuch bei Gold + Beton, Falko Alexander, Gaa Projects, Martinetz, Moltkerei Werkstatt, Drei und Mauer.

Gute Laune mit Marta Vovk

Ploppt poppig auf, knallt politsch nach – Marta Vovk stellt die Klassenfrage. Mit Supermarkt-Logos verweist sie auf die Diskrepanz zwischen dem Glamour der Kunstwelt und den prekären Lebensbedingungen einer Vielzahl ihrer Akteur*innen. Wir sprechen über aufgeblasene Ernshaftigkeit und Diät-Tipps von Christian Lindner.

Im Dazwischen zuhause

Grau ist die Ausstellung im GOLD+BETON am Kölner Ebertplatz. Grau wie die Stadt, um die es geht: Troisdorf. Der Heimatort der Künstlerin Anna Ley liegt irgendwo dazwischen. Ähnlich der Ausstellung, die zwischen subjektiven Erinnerungen und objektiven Wahrzeichen changiert.

Sturzflug auf Shrimpboy

In der Kölner Galerie Petra Martinetz hat das große Krabbeln begonnen. Künstlerin Mary-Audrey Ramirez löst Widersprüche nicht auf, lässt hybride Fabelwesen ihre Klauen nach dem schlaftrunkenen Unterbewusstsein ausstrecken und verwehrt sich mit weißen Objekten vor weißer Wand dem unaufhörlichen Bildersturm sozialer Medien.

Bin ich schön genug?

In der pastellfarbenen Scheinwelt von Instagram-Werbeanzeigen wird eine vermeintliche Notwendigkeit der präsentierten Produkte suggeriert. Gretchen Andrew stellt sich dieser Logik entgegen, platziert ihre eigene ungewöhnliche Botschaft. In der Kölner Galerie Falko Alexander lautet sie: “I already have everything I need to be beautiful”.

Eingefrorene Augenblicke

Wo stehen wir? Was bleibt von der sozialen Zwangspause? Und wohin gehen wir von hier aus? Fragen, denen sich die Medienkünstlerin Loretta Fahrenholz in ihrer Einzelausstellung „Gap Years“ im Kölnischen Kunstverein widmet.