Best of DC Open Düsseldorf

Weiter geht’s mit dem zweiten Teil vom DC Open und den spannendsten Ausstellungen, die Düsseldorfer Galerien und Off-Spaces zu bieten haben. Ganz besonders ans Herz legen wir euch einen Besuch bei Kadel Willborn, Am Ende des Tages, Sies + Höke, Lucas Hirsch, Live Lab Studios und Setareh X.

Alles wird gut

„Club Quarantina“ in der Galerie wildpalms blickt multiperspektivisch auf die Anfangsphase der Pandemie zurück, die als Brandbeschleuniger gesellschaftliche Fragen offenlegte. Die Ausstellung zeigt Künstler*innen als Seismographen des Wandels zwischen Resignation und Revolution.

Vorhang auf!

Die Galerie Cosar HMT in Düsseldorf lädt zu einem Spaziergang durch die raumgreifenden Arbeiten der Künstlerin Erika Hock ein. Die begehbare Installation „We never grow tired of each other“ erlaubt uns dabei einen Blick hinter und durch die semi-transparenten Fadenvorhänge.

Jonathan Meese schreit

Im Januar verfasste Jonathan Meese das Manifest zum „Kunstjahr de Large 2021“. Ende März erschien ein Album mit DJ Hell, welches ebenfalls die Kunst als Chef propagiert. Seine derzeitige Ausstellung „AMAZONENGOLD de LARGE“ in der Galerie Sies + Höke in Düsseldorf vereint die Kämpfer für die Kunst. Zeit für eine Unterhaltung.

Die Diktatur der Kunst ist möglich

Jonathan Meese ist bekannt für Provokation und starke Gesten. Nicht zuletzt in seiner derzeitigen Ausstellung bei Sies + Höke propagiert der Künstler die “Herrschaft der Kunst” und fordert “Alles für die Kunst”. Nicht als Utopie, sondern als alternative Gesellschaftsorganisation. Eine pragmatisch-künstlerische Betrachtung.

Die eigene Stimme finden

Im Untergeschoss des K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen entfaltet sich in einem Setting zwischen „White Cube“ und „Black Box“ eine energiegeladene Atmosphäre. Aktuell findet dort hinter verschlossenen Türen die Absolvent*innenshow der Kunstakademie Düsseldorf statt.

Schlechte Träume und Nintendo

Sind wir alle Kompliz*innen unserer Konsumkultur? Jonathan Monaghans Arbeiten sind von den ökologischen Folgen unseres Konsumverhaltens und der gesellschaftlichen Abhängigkeit von Technologie motiviert. Neben kritischer Reflexion bieten seine Werke aber auch eine Menge Pomp, Flausch und Extravaganz.