Alle Artikel von Quirin Brunnmeier

Kontext ist alles

Zwar keine Villa aber doch eine spannende Plattform für Kunst und Kultur. Unter dem Namen VS bezieht die Villa Stuck ihr Ausweichquartier in der Ludwigsvorstadt. Die ersten Projekte widmen sich der Geschichte des Ortes und der Nachbarschaft.

Meisterin der Tränen

Subversive Charaktere bevölkern die Arbeiten von Anastasia Bay. In ihrer als Oper konzipierten Ausstellung “Maestra Lacrymae” in der Galerie Sorry We’re Closed zeigt sie Bilder, Kostüme und skulpturale Objekte. Kombiniert mit der Musik von Joseph Schiano di Lombo entsteht ein narratives, groteskes und verschlüsseltes Spiel.

9 Highlights der Art Brussels

Keinerlei Grund für eine Midlife-Crisis: Die Art Brussels feiert dieses Jahr ihre 40. Edition und bietet mit einer Auswahl von 177 Galerien aus 31 Ländern einzigartige künstlerische Perspektiven. In fünf Sektionen präsentiert die Messe ein kuratiertes Programm. Nach diesen Präsentationen lohnt es sich, Ausschau zu halten.

Frisch aus der Gerüchteküche

Das bleibt aber unter uns! Unter dem Titel “Gossips” zeigen die Galerien Nir Altman aus München und Ginny on Frederick aus London eine kooperative Gruppenausstellung. Junge und etablierte Positionen präsentieren Klatsch und Tratsch und Subversion.

Ornament und Identität

Unter dem Titel “Stealth” zeigt Elif Saydam in der Galerie Rüdiger Schöttle eine kompakte Auswahl von Rundbildern. In diesen farbenfrohen Tondi werden unterschiedliche Symbole und ornamentale Elemente miteinander verwoben. Die Bilder sind dabei gleichzeitig lieblich wie enigmatisch.

Alles wird Musik

Die Künstlerin und Komponistin Pan Daijing bespielt mit ihrem Projekt Mute die Westgalerie im Haus der Kunst. Mit einer vielschichtigen und vielstimmigen Mischung an den Schnittstellen von Musik und bildender Kunst gelingt ihr ein beeindruckendes Erlebnis.

Referenzen mit Tragweite

Wie schafft man die Verbindung persönlicher und gesellschaftlicher Ebenen? Francis Offman lotet in seinen Bildern die Mechanismen von Erinnerungen und Gedankenverknüpfungen auf persönlicher, kollektiver und materieller Ebene aus. Seine Gemälde sind in der Galerie Deborah Schamoni zu sehen.

Zwischen den Dingen

Zwischen Denken und Fühlen, Intuition und Rationalität: Der DG Kunstraum widmet sich im gesamten Ausstellungsjahr 2024 dem “Dazwischensein”. Bettina Khano bespielt als erste Künstlerin den als “Möglichkeitsraum” betitelten Space in der Münchner Innenstadt. Im Laufe des Jahres folgen weitere künstlerische Positionen.

Staub zu Staub

Zerbrochene Flaschen, verschüttete Flüssigkeiten und eine verfallene Holzkonstruktion, die zu kollabieren droht. In der Ausstellung “Hospital” in der South London Gallery zeigt Pope.L eine Reihe von Arbeiten, in denen er sich den Prozessen von Erinnerung, Verfall, Vergessen, Genesung und Trauer annähert.