Alle Artikel von Quirin Brunnmeier

Hyper-Hyper-Link

Die Gruppenausstellung „We=Link: Sideways“ umspannt drei Jahrzehnte digitaler Kunst und zeichnet den Weg der Netzkunst von den frühen 1990er-Jahren bis heute nach. Die Spuren bestimmter Haltungen und ästhetischer Formen kann man auch in den aktuellen Positionen der Post-Internet Künstler*innen wiederfinden.

Walk away from boredom

Ein Spaziergang öffnet den Geist und schafft Platz für neue Ideen. Wenn alle Kunstorte geschlossen bleiben, kann man sich an einem sonnigen Wintertag immerhin Kunst im öffentlichen Raum erlaufen. Wir empfehlen ein paar Stationen.

Kunst in Quarantäne #15

Der Winter könnte noch etwas länger dauern, der Lockdown auch. Daher hier unser künstlerischer Nachschub aus den Weiten des Netzes. Mit dem Archiv von UbuWeb, den schrulligen Links von „Take me to a useless website“, den Büchern von Slavs and Tatars und dem Online-Residency Programm von De:Formal.

The Avatar is present

Nicht erst seit diesem pandemischen Jahr haben Künstler*innen sich mit dem Medium Computerspiel reflexiv auseinandergesetzt. Seit es digitale Spiele gibt, wurden diese ge-crackt, umprogrammiert und es wurde ihre Ästhetik aufgegriffen. Gute Kunst kann man auch in den digitalen Arkaden des Internets finden.

Friends with dimensions

In ihrer ersten Einzelausstellung bei Françoise Heitsch gießt Angela Stiegler soziale Beziehungen in skulpturale Artefakte. Unter dem Titel „I treat my friends as sculptures“ zeigt die Münchner Künstlerin poetische Arbeiten, die Text, Bild und Skulptur vereinen.

Into thin air

Anwesenheit und Abwesenheit, Materialität und Vergänglichkeit. Der italienische Bildhauer Davide Stucchi dekonstruiert in seiner Ausstellung „DS“ bei Deborah Schamoni auf subtile Art die Grundparameter des Skulpturalen: Volumen, Material, Größe und Kontext.

Mi, Mi, You

Die Performances, Bilder und Skulpturen des französischen Künstlers Ndayé Kouagou basieren immer auf Texten, deren Autor er ist. Wir sprachen anlässlich seiner Ausstellung „Tbh, if It’s not about me I’m not really interested“ bei Nir Altman über Narzissmus, Cliches und unterschiedliche Rollen.