Alle Artikel von Quirin Brunnmeier

Formelle Loslösung

Abstrahierte Körper, subkulturelle Codes, Maskulinität und viele nackte Männer. Murat Önen verhandelt in seinen vielschichtigen Bildern unterschiedliche Themenkomplexe, private wie gesellschaftliche. Im Gespräch gibt uns der Künstler einen Einblick in seine malerische Entwicklung und seine aktuelle Bildserie „Haystacks“.

Internet Explorer: Kunst online #18

Wir haben wieder Interessantes für euch auf bing.com gefunden: Die Fondazione Prada widmet sich den Möglichkeiten des menschlichen Gehirns, die Plattform e-flux präsentiert Film-Empfehlungen, KVTV machen jetzt auch YouTube unsicher und die synthesis.gallery zeigt ein digitales Herbarium.

Immersive Mythen

Körperlich und metaphysisch, elementare Materialen und ephemeres Licht. Dineo Seshee Bopape zeigt im Untergeschoss der Secession in Wien eine raumgreifende Installation. Ihre Kunst ist geprägt durch eine persönliche Suche nach einer künstlerischen Sprache, die mit politischer und symbolischer Bedeutung aufgeladen ist.

Spark Art Fair Highlights

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr kehrt die Spark Art Fair Vienna zurück. Solopräsentationen werden durch drei kuratierte Sektionen ergänzt. Insgesamt wird ein ausgewogener Mix aus achtzig österreichischen und internationalen Galerien gezeigt. Wien startet in den Frühling und wir stellen unsere fünf Favoriten vor.

Die echtere Welt

Manuel Rossner ist an den einschneidenden Auswirkungen der virtuellen Realität und der künstlichen Intelligenz auf das räumliche Erleben und unsere Vorstellung von Architektur interessiert. Sein Projekt New Float ist App, Archiv, Museum und Eingriff in die Stadtlandschaft Berlins gleichermaßen.

Edle Einfalt, stille Größe

Erwin Wurm ist für seine ungewöhnlichen Darstellungen des täglichen Lebens und seinen unkonventionellen formellen Ansatz bekannt. Mit seinen Arbeiten hinterfragt er die Absurditäten und Paradoxien unseres Alltags. In Wien zeigt er nun neue Skulpturen, die klassische Bildhauerei mit dem Wiener Würstelstand verbinden.

Internet Explorer: Kunst online #15

Ob Stream, virtuelle Ausstellung oder poetische Malware, wir haben wieder Empfehlungen aus den digitalen Sphären. Mit Minimal Music von Julius Eastman im Lenbachhaus, der ArtBase von Rhizome, der Ausstellung Echoes in der digitalen Epoch Galerie und dem Filmprogramm Unravelling Stories von Kadist und Videobrasil.

Mitfühlende Orks

In den Arbeiten von Theo Triantafyllidis verschmelzen das Virtuelle und das Reale auf unheimliche, absurde und poetische Weise. Der Künstler schafft Schnittstellen, die sich vom Bildschirm auf den Galerieraum ausdehnen, um Themen wie Isolation, Intelligenz und Gewalt zu erforschen. Uns gewährt er Einblick in seine künstlerischen Strategien.

Uneingeladene Gäste

Verrenkte Körper in abstrakter Architektur. In ihrer Ausstellung “Promise To Be Good” bei Deborah Schamoni zeigt Maryam Hoseini Arbeiten, die elegant zwischen flächiger Malerei und feiner Zeichnung changieren. Ob und welche Narrative die suggestiven Bilder transportieren, bleibt den Betrachtenden überlassen.

Digitaler Weltenbau

Danielle Brathwaite-Shirley arbeitet vor allem in den Bereichen Animation, Sound, Performance und interaktive digitale Erfahrungen. Im Gespräch mit gallerytalk.net erzählt die Künstlerin von Archiven, Games und reflektierenden Kunstwerken.