Matratzen über Matratzen

Tobias Spichtig stellt ein Archiv gebrauchter Matratzen aus. Der Künstler lädt nicht nur zu Gutenachtgeschichten ein, sondern auch dazu Alltagsgegenstände zu reflektieren und sich bewusst zu machen, welche Geschichten nicht nur auf ihnen erzählt werden, sondern auch entstehen.

Digitaler Weltenbau

Danielle Brathwaite-Shirley arbeitet vor allem in den Bereichen Animation, Sound, Performance und interaktive digitale Erfahrungen. Im Gespräch mit gallerytalk.net erzählt die Künstlerin von Archiven, Games und reflektierenden Kunstwerken.

Symptomatisch auffällig

Mit „H. S. P. (or Promising Mid-Career Woman)“ zeigt die Galeria Plan B eine herrlich minimalistische Ausstellung von Becky Beasley. Die Künstlerin begibt sich auf Spurensuche in die eigene Vergangenheit. Zwischen Pastellfarben, Postern und Perücken ist eine ungewöhnlich leise und persönliche Annäherung entstanden, die bewegt.

Das (un)sichtbare Archiv

Die Gruppenausstellung „I [römisch eins]“ in der Haubrok Foundation zeigt Konzeptkunst zeitgenössischer Künstler:innen und liefert nicht nur eine Basis für grundlegendste Fragen zur Konzeptkunst, sondern definiert auch scheinbar verstaubte Archive neu. Dabei wird nicht nur der Ausstellungsraum zum Archiv, sondern auch die Arbeiten selbst.

Eine Bühne für die Altenpflege

Die Multimedia-Künstlerin Lola Arias nimmt sich in “Slow Motion” einem wichtigen Thema an: der Altenpflege und dem wertwollen Wissensschatz der Pfleger*innen, der oft unsichtbar bleibt. Die Neuproduktion ist in der Galerie im Turm zu sehen und erzählt die Geschichte von Judit und Hassan.

Über kollektive Häuslichkeit

In “Village Gate“ in der Galerie Noah Klink tangiert Jessica Warboys neben geografischen Phänomenen auch Liminalitäten. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Grenzerfahrungen, sondern Zwischenzustände, die zu etwas Neuem führen. Dabei transformiert sich auch ein persönlicher Teppich zu einer kollektiven Erfahrung.

Ich sehe was, was du nicht siehst

Die Gruppenausstellung “Stars Down To Earth” in der Galerie Barbara Weiss vereint 18 künstlerische Positionen zu Astrologie und alternativen Glaubenssystemen. Die Arbeiten spüren der Frage nach, wie der Einfluss solch pseudowissenschaftlicher Disziplinen auf unsere gesellschaftliche Identifikation und Lebensrealität abfärbt.