Alle Artikel von Julia Anna Wittmann

Der Apfel fällt nicht weit

Bei LC Queisser in Tbilisi treffen zwei Künstler:innen und zwei Generationen aufeinander – die Kunst von Tochter und Vater im Dialog. Ketuta Alexi-Meskhishvili zeigt neue Arbeiten als Reaktion auf Collagen und Assemblagen ihres Vaters aus den 1980er- und 1990er-Jahren.

Schöner Schein

Troika versuchen Betrachter:innen in hinters Licht zu führen. Ihre illusionistischen Bilder erkunden die Grenze zwischen Realität und Konstruktion. Mit Pflanzen aus Metall, ausgestorbenen Kakteen in antarktischem Eis und verpixelten Wüstenaufnahmen bespielt die Künstler:innengruppe die neuen Räumlichkeiten von Max Goelitz.

Natur als Konstrukt

Sara Enricos Skulpturen besetzen die Terrasse und den Garten der Villa Reale in Mailand mit illusionistischen Oberflächen und einer körperlichen Präsenz. Für die Ausstellung “Under the Sun, Beyond the Skin” kreiert die Künstlerin neue, ortsspezifische Arbeiten, die das Verhältnis zwischen Natur und Künstlichkeit ausloten.

Bitte lächeln!

Der Auslöser klickt und ein Bild entsteht. Im Kunstverein Augsburg gehen Cana Bilir-Meier, Philipp Hoelzgen, Eunju Hong, Jonas Höschl, Valerie Prinz, René Radomsky, Sophie Thun, Michael Wegerer und Anna Witt der fotografischen Bilderzeugung und -speicherung auf den Grund.

Realität trotzen

Die Wirklichkeit verschwimmt vor nostalgischen Bildern und traumgleichen Szenerien. Die Gruppenausstellung “Dear Reality” in der Galerie Sperling versammelt Arbeiten von ASMA, Jose Bonell, Michele Cesaratto, Veronika Hilger, Isaac Lythgoe und Isabel Nuño de Buen. Sie bilden multiperspektivische Realitäten ab.

Über den Dächern der Stadt

Die Fenster des Nachbarhauses erleuchten die Nacht, Menschen rücken nah aneinander und abstrakt wirkende Farbfelder entpuppen sich als digitale Landschaften. Jonah Gebka zeigt bei Boutwell Schabrowsky urbane Stimmungsbilder, die sich nahtlos in den unkonventionellen Ausstellungsraum der Galerie einfügen: ein möbliertes Apartment.

Persönliche Einblicke, poetische Bilder

Vincent Scheers, Wisrah C. V. da R. Celestino und Helena Uambembe präsentieren im Haus der Kunst geliehene Vorhänge, kämpfende Hähne und gemalte Erinnerungen. Die Künstler*innen wurden mit dem Ars-Viva-Preis ausgezeichnet. In einer gemeinsamen Ausstellung zeigen sie überwiegend neue, speziell dafür entstandene Werke.

Skulpturaler Dialog

Fließende Stoffe und kleinteilige Keramiken in warmes Licht getaucht: Die Materialien der Arbeiten von Lu Cheng und Laura Klodt-Bußmann sind von Körperlichkeit, Durchlässigkeit und Transparenz geprägt. Im c/off gehen ihre Skulpturen einen harmonischen Dialog ein.

Grenzen versanden lassen

Anna Raczyńska und Michał Zawada reichen sich die Hand, umgeben von Wüstensand. Für ihre gemeinsame Ausstellung “The Inner Frontier” bei Nebyula nähern sich die Künstler*innen einander an, tasten geopolitische und gesellschaftliche Grenzen ab und öffnen einen Dialog zwischen Medium und Methodik.

Ein Ort der Begegnung

Während des Eröffnungswochenendes von Various Others verwandelt sich das Hotel Bayerischer Hof in einen Ort der Begegnung, des Austauschs und des Erlebens. Geplant ist ein Kunst-Marathon aus Musik, Performances, Gesprächen, Filmprogramm und ortsspezifischen Interventionen.