Aktualisierung von Gedächtnisbildern

Anstatt von Werbeplakaten für Erfrischungsgetränke oder neue Automodelle sehen sich die Nürnberger dieser Tage mit einem hochkarätigen Ausstellungsprojekt konfrontiert. Die Künstlerin und Fotopionierin Katharina Sieverding bespielt gemeinsam mit dem Kunstbunker die Stadt mit ihren Werken.

Ist da jemand? Ye Funa!

Fragen zum Virus? Dann wendet euch vertrauensvoll an „Dr. Corona“. Die interaktive Online-Arbeit von Ye Funa hat auf alles eine Antwort – wenngleich nicht notwendigerweise die, mit der man gerechnet hätte. Mit gallerytalk.net spricht die Künstlerin über virtuelle Medikamente und ihre Sehnsucht nach einer Post-Corona-Welt.

Außer Fassung

Macht, Kontrollverlust und Tiefseekreaturen. Unter dem Titel „Watchu expect me to do when I lose my cool“ zeigt Flaka Haliti in der Galerie Deborah Schamoni neue Bilder und Skulpturen. Wir sprachen mit ihr über das Verhältnis von Macht und Kontrolle, strukturelle Bedingungen und künstlerisches Material, das selbst performt.

Die Anziehung des Abstoßenden

Auf sehr amüsante Weise gelingt es Katy Stubbs, Alltägliches in ihren Keramiken gekonnt in Szene zu setzen. Absurdes wird glorifiziert, Sujets aus der Bibel mischen sich mit Darstellungen von Essen. Mit gallerytalk.net sprach sie über ihre Faszination für Abstoßendes, Venedig und ihren Instagram-Filter „Which Katy Stubbs Pot are you?“.

DOUBLE TAP: Emma Pryde

Die Engel sehen friedlich aus, doch ihnen steht nichts Gutes bevor. Emma Pryde baut Welten, die unschuldig anmuten und Abgründe offenbaren. Mit gallerytalk.net spricht die amerikanische Künstlerin über ihre Kindheit voller Paranoia und mutierte Ideologie. Außerdem erklärt sie, wieso sie aus Materialresten Schmuck herstellt.

Das Mauerwerk des Liam Fallon

Backsteinmauern sind etwas Grundsolides, doch Liam Fallon bricht sie auf – nur um sie dann mit Schnallen, Zwirn und Reißverschluss gewissermaßen wieder zusammenzuflicken. Mit gallerytalk.net spricht er über die Ästhetik des Brüchigen, queere Codes und Plateauschuhe, mit denen man durch Fett laufen kann.

Ist da jemand? Lucy Bryant!

Porzellanfiguren wirken selbst säuberlichst poliert immer auch etwas angestaubt. Doch die von Lucy Bryant sind eine Ausnahme. Die britische Künstlerin kleidet Kitsch ins Gewand alltäglicher Gegenwart. Mit gallerytalk.net spricht sie über die Angst vor Lebensmittelengpässen und Straußen-Steak als Grundnahrungsmittel.