Ausstellungsraum als Safe Space

Mal hart, mal sanft, mal destruktiv – Joschua Yesni Arnaut liebt Gegensätze. Seine Ausstellung „The Anger It Took To Get This Gentle“ in der Störung Galerie gewährt einen persönlichen Einblick in das Leben des Künstlers. Wir sprechen mit ihm über Safe Spaces, psychologischen Exhibitionismus und den Tod.

Tod als gemeinsame Basis

Die Bilder Daniel Spivakovs thematisieren Tod, Gewalt, Liebe und Empathie und untersuchen die Möglichkeiten von Farbe, Licht und Form. Mit Referenzen auf die klassische Kunstgeschichte von Piero della Francesca bis Philip Guston. Alltags-Bildkultur trifft Kunstgeschichte: Vorstellung einer neuen Generation.

Andere Begegnungen

Catherine Biocca arbeitet installativ, sie verbindet Audio, Video, Skulptur und Zeichnung zu expressiven theatralischen Inszenierungen. Für “Mock Object” bei SPACED OUT hat sie neue Arbeiten entwickelt, die sich mit den Räumlichkeiten des Gut Kerkow auseinandersetzten.

Außerordentlich entspannt

Nach über einem Jahr Corona ist die Blase der produktiven Entspannung endgültig geplatzt. In ihrem Werk “Exceptional Relaxation” beschäftigt sich die Künstlerin Tang Han mit unserem trügerischen Entspannungsbegriff. Wir sprechen über den rosa 100-Yuan-Schein und außerordentliche Erholung – wenn es sie denn gibt.

Jonathan Meese schreit

Im Januar verfasste Jonathan Meese das Manifest zum „Kunstjahr de Large 2021“. Ende März erschien ein Album mit DJ Hell, welches ebenfalls die Kunst als Chef propagiert. Seine derzeitige Ausstellung „AMAZONENGOLD de LARGE“ in der Galerie Sies + Höke in Düsseldorf vereint die Kämpfer für die Kunst. Zeit für eine Unterhaltung.

Ausstellungstexte – aber in gut!

Texte, die nur bei maximaler Konzentration und mit Kenntnissen über Fachjargon zu dekodieren sind: Niemand braucht sie, trotzdem werden sie andauernd geschrieben. Wieso ist es so schwierig tolle Ausstellungstexte in die Finger zu bekommen? Das erklärt uns Laura Helena Wurth, die selber tolle Ausstellungstexte schreibt.

Fiktive Zukunften

Tiefschwarz, Pastell-Violett und Apricot. In ihrer scheinbaren Monochromie durchschreiten die Arbeiten von Maximilian Rödel Farbspektren, Formate und Erfahrungshorizonte. Die Ausstellung “Celestial Artefacts” im Neuen Aachener Kunstverein ist eine Reise durch Zeit und Raum. Ein Gespräch mit dem Künstler.