Große Inszenierung, begrenzte Mittel

Es ist das Ende einer Ära und der Beginn von Großem. Zum letzten Mal bespielt Horse & Pony die Räume in Neukölln in gewohnter Weise. Bei uns erfahrt ihr, wie es mit dem Projektraum losging, was ihn bis heute ausmacht und wie es für carrick bell und Rocco Ruglio-Misurell, die Horse & Pony betreiben, jetzt weitergeht.

Gestatten, dein Instagram-Ich

Was denkt Instagram von dir? Oder besser: Wie glaubt Instagram, dir was verkaufen zu können? Aapo Nikkanen hat die Funktionslogik der Plattform untersucht und mit „My Instagram Persona“ ein Selbstporträt geschaffen. Wir sprechen über Werbeinteressen, “guilty pleasures” und überproportionale Aufmerksamkeit für Pizza Hut.

Gute Laune mit Arno Beck

In einem anderen Universum wäre er Cobra Ken, in diesem wütet er als Arno Beck. Halb Mensch, halb Maschine lotet Beck aus, was Malerei alles sein kann. Während er so seinen unverkennbaren Stil prägt, ist er nebenbei rasant gut mit Worten. Wir sprechen über seine Publikation “Attention Spam” und die Gemeinsamkeiten von Kunst und Zewa.

Gute Laune mit Vito Baumüller

Vito Baumüller ist ein Tüftler. Und er erzählt ganz fabelhafte Geschichten. Heißt ja nicht, dass die immer hundert Prozent wahr sein müssen. Wir sprechen über ein Tyrannen-Abstech-Utensil und das richtige Maß an Ernsthaftigkeit.

Videopremiere: Sexual Healers TV

In “La Entrevista” spricht Nayare Soledad Otorongx mit fünf Transfrauen. Die gesungenen Interviews brechen mit Mainstream-Erwartungen darüber, was Trans*frauen untereinander besprechen. Entstanden im Auftrag von Sexual Healers TV feiert die Videoarbeit Premiere auf gallerytalk.net.

Ein Atlas von Erinnerungen

Chloë Saï Breil-Dupont schafft in ihren Gemälden intime Bildwelten, die einen Fokus auf das Erbe der Renaissance legen. Aus Anlass ihrer Teilhabe bei “FLESH” in der Newchild Gallery, sprach gallerytalk.net mit Breil-Dupont über Alchemie und Aby Warburg.

Mein täglich Brot bezahl mir

Pia Ferm ist eine altmodische Künstlerin. Das sagt sie selbst und meint damit einen langsamen, handwerklichen Prozess der Bildproduktion. Aktuell sind ihre Arbeiten aktuell in der Bonner Galerie Judith Andreae zu sehen. Wir sprechen über ihr ambivalentes Verhältnis zu Schönheit, Butterbrot und die Sehnsucht nach dem Geldverdienen.