Alle Artikel von Julia Stellmann

Der Traum einer Ausstellung

In der Betonwüste des Ebertplatzes in Köln lässt sich das schmuckvolle Innenleben des Ausstellungraumes Gold + Beton erst beim Öffnen der Eingangstür entdecken. Die Soloausstellung der Künstlerin Svea Mausolf ist nicht nur immersives Raumerlebnis, sondern humorvolle Kritik an generischen Ausstellungskonzepten.

Wirklichkeit neu denken

Was lauert da im Verborgenen? Im Heinsberger Land nimmt uns Tim Berresheim mit auf eine “Bilderreise” durch seine Heimat. Mittels App lassen sich auf dem digitalen Endgerät imposante Kunstwerke abrufen, die sich genuin in die idyllische Natur einfügen und die vorhandene Realität erweitern.

Aus scharfzüngigen Liebesbriefen

Ein sprachliches Band durchzieht die Gruppenausstellung „Pictured as a Poem“ im KAI 10. Worte fließen in leisen Tönen, schwellen zu mit eindringlicher Stimme vorgetragenen politischen Botschaften an. In unruhigen Zeiten wird die Poesie im Düsseldorfer Medienhafen zum Anker der Kunst.

ASMR für die Seele

Ausstellung, Performance und Konzert. „ton not. not ton“ heißt die Akkumulation der Klänge, die in der Kunsthalle Münster objekthaft den Raum erfüllen. Irgendwo zwischen dem Jetzt, dem Davor und Danach lässt sich in akustischen Versuchsanordnungen Vergänglichkeit erfühlen. In einer Ausstellung, die über ihren Besuch hinaus nachklingt.

Unter der Haube

Zwischen Unterdrückung und Ermächtigung kann die Haube Ausdruck patriarchaler Strukturen oder Bekenntnis zum Glauben sein. Die Künstlerin Morgaine Schäfer gewährt in der Galerie fiebach, minninger in Köln einen Blick unter die Haube und stellt drei außergewöhnliche Frauen vor.

Zeig mir deine Sheroes

Die Künstlerin Zohar Fraiman reflektiert wie sich weibliche Identität zwischen Disney-Prinzessinnen, Cartoon-Figuren und Sozialen Medien bildet und konstruiert. Immer vor dem Hintergrund überkommener Stereotype von Gender. Wer sind unsere Sheroes?

Alles wird gut

„Club Quarantina“ in der Galerie wildpalms blickt multiperspektivisch auf die Anfangsphase der Pandemie zurück, die als Brandbeschleuniger gesellschaftliche Fragen offenlegte. Die Ausstellung zeigt Künstler*innen als Seismographen des Wandels zwischen Resignation und Revolution.