Alle Artikel von Gast

Videopremiere: Sexual Healers TV

In “La Entrevista” spricht Nayare Soledad Otorongx mit fünf Transfrauen. Die gesungenen Interviews brechen mit Mainstream-Erwartungen darüber, was Trans*frauen untereinander besprechen. Entstanden im Auftrag von Sexual Healers TV feiert die Videoarbeit Premiere auf gallerytalk.net.

Disruption und Konsumption

Mal eben schnell ein Foto von den Kunstwerken gemacht und schon bei Social Media hochgeladen? Nicht bei der Ausstellung von Jonas Roßmeißl bei Klemm’s. Wer ein Foto mit dem Smartphone aufnimmt, wird darauf störende schwarze Streifen erkennen. Das ist nicht zufällig so, sondern Teil des Konzeptes.

Souvenirs im Kopf

Hannah Sophie Dunkelberg zeigt im Kunstraum Potsdam ihre Solo-Show “L’Esprit Nouveau”. Ihre skulpturalen Arbeiten ziehen sich als Gesamtinstallation durch die Ausstellungsräume. Ganz subtil spielen sie mit ihrer Umgebung. Wir sprechen mit der Künstlerin über eine ironische Nacherzählung der neu zu schreibenden Kunstgeschichte.

Visueller Aktivismus mit Kamera

Zanele Muholi ist die Ikone der zeitgenössischen afrikanischen Fotografie. Ihre fotografischen Arbeiten strotzen vor Energie und Kraft. Mit ihnen fordert die Künstlerin den heteronormativen Blick heraus. Zugleich lehrt sie einen neuen visuellen Code, wobei unsere Vorstellung von dem, was anschauenswert ist, verändert und erweitert wird.

Eine queere Ästhetik von Intimität

Nach Monaten von Social Distancing konfrontiert uns das Schwule Museum Berlin mit einem Sehnsuchtsthema: Intimität. Mit dem Zeitpunkt der Ausstellung und der Auswahl der Werke beweist Peter Rehberg kuratorisches Feingefühl. Es gelingt ihm, eine queere Ästhetik von Intimität sichtbar zu machen.

Verflochtene Identitäten

Künstliche Nägel, verflochtene Haarteile, Perlen, Schmuck, Textilien, Prothesen und vor allem viel Silikon. Was erzählen uns diese Dinge über den Menschen? Was kennzeichnet Individuen und Gesellschaften und was bedeutet der Begriff der Identität? Diesen Fragen geht Theresa Weber im Dortmunder Kunstverein nach.

Per E-Mail infiziert

Vor über 21 Jahren zerstörte ein Computer-Virus elektronische Daten von über 50 Millionen Menschen – ein unersetzbarer wirtschaftlicher und emotionaler Schaden. Gerrit Frohne-Brinkmann widmet ihm eine Ausstellung in der Galerie Noah Klink und zeigt damit eine historische Reliquie, die für die heutige Welt an Bedeutung verloren hat.