Enorme Verformungen

Die Gruppenausstellung „SQUISH“ in der Efremidis Gallery zeigt Lautmalerei in Form von Kunstwerken. Arbeiten von Teresa Solar, Jens Kothe, Lindsay Lawson, Carlotta Bailly-Borg und Christiane Blattmann evozieren Assoziationen zu Organischem, Matsch und Wackelpudding. Am Ende möchte man jemanden drücken.

Synästhetische Eindrücke

Das Museum Tinguely setzt mit einer substanziellen Show seine Reihe zu den menschlichen Sinnen fort: Nach Duft- und Tastsinn steht in der Ausstellung „Amuse-bouche“ nun der Geschmack im Fokus. Auf die Frage, wie Kunst schmecken kann, findet man bei den mehr als 45 gezeigten künstlerischen Positionen mannigfaltige Antworten.

Until the Quiet Comes

Ein jahrzehntelanges Fotoprojekt führte die niederländische Fotografin Dana Lixenberg immer wieder in die Siedlung Imperial Courts im Süden von Los Angeles. Dem Ort und seinen Bewohner*innen hat sie schließlich auch eine Videoarbeit gewidmet, die aktuell im Stedelijk Museum in Amsterdam zu sehen ist.

The Sound of Silence?

Die Installation „Hollow Howl“ von Sergey Kasich verleiht der daadgalerie Nirvana-Atmosphäre mit Großstadtreferenz. Fremd, einnehmend, und – doch – meditativ. Schuhe aus!

Memoriale Arbeit(en)

Mit der Ausstellung Tell me about yesterday tomorrow verflechtet das NS-Dokumentationszentrum seine Dauerausstellung mit Werken von mehr als vierzig Künstler*innen und rekonfiguriert sie zu einem heterogenen Denkraum. Damit stellt es sich der Komplexität der gegenwärtigen Erinnerungskultur.

Flüsternder Plural

„Der Bote ist der Tote“ – was passiert, wenn die Überbringer*innen von Nachrichten fernbleiben und nur Objekte im Raum zurücklassen? Der Text fehlt. Die Botschaften sind in Gegenstände eingeschrieben. Im MAUVE flüstert ein Plural, der durch vier künstlerische Positionen gemeinsam erzählt.

Encapsulated

Poetisch und politisch. In den Ausstellungen „Kapsel 11: Sung Tieu – Zugzwang“ und „Kapsel 12 : Monira Al Qadiri – Holy Quarter“ präsentiert das Haus der Kunst zwei aktuelle künstlerische Positionen, die zwar eher nebeneinander als miteinander funktionieren, aber dennoch jeweils ihre eigenen Qualitäten haben.