Wer ist Milo?

Einem Flirt in Wien hat Thomas Liu Le Lann einst versprochen, seine erste Einzelausstellung in Deutschland nach ihm zu benennen. Das Ergebnis ist nun bei Dittrich & Schlechtriem zu sehen. Besucher*innen können herausfinden, was es mit „Milo“ auf sich hat. Vor allem erfährt man aber viel über den Künstler selbst. Eine Spurensuche.

In der Hölle werden Träume wahr

Selten hat eine Hölle herzlicher eingeladen, nie buntere Flammen geschlagen. Die Ausstellung “Hell, Yes!” in der Galerie Horse & Pony öffnet das Tor zur verträumtesten Hölle auf und unter der Erde. Oben schwebt Courtney Love, unten im feucht-kalten Kellergemäuer wacht das Devil-Horse – und dazwischen? Träume und Ängste ohne Ende.

Entblößen mit „Neo Brut“

Kurz, aber intensiv. Obsessiv. Innerhalb eines Monats schaffte Álvaro Guilherme alle Werke seiner Ausstellung „Ode“. Was nach schnelllebiger Bestandlosigkeit klingt, setzt sich fest. Eine Ode an Verletzlichkeit, Gefühle und Emotionen – die wir alle intensiver zelebrieren sollten.

Glatt wie ein Babypopo

Ist das nun eine Babytrage, ein Folterinstrument oder ein Sexspielzeug? Anna Uddenbergs Ausstellung „BIG BABY“ lässt starke Männer zu Kleinkindern werden. Bei Kraupa-Tuskany Zeidler zeigt die Künstlerin, wie es aussieht, wenn Muskelprotze Schleifchen tragen.

Ungewiss apokalyptisch

Zeit und Geld sind Investments. Investments in eine hoffentlich bessere Zukunft. Oder investieren wir eigentlich nur unnachgiebig in eine drohende Apokalypse? Mögliche Visionen für die Zukunft schlägt Malte Bartsch in seiner Ausstellung „Investment“ vor – wobei nichts eindeutig oder unabänderlich ist.

Zwischen Architektur und Skulptur

Der von Tony Cragg gegründete Skulpturenpark Waldfrieden stellt “Pieces” der Künstlerin Leunora Salihu aus. Die Cragg-Schülerin schafft in Stückwerk gebaute Einzelskulpturen, die sich rhythmisch zu einer gemeinsamen Harmonie fügen. In einem Spiel der Gegensätze bebaut sie so die Zwischenräume des Sichtbaren.