Alle Artikel von Lara Broerken

Internet Explorer: Kunst online #7

Räume öffnen sich, wenn Kunst und Internet verschmelzen. Es wird voyeuristisch. Identitäten werden gewechselt. Epoch Gallery, KV Wiesbaden, Galerie Galerie und documenta 15 machen es möglich und reflektieren über pandemische Einschnitte, ihre Folgen für die Gesellschaft und die Einsamkeit.

Wenn der Stammbaum knurrt

Mit “Night of Hinnā” im ChertLüdde Bungalow erinnert sich Monia Ben Hamouda an alle Kontroversen, die an ihrem Stammbaum ranken. Ihre kaligrafischen Skulpturen sind wundersam zweidimensional, sie sind etwas zwischen Schrift und Figur, sie sind Text, Tier und Gewürz.

Eine tragische Garderobe

Mit seiner Kunst erzählt Adam Christensen Geschichten von flüchtiger Intimität, Traumata und schönem Schmerz. In seinen Performances, Stoff- und Videoarbeiten entblößt sich der Künstler emotional. Im Kunstverein Harburger Bahnhof ist derzeit seine erste Einzelausstellung in Deutschland zu sehen.

Ein Biss vom Mutterkuchen

Im Sophia Süßmilch-Universum prickelt, sprudelt, kratzt und kribbelt es. „Im Einklang mit Mutter Natur“ ist ein Gesamtkunstwerk. Es hangelt sich über die Wände und kriecht über den Boden von Russi Klenners Räumlichkeiten, die zum warmen Uterus der Künstlerin geworden sind.

Internet Explorer: Kunst online #3

Obwohl der Name schon sagt, dass das Netz inter, zwischen, verbindend funktioniert, sind einem seine Dimensionen kaum gänzlich bewusst. In diesem Netz verfängt sich alles. Internet Explorer #3 stellt Online-Ausstellungen von Silicon Valet, arebyte, Babes Bar und Annka Kultys vor, die sich an den wildesten Fasern des Webs entlang hangeln.

Dinge mit Herz, Herz für Dinge

Bei Faisal Habibi ist Alltag ein Spiel. Keine Last, keine Hast. Wenn man so wie Habibi hinsieht, ist allen Dingen um uns herum etwas Liebenswürdiges abzugewinnen. Seine “Things” hauchen dem Gewöhnlichen Leben ein. „Stretch & Fold“ bei Jarmuschek + Partner zeigt neben plastischen Werken auch Zeichnungen des Künstlers.

Ein Lobgang auf den Spaziergesang

„Balade“ macht aufmerksam darauf, wo Bordstein endet und Flaniermeile beginnt, wo es lauter und wo es leiser ist. Ein sommerlicher Spaziergang, multisensuelle Eindrücke im 360°-Winkel. An neun Punkten entlang orientieren sich die Gehenden durch Charlottenburg. Let’s balade the story out!