Wiener Kunstgriff | 05.12. – 19.12.19

In den nächsten zwei Wochen hat doch niemand Zeit für nichts. Weihnachtgeschenke kaufen, Weihnachtfeiern schön trinken und die letzten Vorsätze für das sich zu Ende neigende Jahr erledigen. Wo es sich trotzdem lohnt hinzugehen, hier!

Symbolische Ordnung in bauliche Hüllen

Plattenbeläge über Verlegeplatten und die hohe Qualität von Terrazzoböden: Die Kunsthalle am Karlsplatz zeigt mit den als „Materialpaketen“ bezeichneten Wandskulpturen Andreas Fogarasis Fragmente ehemaliger und zukünftiger Bebauungen. Fest umschnürt mit Metallgurten fassen sie Vorgängerbau und Nachfolgerarchitektur zu Hybriden zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Wiener Kunstgriff | 21.11. – 04.12.19

Kino ist und bleibt die beste Wahl bei drückendem Grau vor dem Fenster. Abheben kann man in der Galerie Kandlhofer, oder bei der Einweihungsausstellung des artist-run-space Loggia. Oder bei den Eröffnungen in der Secession. Viel Auswahl und trotzdem bleibt genug Zeit für alle Programmvorschläge!

Wer spricht?

Abseits von Definitionszwängen stellt die Kuratorin Melanie Ohnemus in der Universitätsgalerie der Angewandten im Heiligenkreuzerhof unterschiedliche künstlerische Strategien so zusammen, dass sich daraus ein polyphones Gespräch ergibt. Denn, so der Titel der Ausstellung: „We need more than one term for these big things!“

This is so contemporary


Die Kunsthalle Wien beschwört mit ihrer aktuellen Ausstellung der Zeitgeist herauf. „Time is Thirsty“ sucht unsere Gegenwart in ein produktives Verhältnis zu den frühen Neunzigern zu setzten. Wie viel Kritik ist im immersiven Erleben möglich?

Wiener Kunstgriff | 07.11. – 20.11.19

Identitäten – Identitäten in Geschichte geschrieben, im Boden gewurzelt, in Symbolen um den Globus geschickt, in Filmen festgehalten und in Monologen ausformuliert. Vor und während der Vienna Art Week wird dekonstruiert und neu konfiguriert.

Widerstandsloses Treiben

Die Choreografin Doris Uhlich zeigt mit „Habitat / Halle E“ ihre bisher größte Performance: ein ambivalent berührendes Spektakel mit 120 Performer*innen.