Alle Artikel von Madeleine Freund

Starke Körper und gleiche Rechte

Barbara Hammer drehte über 100 Filme in ihrem Leben und begründete das Queer-Feministische Kino, indem sie lesbische Liebe und Lebensrealitäten ins Zentrum ihrer Arbeit stellte. Sie entwarf nicht nur eine Gegenperspektive zur männlich geprägten Gesellschaft, sondern setzte sich für die Gleichheit aller Geschlechter ein.

Going to the Movies

Die Gruppenausstellung bei Layr widmet sich dem Thema Film, ohne Filme zu zeigen. „Indistinct Chatter“ inszeniert Filmisches anhand von Tonspuren und Untertiteln, Standbildern und alternativen Erzählstrukturen abseits der Konventionen des Mediums Films.

Augmented-Reality in your Face

Face-Filter werden in sozialen Netzwerken verwendet, um sich zu präsentieren und in einen Dialog mit der Community zu treten. Sie wollen gesehen, geteilt und kommentiert werden und sind in hohem Maße politisch, wenn es um aktuelle Gesellschaftsdebatten, Identitätspolitik und öffentliche Positionierung geht.

Wie wollen wir leben?

Die Ausstellung „Die Sonne um Mitternacht schauen“ stellt gesellschaftspolitische Fragen über Gleichberechtigung, Identität und Diskriminierung. Die Kuratorin Eva Huttenlauch erklärt, wie sich das Lenbachhaus politisch positioniert und wie sich Darstellungsrealitäten geändert haben.

Sanfte Brutalität

Im Zentrum ihrer Einzelausstellung in der Kunsthalle Osnabrück steht die Talkshow „Men in Trouble“, in der über Schönheit, Sex und Geld gesprochen wird. Für die Künstlerin, Filmemacherin und Autorin Jovana Reisinger geht es dabei meist um die Infragestellung gesellschaftlicher Kategorien und Glücksversprechen.

Berührung auf Distanz

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden ehrt VALIE EXPORT mit einer Einzelausstellung zu ihrem 80. Geburtstag. Unter dem Motiv der „Berührung“, das sowohl körperlich als auch im Sinne medialer Grenzen zu verstehen ist, werden Werke aus fünf Jahrzehnten präsentiert.

Kunst und die Klassenfrage

Der Kunstverein stellt das Verhältnis von künstlerischer Produktion und sozialer Klasse ins Zentrum der aktuellen Ausstellung. Die gezeigten Werke legen den Finger in die Wunde der sich reproduzierenden sozialen Ungleichheit im Kunstbetrieb und appellieren, den Klassenbegriff neu zu betrachten.