In guten wie in schlechten Zeiten

Über Social-Media-Plattformen erschließt sich ein neues Format. Die Berliner Klosterruine zeigt auf Youtube und auf Instagram Videotagebücher von Künstler*innen, in denen Alltägliches und Künstlerisches verschwimmen.

Im Gespräch bleiben

Im Rahmen von „IN TOUCH – a visual dialogue“ übernehmen Künstler*innen den Instagram Account von carlier | gebauer. Das Projekt soll den Austausch in Krisenzeiten fördern, visualisiert aber gleichzeitig auch Verbundenheit und aktiviert die Stressreduktion aller Beteiligten.

Für adäquate Solidarität

Menschen in prekären Situationen treffen Krisen besonders hart. Die Macher*innen von „Arts of the Working Class“ sind nah an ihnen dran. Ihr Straßenmagazin wird von obdachlosen Menschen verteilt. Wir sprechen darüber, woher jetzt Hilfe kommt und ob es richtig wäre, Hotelbetten für Menschen ohne Unterkunft freizumachen.

SOLID GOLD: Meike Kenn

Video-Call statt Studiovisit. Bei unserer Interview-Reihe SOLID GOLD ist dieses Mal einiges anders. Die Fotografin Meike Kenn erzählt vom Leben und (Nicht-)Arbeiten in der Quarantäne. Es geht um gecancelte Projekten, neue Pläne für eine Online-Ausstellung und die Sehnsucht nach Rosé am Nachmittag.

Hybrides Material

Viele Galerien und Museen wagen in Zeiten von coronösen Beschränkungen den beherzten Schritt ins Internet. Auch die Ausstellung Flachware in der Bark Berlin Gallery ist ein Hybrid, das Möglichkeiten sucht, künstlerische Räume neu sichtbar zu machen.

No Blue Plastic Bag

Melo Boerner vermischt Stoff und Performance, Camouflage und Teenage-Girls. Ein vielseitiges Werk zwischen Hier und Utopie, Kitsch und Punk, Jetzt und a-Chronie. Ein Atelierbesuch in Berlin-Lichtenberg.

Existenzfragen im Schokoladenbad

Sonja Alhäuser baut Skulpturen aus Butter oder Schokolade und zeichnet Rezepte für koschere Gummibärchen. Ihre Werke spielen auf unsere Fest- und Esskultur an. gallerytalk.net erzählt sie, wie Moral und Überfluss zusammenhängen und welche Rolle die Verführung dabei spielt. Na, Appetit?