Die Pandemie als Hyperobject

Die Ausstellung „WORLDOMETERS“ der Künstlerin Aleksandra Domanović in der Galerie Tanya Leighton ist eine geniale Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie als Hyperobject. Die Ästhetik ist technologisch-modern und poetisch zugleich.

Wir haben alle Angst

Die Ausstellung “Angst, keine Angst” im Times Art Center Berlin beschäftigt sich mit den Ängsten und Unsicherheiten unserer Zeit. Eine scharfe Reflexion des Zustands der Welt und eine unangenehme Auseinandersetzung mit Angst, Gewalt und Verlust. Wem schwere Themen aktuell zu nahe gehen, sollte diesen Text besser nicht lesen.

Ausstellungstexte – aber in gut!

Texte, die nur bei maximaler Konzentration und mit Kenntnissen über Fachjargon zu dekodieren sind: Niemand braucht sie, trotzdem werden sie andauernd geschrieben. Wieso, ist es so schwierig tolle Ausstellungstexte in die Finger zu bekommen? Das erklärt uns Laura Helena Wurth, die selber tolle Ausstellungstexte schreibt.

Wer ist Milo?

Einem Flirt in Wien hat Thomas Liu Le Lann einst versprochen, seine erste Einzelausstellung in Deutschland nach ihm zu benennen. Das Ergebnis ist nun bei Dittrich & Schlechtriem zu sehen. Besucher*innen können herausfinden, was es mit „Milo“ auf sich hat. Vor allem erfährt man aber viel über den Künstler selbst. Eine Spurensuche.

In der Hölle werden Träume wahr

Selten hat eine Hölle herzlicher eingeladen, nie buntere Flammen geschlagen. Die Ausstellung “Hell, Yes!” in der Galerie Horse & Pony öffnet das Tor zur verträumtesten Hölle auf und unter der Erde. Oben schwebt Courtney Love, unten im feucht-kalten Kellergemäuer wacht das Devil-Horse – und dazwischen? Träume und Ängste ohne Ende.

Fiktive Zukunften

Tiefschwarz, Pastell-Violett und Apricot. In ihrer scheinbaren Monochromie durchschreiten die Arbeiten von Maximilian Rödel Farbspektren, Formate und Erfahrungshorizonte. Die Ausstellung “Celestial Artefacts” im Neuen Aachener Kunstverein ist eine Reise durch Zeit und Raum. Ein Gespräch mit dem Künstler.

Entblößen mit „Neo Brut“

Kurz, aber intensiv. Obsessiv. Innerhalb eines Monats schaffte Álvaro Guilherme alle Werke seiner Ausstellung „Ode“. Was nach schnelllebiger Bestandlosigkeit klingt, setzt sich fest. Eine Ode an Verletzlichkeit, Gefühle und Emotionen – die wir alle intensiver zelebrieren sollten.