Alle Artikel von Julia Meyer-Brehm

Das Schlimmste aus zwei Welten

Der Schinkel Pavillon entführt uns mit „HR Giger & Mire Lee“ in ein dystopisches Ambiente zwischen kühlem Raumschiff und gruseligem Kellergeschoss. Die präsentierten Arbeiten sind biomorph, schleimig und aufregend ambivalent. Sollen wir die Ausstellung nun genießen oder uns ekeln?

Über den Rand pinkeln

Verrenkt, gespreizt und akrobatisch – in Elsa Sahals Einzelausstellung “Female Factory” bei SETAREH zeigt sich, was der menschliche Körper so alles kann. Die Skulpturen der Künstlerin sind nicht nur beeindruckend schön, sondern auch angenehm provokativ. Ein spannender Blick auf Weiblichkeit und Produktivität.

Amputiert und isoliert

In seiner Einzelausstellung „Ká Quills’ Room“ im EIGEN + ART Lab zeigt Igor Hosnedl ein Ensemble aus Malerei, Skulptur und der unmittelbaren Umgebung. Der Künstler konstruiert eine aufregend verworrene Fantasiewelt, in der nichts eindeutig zu sein scheint.

Von Bienchen und Blümchen

Tatiana Defraine zeigt in der Galerie Acappella in Neapel ihre Solo-Show „FAME IS A BEE“. Die kleinformatigen Nahaufnahmen zeigen Frauen mal rauchend, mal mit Gurkenmaske. Wir haben mit der Künstlerin über Ruhm, Vergänglichkeit und weibliche Repräsentation in der Kunstgeschichte gesprochen.

Produktive Parallelwelten

Sophie Erlunds Einzelausstellung „Destined to Protect the Productive“ thematisiert die Verflechtung biotischer und technologischer Systeme. Statt in ferner Zukunft scheinen diese Netzwerke schon jetzt, in einer Parallelwelt, ihr Unwesen zu treiben. In der Galerie PSM übernehmen sie nun auch den Ausstellungsraum.

Kunst für ein Wochenende Neapel

Wer das aktive Erkunden nicht scheut, kann in Neapels zeitgenössischer Kunstszene wirklich eine gute Zeit haben: Wer in naher Zukunft in die italienische Hafenstadt reist, sollte den vielfältigen Galerien daher unbedingt Beachtung schenken. Wir haben zehn sehenswerte Orte versammelt, die jede Suche wert sind.

Liegestuhl vor Luftschloss

Es war einmal … ein Skulpturengarten. Die von der Villa Schöningen und Ruttkowski;68 konzipierte Outdoor-Ausstellung „This Must Be The Place“ nimmt das Thema Märchen zum Ausgangspunkt. Zwischen Birken und Blutbuchen stößt man auf allerlei fabelhafte Gestalten – und wenn kein Schauer ausgebrochen ist, lustwandelt man noch heute.