Alle Artikel von Julia Meyer-Brehm

Schlechte Träume und Nintendo

Sind wir alle Kompliz*innen unserer Konsumkultur? Jonathan Monaghans Arbeiten sind von den ökologischen Folgen unseres Konsumverhaltens und der gesellschaftlichen Abhängigkeit von Technologie motiviert. Neben kritischer Reflexion bieten seine Werke aber auch eine Menge Pomp, Flausch und Extravaganz.

Limits of Care

Die Majhi International Art Residency lädt die teilnehmenden Künstler*innen ein, die eigenen Möglichkeiten und Grenzen zu reflektieren. Mit dem dreiwöchigen Projekt soll der künstlerische Austausch zwischen Asien und Europa gestärkt werden.

Die Flugmango spricht von Zukunft

Was würde ein Jutebeutel über Plastikvermeidung sagen? Die App „Earth Speakr“ bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, auf kreative Weise über die Zukunft der Erde nachzudenken. Erwachsene sollten gut zuhören.

Hier bewegt sich nichts

Die Ausstellung „Body Performance“ in der Berliner Helmut Newton Foundation hat den Anspruch, diverse fotografische Perspektiven auf Körperlichkeit und Bewegung zu zeigen. Das Ergebnis hat Lücken und offenbart mehr über die Betrachtenden als über die eigentlich Dargestellten.

Alles über Art World Memes

Wenn das Ökosystem Kunstwelt aufs Korn genommen wird, lacht die ganze Filterblase. Aber wer steckt hinter den Meme-Accounts, die auf Instagram den Kunstbetrieb demaskieren wollen? Und wie viele Klischees passen in ein Hundememe?

Häppchenweise in die Höhe

Stapeln wird gemeinhin mit dem Ansammeln von Besitztümern in Verbindung gebracht, dabei birgt das Aufschichten von Gegenständen noch ganz andere Perspektiven. Umut Yasat hat diesen Arbeitsprozess perfektioniert: Sein Projekt „Der Stapel“ läuft seit 2014. Wir haben mit ihm über Nostalgie, Askese und die Visualisierung von Zeit gesprochen.

Die Unkontrollierbarkeit der Dinge

In der Ausstellung “A Year Without The Southern Sun” reflektieren neun Künstler*innen den Umgang mit menschgemachten Krisenszenarien. Justin Polera kuratiert eine herrlich verstrickte Schau, die den Klimawandel und Postkolonialismus streift und einen vagen Blick in die Kristallkugel riskiert.