Rassismus im deutschen Kunstbetrieb

Kunst hat einen edukativen Auftrag. Der geht weiter als mit dem Finger in die Vereinigten Staaten zu zeigen oder nur schwarze Instagram-Blöcke zu posten. Wie können wir zu proaktiver Solidarität finden in einer Zeit, in der historische Risse unsere globale Gesellschaft in Schutt und Asche legen?

Ist da jemand? Milen Till!

Dass uns beim Anblick zweier Zahnbürsten Gefühle der Zärtlichkeit übermannen, ist schon einmal ein klares Indiz für zu wenig Umarmungen in jüngerer Vergangenheit. Milen Till hat aus Zahnschmerzen und einem mäßigen Buchtitel ein kleines Meisterwerk geschaffen.

Das Kunst-Virus

Das Corona-Virus legt das kulturelle Leben lahm. Museen, öffentliche Orte, “nicht systemrelevante” Einrichtungen werden zum gesundheitlichen Wohl der Bevölkerung geschlossen. Das ist medizinisch vermutlich angebracht, für die Kulturmaschine aber auf vielen Ebenen fatal.