Hamburger Kunstgriff | 02.07. – 15.07.20

Der Moment, an dem Chaos eine Gestalt annimmt, die Zukunft der Menschheit, entrückte Alltagsgegenstände – so in etwa lesen sich die aktuellen Ausstellungsthemen der Hansestadt. Es tut sich zwar wieder einiges, es schwingt abereine Menge Unsicherheit mit. Ein Lebensgefühl, das in abebbenden Coronazeiten viele nachempfinden.

Hamburger Kunstgriff | 18.06. – 02.07.20

Wir feiern Mittsommer mit dem Garten der Gegenwart, besten Freundinnen bei Frappant e.V., fragilen Naturdarstellungen bei Kerstin Hengevoss-Dürkop, einer digitalen Reise auf der Neuen Seidenstraßen im Kunstverein Harburger Bahnhof und der Frage, worüber wir lachen wollen, im Hamburger Kunstverein.

Hamburger Kunstgriff | 04.06. – 17.06.20

Die Nick and Vera Munro Foundation konstatiert kunsthistorischen Anspruch. Die Affenfaust Galerie fordert zur kritischen Prüfung von Denkmustern auf. Bei Melike Bilir wird eine Gruppenausstellung buchstabiert und das Ernst Barlach Haus lädt zum Ausflug in den „Kosmos Ost“.  

Hamburger Kunstgriff | 21.05. – 03.06.20

Nach und nach öffnen die Kunstorte der Hansestadt wieder und somit läuft auch unser Kunstgriff wieder an. Es werden Wege gefunden, auch im Ausnahmezustand Kunstbetrachtung vor dem Original zu ermöglichen und Künstler*innen zu unterstützen. Oberstes Gebot bleibt natürlich sich selbst und andere möglichst nicht zu gefährden.

Trilobiten in der Tiefgarage

Die neue Kunstinstallation in der HafenCity muss man suchen: “Backdrop” von Gerrit Frohne-Brinkmann versteckt sich in einer Tiefgarage. Wir begeben uns auf künstlerische Tiefsee-Expedition und sprachen mit Kuratorin Ellen Blumenstein, die mit dem Projekt “Imagine the City“ den Stadtteil bespielt.

Kontinuität fürs Jetzt

Ursprünglich war das Gespräch mit Direktor Dirk Luckow als allgemeiner Einblick in eine der größten Ausstellungshallen für Gegenwartskunst gedacht, aber dann kam die Corona-Krise dazwischen. Nun wandere ich auf dem Weg zum Interview durch das menschenleere Hamburg. Es ist halt gerade wirklich alles anders.

Kannst du mich mit deinen Ohren sehen?

Mit einem erstaunlichen Repertoire an Materialien, Techniken und Methodiken untersucht Kazunori Kura die Zusammenhänge von Fakten, Wahrnehmung, Realität und Glaube. Mit gallerytalk.net spricht er über seine Inhalte, seine Inspiration und seinen Werdegang.