Erden und erden lassen

M.Bassy und Âme Nue präsentieren mit “Goddesses Of Healing” Videoarbeiten von Lorna Simpson, Berni Searle und Buhlebezwe Siwani. Die Künstlerinnern widmen sich dem kollektiven Trauma, das früher bis heute von Schwarzen Menschen bewältigt werden muss. Die drei Arbeiten regen einen heilenden Prozess an.

In gezeichneten Lebensräumen

Es ist angerichtet! Serena Ferrario kredenzt in ihrer raumgreifenden Installation „Where the Drawings Live“ lebendige Erinnerungen mit einem Beigeschmack der Nostalgie unauffindbarer Geschichten. Was sich angesammelt hat, meinen wir zu kennen, doch wer oder was lebt hier wirklich?

Eine tragische Garderobe

Mit seiner Kunst erzählt Adam Christensen Geschichten von flüchtiger Intimität, Traumata und schönem Schmerz. In seinen Performances, Stoff- und Videoarbeiten entblößt sich der Künstler emotional. Im Kunstverein Harburger Bahnhof ist derzeit seine erste Einzelausstellung in Deutschland zu sehen.

Gute Laune mit Lena Schramm

Was haben Tesla, Chanel und Apple gemeinsam? Mal abgesehen davon, dass es sich dabei um international denkbar populäre Marken handelt, hat man die Logos in Ecstasy-Tabletten gepresst. Lena Schramm hat der Party-Droge ihre Abschlussarbeit gewidmet. Wir sprechen über Widersprüche des Spaßkonsums und die Künstlerin als Pfau.

Jugend färbt ab ¯\_(ツ)_/¯

„Gegenwart: Doing Youth“ hat viele bunte Orte geschaffen, an denen plötzlich Kunst passierte. So überraschend und überrumpelnd, wie die Jugend selbst, zogen Kunstwerke jeden Genres Besucher:innen in junge Gefühlswelten, in denen von jetzt auf gleich alles und nichts möglich schien.

Gute Laune mit Anna Ley

Mit humorloser Kunst braucht man Anna Ley nicht kommen. Das ist keine große Überraschung, kaum eine Arbeit der Künstlerin lädt nicht wenigstens ein bisschen zum Schmunzeln ein. Eigentlich ist sie Malerin, aber für eine bunt gefüllte Pillendose hat sie eine Ausnahme gemacht. Wir sprechen über Cher und übers Klarkommen im Kapitalismus.

Vom Comic zur Kunst

Ihre comicartig stilisierten Figuren lässt Sophie Ullrich in allerhand Posen auf Leinwänden lebendig werden und schafft gleichzeitig einen spannenden Bogen zwischen figurativer und abstrakter Malerei. Wir sprechen mit der Künstlerin über Comics und den wohl provokantesten Nippel-Griff der Kunstgeschichte.