Alle Artikel von Lisa Stoiber

Heute schon Schwein gehabt?

Die Kunst von Jonas Fahrenberger kreist um die Sehnsucht nach dem schnellen Vergnügen und um das Hoffen auf das Unwahrscheinliche. Mit dem Ausstellungstitel “Glücksschwein” zeigt die Galerie Nagel Draxler seine Arbeiten erstmals in München.

Macherinnen machen

Was passiert, wenn Kunst mit den Slogans eines kommerziellen Unternehmens beworben wird? Für ihre Homepage holzingerurbat.de eigneten sich Claudia Holzinger und Lilly Urbat den Webauftritt des Familienunternehmens Brose an. Entstanden ist eine feministische Hinterfragung der Idealvorstellung von Beruf und Berufung.

Im Unerklärlichen daheim

Der Münchner Kunstraum Beacon lädt mit der Ausstellung “Dreamcatcher” zur Realitätsflucht ein. Die versammelten Werke erzählen von den nicht fass- oder messbaren Phänomenen, die sich jeder Logik entziehen und trotzdem existieren.

Internet Explorer: Kunst online #17

Auch im März empfehlen wir euch wieder eine Auswahl an virtuellen Projekten und hybriden Veranstaltungen, die es wert sind, geklickt zu werden. Dieses Mal mit einer Entdeckungsreise durch eine futuristische Kirche, einer Ausstellung in schwerelosen Sphären, mit Liebesbriefen an Künstler*innen und einer Radioshow aus dem Museum.

Geträumte Tage

Die Kunst von Timur Lukas schafft fiktive Momente der Erinnerung. Derzeit zeigt er seine Arbeiten in der Einzelausstellung „dream days“ bei Knust x Kunz + in München. Wir haben den Künstler in seinem Atelier in Augsburg besucht und mit ihm über seine Malerei gesprochen.

Internet Explorer: Kunst online #14

Im Video von Sol Calero und Early Labyrinth rebellieren Roboter. Die Virginia Bianchi Gallery lässt ins posthumane Zeitalter eintauchen. Die Halle für Kunst Steiermark zeigt eine Show zum Thema „Zuhause“, die ihr in den eigenen vier Wänden erkunden könnt. Auf der Plattform des Centre d’Art Contemporain Genève wird die Rasur zur Performance.

Über Liebe und Macht

Der Kunstverein München zeigt das filmische Werk der Künstlerin und Dokumentarfilmerin Yalda Afsah erstmalig in einer institutionellen Einzelausstellung. „Every word was once an animal“ reflektiert über das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.

Unmissverständlich direkt

Motoko Ishibashi begibt sich in visuelle Tabuzonen. Den Münchner Offsspace Schwabinggrad transformierte die Künstlerin mit “Beginning of the end” in einen privaten Bereich, der sich gleichzeitig vollkommen vor der Außenwelt entblößt.

Im Land der universellen Träume

Shirin Neshats Einzelausstellung „Living in One Land, Dreaming in Another“ in der Pinakothek der Moderne präsentiert unter anderem ihr medienübergreifendes Gesamtkunstwerk „Land of Dreams“. Die amerikanisch-iranische Künstlerin setzt sich darin erstmalig mit ihrer Exilheimat Amerika auseinander.