Alle Artikel von Alexandra Karg

Kritik und Selbstermächtigung

Körperbilder, Kapitalismus, Kolonialgeschichte und die Institution Kunst – all diese Themen verhandeln derzeit aktuelle Gruppenausstellungen von Berlin bis München. Ihnen gemein ist ein kritischer Ansatz. Die einen üben offen Systemkritik, andere kritisieren eher konzeptuell.

Gekühlte Kunst und Ananas im Glas

Das Kunstfestival ortstermin21 steht in diesem Jahr unter dem Titel “RESET” und sucht nach Lösungen für einen Neustart nach der Pandemie. An 94 Orten in Berlin-Moabit präsentieren fast 200 Künstler:innen Ideen und Ansätze zum Thema – von vertikalen Foren bis hin zu künstlerischen Ausstellungen in Getränkekühlschränken.

Die Sehnsucht nach Erlösung

Die Werkschau „Redemption Now“ von Yael Bartana im Jüdischen Museum Berlin ist beeindruckend groß. Doch alle reden nur über eine Arbeit: „Malka Germania“, die utopische Heilsbringer-Geschichte einer androgynen Messias-Gestalt. Die Stärke Bartanas künstlerischer Arbeiten findet sich jedoch auch abseits der großen Heilserzählung.

Mittelalter, Minimalismus und Lässigkeit

Wo liegt die Schnittmenge zwischen Mittelalter und Minimalismus? Das fragt „The Medieval and the Minimal“ bei Becky’s. Die kleine aber feine Ausstellung ist die wenig spektakuläre, jedoch nicht minder beachtliche Eröffnungsschau der neuen Galerie der britischen Künstlerin Rebecca Ackroyd mit Arbeiten von Oliver Osborne und Sebastian Jefford.

Kunst in Quarantäne #34

Was hat die Querdenker-Bewegung mit Bertolt Brecht zu tun? Welche Rolle spielt Stalin in dieser Beziehung? Anstoß zu diesen verworrenen Verbindungen geben ein ein Video-Essay der Künstler*innengruppe Frankfurter Hauptschule und eine Ausstellung im Pariser Centre Pompidou.

Die Pandemie als Hyperobject

Die Ausstellung „WORLDOMETERS“ der Künstlerin Aleksandra Domanović in der Galerie Tanya Leighton ist eine geniale Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie als Hyperobject. Die Ästhetik ist technologisch-modern und poetisch zugleich.

Schönheit in Farbe und Abstraktion

“The Future is Beautiful” in der Galerie Tanja Wagner vereint Post-Digital Pop mit abstrakter Malerei. Die Künstlerinnen Cathrin Hoffmann und Anna Steinert liefern einen kraftvollen, flüchtigen Lichtblick in düsteren Pandemie-Zeiten.