Alle Artikel von Claire Koron Elat

Entblößen mit „Neo Brut“

Kurz, aber intensiv. Obsessiv. Innerhalb eines Monats schaffte Álvaro Guilherme alle Werke seiner Ausstellung „Ode“. Was nach schnelllebiger Bestandlosigkeit klingt, setzt sich fest. Eine Ode an Verletzlichkeit, Gefühle und Emotionen – die wir alle intensiver zelebrieren sollten.

Ungewiss apokalyptisch

Zeit und Geld sind Investments. Investments in eine hoffentlich bessere Zukunft. Oder investieren wir eigentlich nur unnachgiebig in eine drohende Apokalypse? Mögliche Visionen für die Zukunft schlägt Malte Bartsch in seiner Ausstellung „Investment“ vor – wobei nichts eindeutig oder unabänderlich ist.

Memes in Marmor

Michelangelo und Facebook-Memes. Was wie ein versuchtes Mit-dem-Trend-Gehen eines Museums klingt, ist Lukas Lieses smarte Auseinandersetzung mit digitaler Schnelllebigkeit und analoger Beständigkeit. In “Whose Street” findet sich Michelangelo im Plattenbau wieder und gibt seinen geliebten Marmor für Memes her.

Göttlich gotteslästernd

Divine oszilliert zwischen Tod, Ekstase, Göttlichkeit und Gotteslästerung. Divine ist Drag Queen und Protagonistin in Jean Genets Roman “Notre-Dame-des-Fleurs”. Sie ist Namensgeberin der Ausstellung in der Galerie Neu. Der Name ist Programm.