Hamburger Kunstgriff
04.05. – 10.05.17

4. Mai 2017 • Text von

Alles neu macht der Mai! Das beschränkt sich nicht nur auf lauter frische Ausstellungen, die in ferne Welten entführen, da reckt auch ein neuer Kunstraum sein Köpfchen aus dem Frühlingskunstbeet der Sonne entgegen.

Io Makandal: entropy landscape IV, 2017

Io Makandal: entropy landscape IV, 2017

Der globale Süden bekommt ein neues Kunstheim in der Hamburger Neustadt. Die LKB/G Galerie bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern von der Südhalbkugel der Erde eine Plattform, um ihre Arbeiten hier im Norden zu zeigen. Die Einstandsausstellung kombiniert unter dem Titel „Arising African Perspectives“ drei verschiedene künstlerische Positionen aus Südafrika.

WANN: Der Einstieg wird am Freitag, den 05. Mai ab 19 Uhr gegeben.
WO:
LKB/G, Wexstraße 28, 20355 Hamburg

Victória Körösi: Faltobjekt, o. T., 2013–2014

Victória Körösi: Faltobjekt, o. T., 2013–2014

Im Nachtspeicher23 gibt es eine begehbare Zeichnung zu besichtigen. Wie das geht? Eileen Dreher hat unter dem Titel „COUNTX“ eigens für den Raum eine fragile Struktur aus gespannten Gummibändern und Messing kreiert, ein Gedankenspiel, in dem gegenläufige Kräfte ausbalanciert werden und eine neue Raumwahrnehmung ermöglichen. Viktória Körösi überführt ebenfalls Zwei- in Dreidimensionalität, indem sie eigentlich flache Materialien biegt und verformt, so dass sie in den Raum greifen.

WANN: Eröffnet wird am Freitag, den 05. Mai, ab 19 Uhr.
WO: Nachtspeicher23, Lindenstraße 23, 20099 Hamburg

Sophie Schweighart: o.T., 2017

Sophie Schweighart: o.T., 2017

Noch mehr Installation gibt es im MOM Art Space. Die junge Hamburger Künstlerin Sophie Schweighart zeigt neben psychologisch dichten Fotografien und Videoarbeitenin ihrer Einzelausstellung eine ihrer atemberaubenden Rauminstallationen.

WANN: Die Eröffnung beginnt am Donnerstag, den 04. Mai, um 19 Uhr.
WO:
MOM Art Space, Valentinskamp 34A, 20355 Hamburg, Eingang über Speckstraße.

Thorsten Dittrich: For after all, 2016

Thorsten Dittrich: For after all, 2016

In Bergedorf beschäftigen sich Jens Rausch, Thorsten Dittrich und Mark Slavin mit „Dingen ihren Orten jenen Taten“. Dahinter verbergen sich Malereien und Zeichnungen, die verschiedene Ebenen der Realität erkunden. Grenzen werden verschoben, das Prozesshafte deutlich und innere Visionen sichtbar gemacht und dabei das Medium Malerei zu neuen Ebenen geführt.

WANN: Die Ausstellung startet am Samstag, den 06. Mai, um 18 Uhr.
WO:
Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf, Möörkenweg 18 b-g, 21029 Hamburg

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