Berliner Kunstgriff
25.2. - 03.03.19

26. Februar 2019 • Text von

Die Kunstevents dieser Woche wollen sich genauso wenig festlegen, wie das nie absehbare Ende des Februars. Immer dazwischen, immer auf der Suche. Zwischen White Box und Projektraum in der Open White Gallery, zwischen Hoch und Nieder bei Irina Roknic oder im „space between“ im n.b.k..

Spill

© Sarah Jenkins, Untitled 2018

Zwischen White Box und Projektraum liegt das Open. Die Neueröffnung der Open White Gallery wird mit der Gruppenausstellung „Exhibition 1“ zu drei jungen Künstlerinnen und Künstlern eingeläutet. Sarah Jenkins, Katrine Hoffmeyer Tougård und Robert Lakomczyk weihen die frisch bezogenen Kellerräume mit kritischen Werken ein. Die London lebende Künstlerin Sarah Jenkins erkundet mit Videoinstallation und Skulptur das Thema „Spill“ – das Verschütten – untersucht hierbei den Zusammenhang zwischen Absicht und Unfall. Die seit 2016 zusammenarbeitenden Kunstschaffenden Katrine Hoffmeyer Tougård und Robert Lakomczyk bleiben ebenfalls im Bereich der Relation und erkunden durch drei Videoinstallationen Druck und Kontrolle.

WANN: Die Galerie und Ausstellung eröffnen am Donnerstag, den 28. Februar. Diese können bis zum 29. März besichtigt werden.
WO: Open White Gallery, Facciola basement, Forster Straße 5, 10999 Berlin.

© Irina Roknic, ATTITUDE 1, 2018

© Irina Roknic, ATTITUDE 1, 2018

Sinnlich, tiefgründig, düster – die Werke der Künstlerin Irina Roknic bäumen sich vor Leidenschaft. Nachdem Roknic viele Jahre in London als Künstlerin und Schauspielerin aktiv war, hat sie nun ihre erste Einzelausstellung „The long way round“ in Berlin. Sie, die sich selbst auf einer Reise empfindet, nimmt sie die Besuchenden mit in ein emotionales Auf und Ab und führt sie durch das Erleben des eigenen Ichs. Den Menschen in den Mittelpunkt stellend, durchläuft sie in ihren Werken die unterschiedlichen Facetten eines Lebens auf der Suche. Wer sich mal wieder richtig fühlen möchte, sollte dies auf keinen Fall verpassen.

WANN: Die Ausstellung hat am 21. Februar eröffnet und kann noch bis zum 25. April besichtigt werden.
WO: Duisburger 14, Duisburger Straße 14, 10707 Berlin.

© n.b.k

© n.b.k.

„There is fiction in the space between” besang Tracy Chapman bereits vor langer Zeit. Im Neuen Berliner Kunstverein werden ihre Worte nun wieder zum Leben erweckt und dienen einer Fortsetzung der Ausstellungsreihe von elf Stipendiatinnen und Stipendiaten des Arbeitsstipendiums Bildende Kunst des Berliner Senats. Mit kritischem Blick auf die Gegenwart erarbeiten die Kunstschaffenden durch vielfältige Ausdrucksweise einen eigenen Blick auf ästhetische Formensprache und gesellschaftliche Fragestellungen. Verschiedene Medien, Ausdrucksweisen, Kunstformen und Ansichten – Der Vorstellung von dem Raum dazwischen sind hier keine Grenzen gesetzt.

WANN: Die Eröffnung ist Freitag, den 1. März und die Ausstellung kann bis zum 28. April besichtigt werden.
WO: n.b.k. Neuer Berliner Kunstverein, Chausseestraße 128/129, 10115 Berlin.

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