Der ewigen Jugend so nah

Die Ausstellung “Alter + Ego” in der ERES-Stiftung versammelt Skulpturen, Fotografien, Installationen und Videoarbeiten von zwanzig Künstler*innen verschiedener Genres und Jahrhunderte. Diese enorme Bandbreite an künstlerischen Positionen zeigt: Der Wunsch nach ewiger Jugend und Schönheit ist schon immer ein existenzieller gewesen.

Der Zyklus der Wäsche

Die Ausstellung „Washing Cycle“ von Anna McCarthy in der Galerie Sperling erzählt von Refugien vor urbaner Melancholie und wuchernden Zimmerpflanzen. Die einzelnen Arbeiten verbinden sich zu einem häuslichen Setting, in dem der Kreislauf patriarchaler Wertvorstellungen nur durch Chaos durchbrochen werden kann.

Mythische Verknüpfungen

Verknoten, verknüpfen, verflechten. Das Lenbachhaus in München zeigt mit “Ways of Attaching” die erste institutionelle Überblicksausstellung der Amerikanerin Rosemary Mayer. Die Präsentation deckt mehr als vierzig Jahre ihres komplexen Schaffens ab.

Blutegel im gelben Sandsturm

In der Lothringer 13 Halle tost ein greller Sandsturm durch die Ausstellungsräume. Mit Arbeiten der Künstler*innen Kanako Azuma, Sarah Doerfel, Nile Koetting und The Agency inszeniert “Nurturæl” ein post-apokalyptisches Szenario, in dem neue, kollaborative Konzepte die Voraussetzungen für ein Leben im posthumanen Zeitalter bilden.

Dystopien aus jüngster Vergangenheit

Zwischen Organismus und Maschine, Angst und zuversichtlicher Euphorie. Die Ausstellung „Future Bodies from a Recent Past“ im Museum Brandhorst lotet anhand einer beeindruckenden Auswahl von Bildern, Skulpturen und Installationen der letzten sieben Dekaden aus. Dabei im Fokus sind die Parameter von Körper, Maschine und Skulptur.

Digitale Überforderungen

Wort-Wolken, digitale Kunst und Feldaufnahmen. Das Haus der Kunst widmet dem japanischen Künstler*innen-Kollektiv Dumb Type eine Retrospektive, in der mehrere vergangene Performances multimedial neu angelegt und untersucht werden.

Heute schon Schwein gehabt?

Die Kunst von Jonas Fahrenberger kreist um die Sehnsucht nach dem schnellen Vergnügen und um das Hoffen auf das Unwahrscheinliche. Mit dem Ausstellungstitel “Glücksschwein” zeigt die Galerie Nagel Draxler seine Arbeiten erstmals in München.

Im Unerklärlichen daheim

Der Münchner Kunstraum Beacon lädt mit der Ausstellung “Dreamcatcher” zur Realitätsflucht ein. Die versammelten Werke erzählen von den nicht fass- oder messbaren Phänomenen, die sich jeder Logik entziehen und trotzdem existieren.

Geträumte Tage

Die Kunst von Timur Lukas schafft fiktive Momente der Erinnerung. Derzeit zeigt er seine Arbeiten in der Einzelausstellung „dream days“ bei Knust x Kunz + in München. Wir haben den Künstler in seinem Atelier in Augsburg besucht und mit ihm über seine Malerei gesprochen.