Im Unerklärlichen daheim

Der Münchner Kunstraum Beacon lädt mit der Ausstellung “Dreamcatcher” zur Realitätsflucht ein. Die versammelten Werke erzählen von den nicht fass- oder messbaren Phänomenen, die sich jeder Logik entziehen und trotzdem existieren.

Geträumte Tage

Die Kunst von Timur Lukas schafft fiktive Momente der Erinnerung. Derzeit zeigt er seine Arbeiten in der Einzelausstellung „dream days“ bei Knust x Kunz + in München. Wir haben den Künstler in seinem Atelier in Augsburg besucht und mit ihm über seine Malerei gesprochen.

Uneingeladene Gäste

Verrenkte Körper in abstrakter Architektur. In ihrer Ausstellung “Promise To Be Good” bei Deborah Schamoni zeigt Maryam Hoseini Arbeiten, die elegant zwischen flächiger Malerei und feiner Zeichnung changieren. Ob und welche Narrative die suggestiven Bilder transportieren, bleibt den Betrachtenden überlassen.

Über Liebe und Macht

Der Kunstverein München zeigt das filmische Werk der Künstlerin und Dokumentarfilmerin Yalda Afsah erstmalig in einer institutionellen Einzelausstellung. „Every word was once an animal“ reflektiert über das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.

Unmissverständlich direkt

Motoko Ishibashi begibt sich in visuelle Tabuzonen. Den Münchner Offsspace Schwabinggrad transformierte die Künstlerin mit “Beginning of the end” in einen privaten Bereich, der sich gleichzeitig vollkommen vor der Außenwelt entblößt.

Im Land der universellen Träume

Shirin Neshats Einzelausstellung „Living in One Land, Dreaming in Another“ in der Pinakothek der Moderne präsentiert unter anderem ihr medienübergreifendes Gesamtkunstwerk „Land of Dreams“. Die amerikanisch-iranische Künstlerin setzt sich darin erstmalig mit ihrer Exilheimat Amerika auseinander.

Hybride Critter

Fantastsiche Figuren zwischen real und virtuell. Unter dem Titel „BKEEPRS’s Garden“ zeigt Mary-Audrey Ramirez bei Beacon in München eine installative Inszenierung zwischen Computerspiel und Fiebertraum.

Durst nach Transformation

„Our Vampires“ in der Galerie Sperling nimmt die mythologische Gestalt des Vampirs zum konzeptionellen Ausgangspunkt. Die Ausstellung versammelt fünf Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen, die gesellschaftliche Erwartungshaltungen und universale Sehgewohnheiten spielerisch zersetzen.

Eine kleine Hausmusik

Möbel als Resonanzkörper, der Regen als Drummer und Tänzerinnen in Stilettos. Mit ihrer umfassenden Einzelausstellung „Sound of Spaces“ bringt Nevin Aladağ die historischen Räume der Villa Stuck förmlich zum Schwingen.