Nürnberger Kunstgriff
29.07. - 04.08.16

29. Juli 2016 • Text von

Keine Sorge, das Sommerloch ist noch weit entfernt. Nürnberg zumindest fährt diese Woche noch einmal auf: Der Kunstverein lädt zum Ausstellungsgespräch und auch das Edel Extra hält einige Überraschungen parat.

Manuela Leinhoß, "Women food and god", Installationsansicht, © Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft.

Manuela Leinhoß, „Women food and god“, Installationsansicht, © Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft.

„Women, Food and God“, die Ausstellung der Künstlerin Manuela Leinhoß im Kunstverein Nürnberg läuft bereits seit einiger Zeit. Leinhoß beschäftigt sich darin mit ihren diversen Rollen als Frau, Mutter und Künstlerin gleichermaßen, wir haben berichtet. Langsam aber sicher neigt sich die Schau nun ihrem Ende entgegen. Vor dem Abschluss von „Women, Food and God“ am 7. August lädt der Kunstverein nochmal zu Minutes (20), einem Ausstellungsgespräch. Dieses Mal zu Gast im Gespräch mit Kunstvereinsdirektorin Simone Neuenschwader: Ulrike Gerhardt, M.A., Promotionsstipendiantin am Institut für Philosophie und Kunstwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg.

WANN: Das Ausstellungsgespräch mit Ulrike Gerhardt findet am Dienstag, den 2. August um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
WO: Im Kunstverein Nürnberg Albrecht Dürer Gesellschaft, Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg.

Michael Sven Meier im Edel Extra © Michael Sven Meier.

Michael Sven Meier im Edel Extra © Michael Sven Meier.

Mysteriös mutet mal wieder die Ausstellungsvorschau des Edel Extra an. Hier der Faktencheck: In der Ausstellung standby/e stellt Michael Sven Meier aus, Akademiestudent in der Klasse von Dr. Heike Baranowsky in Nürnberg, außerdem Student der Kontextuellen Malerei in Wien. Versprochen wird uns Andersartigkeit, Orientierungslosigkeit und ein letztes Aufhübschen vor dem Sommerloch.

WANN: Standby/e kann bis zum 2.8. jeweils von 17 bis 20 Uhr besucht werden.
WO: Edel Extra e.v., Müllnerstraße 22, 90429 Nürnberg.

Christoph Haupt, Ausstellungsansicht © Bunsen Goetz Galerie

Christoph Haupt, Ausstellungsansicht © Bunsen Goetz Galerie

 

Der Fürther Künstler Christoph Haupt schafft in seinen Drucken und Gemälden eine gekonnte Fusion aus atmosphärischem Surrealismus und asiatischen Einflüssen. Der Künstler hat somit einen ganz eigenen Stil geschaffen, den er selbst als Neo-Orientalismus bezeichnet. Sein liebstes Bildmotiv sind dabei Frauen. Bereits zum dritten Mal ist Haupt mit einer Einzelaustellung in der Bunsen Goetz Galerie vertreten. In die Glut der Vertiefung präsentiert der Künstler nun sowohl neueste Linolschnitte als auch Malereien.

WANN: Feierlich eröffnet wird am Freitag, den 29.8. um 19 Uhr. Danach läuft die Ausstellung bis Mitte September.
WO: In der Bunsen Goetz Galerie, Pool der zeitgenössischen Kunst, Bucher Straße 83, 90419 Nürnberg.

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