Hamburger Kunstgriff
19.1. – 25.1.17

19. Januar 2017 • Text von

Das neue Jahr und der Hamburger Kunstwinter nehmen so langsam Fahrt auf – diese Woche mit gleich vier Events: In der Levy Galerie, bei Galerie Genscher, im Barlach-Haus und in der Galerie Carolyn Heinz.

Corinne von Lebusa, "Donner", 2007, Mixed Media Collage, 44 x 50 cm, Courtesy: LEVY Galerie, Hamburg.

Corinne von Lebusa, „Donner“, 2007, Mixed Media Collage, 44 x 50 cm, Courtesy: LEVY Galerie, Hamburg.

Die Ausstellung von Corinne von Lebusa “Herz frisst Liebe” hat bereits am 17. Januar eröffnet – einen Blick sind die surreal angehauchten Bilder und Collagen der Neo-Rauch-Schülerin aber dennoch wert. Für Fans der Neuen Leipziger Schule heißt es daher, nichts wie ab in die Osterfeldstraße in die Levy Galerie!

WANN: Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. Februar, geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr.
WO: Levy Galerie, Osterfeldstrasse 6, 22529 Hamburg.

“Turandot - ein fiktionaler Essay” , Galerie Genscher

“Turandot – ein fiktionaler Essay” , Galerie Genscher

In der Galerie Genscher nimmt man sich unter dem Titel “Turandot – ein fiktionaler Essay” im Grenzbereich von Fakt und Fiktion dem Fall Gina-Lisa und der Vergewaltigungsklage der US-Pornodarstellerin Stoya gegen ihren Kollegen James Deen an. Der Essay wird euch im Karoviertel in Form eines Textes von Viktor Szukitsch und Fotografien von Tomas Engel dargeboten. Die Texte liest der Autor zusammen mit der Schauspielerin Anna-Lena Hitzfeld auch live.

WANN: Die Ausstellung könnt ihr vom 20. Januar bis zum 22. Januar jeweils von 18 bis 24 Uhr besuchen. Die Lesungen finden jeweils um 21 Uhr statt.
WO: Galerie Genscher, Marktstraße 138 (Hinterhof), 20357 Hamburg

Ute Friederike Jürß: "Die Zeit hält den Atem an" (2005, Standbild) © Ute Friederike Jürß

Ute Friederike Jürß: „Die Zeit hält den Atem an“ (2005, Standbild) © Ute Friederike Jürß

Am Sonntag, den 22. Januar, geht es in den Hamburger Westen. Im Ernst-Barlach-Haus zeigt die Künstlerin Ute Friederike Jürß zwei große Videoinstallationen und eine Audioarbeit unter dem Titel “Die Zeit hält den Atem an”. Dazu hat die Künstlerin Plastiken von Ernst Barlach speziell für die Interaktion mit ihren Arbeiten ausgewählt – ihr Ziel: Gesellschaftliche und zwischenmenschliche Spannungsfelder zu erkunden.

WANN: “Die Zeit hält den Atem an” ist ab Sonntag, den 22. Januar, jeweils Dienstag bis Sonntag, 11 – 18 Uhr zu sehen.
WO: Ernst-Barlach-Haus, Jenischpark, Baron-Voght-Straße 50a, 22609 Hamburg.

Moritz Hasse: "Lissabon, Avenida da Liberdade", 2016, Öl auf Leinwand, 100x145 cm

Moritz Hasse: „Lissabon, Avenida da Liberdade“, 2016, Öl auf Leinwand, 100×145 cm

Am Mittwoch, dem 25. Januar, zeigt die Galerie Carolyn Heinz dann Großstadtansichten von Moritz Hasse. “ÜberLichtungen” lautet der Titel, unter dem der Bremer Künstler poetische Skizzen moderner Städte präsentiert, die er erst per Kamera einfängt und dann im Atelier in atmosphärische Ölbilder überträgt.

WANN: Die Ausstellung eröffnet am Mittwoch, den 25. Januar, um 18 Uhr. Danach könnt ihr euch die Werke noch bis zum 4. Februar angucken.
WO: Galerie Carolyn Heinz, Kleine Reichenstraße 1, 20457 Hamburg

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