Berliner Kunstgriff
25.02. - 02.03.20

25. Februar 2020 • Text von

Nun beginnt bald die harte Fastenzeit. Es empfielt sich vorher bei der Berlin Dog Show noch schnell ein paar Welpen zu kraulen und in der Galerie Michael Janssen das „Paradise“ zu genießen, um sich danach bei Milko Pavlov, in der St. Matthäus-Kirche, dem wahren Bild Christi zu widmen.

(c) Jean Laniau

Endlich werden Träume wahr! Streichelzoo mit Welpen und Hunden, Liebe satt. Gemütlich in der Doggy Bar oder in der Kuschelecke – des Menschens bester Freund glänzt in der Berliner Hundeausstellung 2020. Absolute Anti-Winter-Depressions-Kur für Melancholicher, Überzeugungsargument für Unentschlossene mit ewig schwelendem Hundewunsch oder Spielecke für solche, denen es an Auslauf fehlt.

WANN: Die Eröffnung ist Samstag, den 29. Februar und die Ausstellung kann bis zum 14. März besichtigt werden.
WO: Erratum Galerie, Böckhstraße 40, 10967 Berlin.

Milko Pavlov, 2113, Graphit und Wachs auf Leinwand; 260 x 200 cm (c) Milko Pavlov

Düster, wage und verschwommen meint man ein Gesicht zu erkennen. Die Ahnung über den Inhalt des Bildes ist genauso wenig greifbar, wie der Raum, in dem es ausgestellt wird: Die Kirche. Pünktlich zur Fastenzeit, erfüllen die großformatigen Werke des Malers Milko Pavlov in der Ausstellung „Facies“ die St. Matthäus-Kirche und laden in neue und alte Welten ein. Gemeinsam haben sie alle den Traum von einer anderen Sphäre, einer anderen Dimension.

WANN: Die Eröffnung ist Mittwoch, den 26. Februar und die Ausstellung läuft bis zum 11. April.
WO: St. Matthäus-Kirche, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Jana Cordenier, Untitled, 2019 (c) Lepkowski Studio, Berlin

Sanfte Bewegungen vom Gras, zarte Farben, die vom Licht der Mittagssonne betont werden, um am Ende des Tages in Dunkelheit dahingleiten. In „Paradise“ sucht Jana Cordenier im Gegensatz zur Art eines Landschaftsmalers im klassischen Sinne das abzubilden, was sie sieht, sondern das was sie fühlt. So überträgt sie die draußen gesammelten Impressionen mittels verschiedener Garne, dadurch, dass sie diese durch verschiedene Schichten von Baumwolle oder Seide sticht. Eine Möglichkeit für alle, zu lernen, die Umwelt neu und anders wahrzunehmen.

WANN: Die Ausstellung läuft noch bis Samstag, den 29. Februar.
WO: Galerie Michael Janssen, Potsdamer Straße 63, 10785 Berlin.

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