Alle Artikel von jmb

Die Unkontrollierbarkeit der Dinge

In der Ausstellung „A Year Without The Southern Sun“ reflektieren neun Künstler*innen den Umgang mit menschgemachten Krisenszenarien. Justin Polera kuratiert eine herrlich verstrickte Schau, die den Klimawandel und Postkolonialismus streift und einen vagen Blick in die Kristallkugel riskiert.

Tête-à-Tête mit Tiger

Von Wisent und Eisbär bis Kabeljau – ursprünglich wollte Johanna Dumet ihre Bildserie gefährdeter Tiere beim Berliner Gallery Weekend zeigen. Nun wurde die Ausstellung verschoben. Wir haben mit der französischen Künstlerin über Adidas und Artenschutz gesprochen. Ein bisschen Gesellschaftskritik gab es on top.

Im Gespräch bleiben

Im Rahmen von „IN TOUCH – a visual dialogue“ übernehmen Künstler*innen den Instagram Account von carlier | gebauer. Das Projekt soll den Austausch in Krisenzeiten fördern, visualisiert aber gleichzeitig auch Verbundenheit und aktiviert die Stressreduktion aller Beteiligten.

Existenzfragen im Schokoladenbad

Sonja Alhäuser baut Skulpturen aus Butter oder Schokolade und zeichnet Rezepte für koschere Gummibärchen. Ihre Werke spielen auf unsere Fest- und Esskultur an. gallerytalk.net erzählt sie, wie Moral und Überfluss zusammenhängen und welche Rolle die Verführung dabei spielt. Na, Appetit?

Schönheit als Experiment

Mit „How beautiful you are!“ ist der Kosmetiksalon Babette zu Gast im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst. Die Gruppenausstellung widmet sich dem Schönheitsbegriff im Kulturbetrieb und experimentiert über die Gattungsgrenzen hinaus mit Ästhetikbegriffen. Dabei wird von herkömmlichen Definitionen weitestgehend abgesehen.

Enorme Verformungen

Die Gruppenausstellung „SQUISH“ in der Efremidis Gallery zeigt Lautmalerei in Form von Kunstwerken. Arbeiten von Teresa Solar, Jens Kothe, Lindsay Lawson, Carlotta Bailly-Borg und Christiane Blattmann evozieren Assoziationen zu Organischem, Matsch und Wackelpudding. Am Ende möchte man jemanden drücken.

A Social Network

„Algo-r(h)i(y)thms“ nennt sich die dritte Einzelausstellung von Tomás Saraceno in der Berliner Galerie Esther Schipper. Eine gigantische Rekonstruktion arachnoider Lebensräume lädt dazu ein, filigrane Netzstrukturen multisensorisch zu erfahren und beschwingt miteinander zu kommunizieren.