Alle Artikel von Jette Buechsenschuetz

Wer spricht?

Abseits von Definitionszwängen stellt die Kuratorin Melanie Ohnemus in der Universitätsgalerie der Angewandten im Heiligenkreuzerhof unterschiedliche künstlerische Strategien so zusammen, dass sich daraus ein polyphones Gespräch ergibt. Denn, so der Titel der Ausstellung: „We need more than one term for these big things!“

Widerstandsloses Treiben

Die Choreografin Doris Uhlich zeigt mit „Habitat / Halle E“ ihre bisher größte Performance: ein ambivalent berührendes Spektakel mit 120 Performer*innen. 

Wiener Kunstgriff | 24.10. – 06.11.19

Geschichte als Loop und als Konstrukt: Die Kunsthalle führt uns zurück in die Wiener Atmosphäre der 1990er Jahre, eine Bar im Brut erklärt uns, was wir trinken, und in der Angewandten werden kanonische Vereinbarungen aus feministischer Sicht be- und hinterfragt.

Absorbierende Atmosphäre

Wenn Betrachter und Werk an Distanz verlieren, tritt die Frage nach der Handlungsmacht in den Vordergrund. Objekt und Subjekt bedingen sich in der von Anna Goetz kuratierten Ausstellung „Stages of Maneuvers“ und es ist unklar: Wer beeinflusst hier wen?

Wiener Kunstgriff | 12.09. – 25.09.19

Wer den Abgrund übersieht, zirkuliert im Paradis: der steirische herbst thematisiert genau diesen Abgrund, curated by die endlose Zirkulation von Bild und Medien und in den Projekträumen Pferd und Suzie Shride wird mit unserer Wahrnehmung gespielt.

Bewegliche Gefüge

In der Gruppenausstellung „peel adhesion“ verbinden sich die Räumlichkeiten des Projektraums Ve.Sch und die Ausstellungselemente zu einem relationalen Gefüge, in dem sich Affizierendes und Affiziertes näher kommen. 

Wiener Kunstgriff | 11.07. – 25.07.19

Wer behauptet, ästhetische Erfahrung sei ein rein distanziert reflexiver Akt, der kann sich in einem der zahlreichen Workshops des ImPulsTanz Festivals oder beim Performatorium vom Gegenteil überzeugen lassen. Kontemplation gibt es natürlich auch: im xE der Akademie der bildenden Künste und im New Jörg.