Alle Artikel von Christina-Marie Luemen

Haribo und Bergkristalle

Léo Luccioni züchtet Bergkristalle in Chips-Verpackungen oder ändert den Namen einer bekannten Tankstellen-Firma kurzweg in „Hell“. Den humoristischen Arbeiten liegt dabei ein feines Gespür für gesellschaftliche Fragen bis zum Dystopischen inne.

Daheim und Unterwegs

Wer den digitalen Kunstgenuss mit der Liegewiese verbinden möchte, für den/die haben wir auch diese Woche gute Tipps: eine Sound-Installation von Susan Philipsz, die Video-Lounge der Julia Stoschek Collection, eine Online-Ausstellung zur Krypto-Art und Kunstbeiträge der Deutschlandfunk Audiothek. Summer + Kunst olé!

Tod als gemeinsame Basis

Die Bilder Daniel Spivakovs thematisieren Tod, Gewalt, Liebe und Empathie und untersuchen die Möglichkeiten von Farbe, Licht und Form. Mit Referenzen auf die klassische Kunstgeschichte von Piero della Francesca bis Philip Guston. Alltags-Bildkultur trifft Kunstgeschichte: Vorstellung einer neuen Generation.

Humor und Trotz

In seiner Ausstellung “Butcher Block” in der Efremidis Gallery verhandelt Mathis Altmann Themen von euphemistischer Co-Working Mentalität zu zwielichtigen Immobiliengeschäften. Systemkritik bei Wohlfühl-Musik und high-polish Ästhetik.

Jonathan Meese schreit

Im Januar verfasste Jonathan Meese das Manifest zum „Kunstjahr de Large 2021“. Ende März erschien ein Album mit DJ Hell, welches ebenfalls die Kunst als Chef propagiert. Seine derzeitige Ausstellung „AMAZONENGOLD de LARGE“ in der Galerie Sies + Höke in Düsseldorf vereint die Kämpfer für die Kunst. Zeit für eine Unterhaltung.

Fiktive Zukunften

Tiefschwarz, Pastell-Violett und Apricot. In ihrer scheinbaren Monochromie durchschreiten die Arbeiten von Maximilian Rödel Farbspektren, Formate und Erfahrungshorizonte. Die Ausstellung “Celestial Artefacts” im Neuen Aachener Kunstverein ist eine Reise durch Zeit und Raum. Ein Gespräch mit dem Künstler.

Die Diktatur der Kunst ist möglich

Jonathan Meese ist bekannt für Provokation und starke Gesten. Nicht zuletzt in seiner derzeitigen Ausstellung bei Sies + Höke propagiert der Künstler die “Herrschaft der Kunst” und fordert “Alles für die Kunst”. Nicht als Utopie, sondern als alternative Gesellschaftsorganisation. Eine pragmatisch-künstlerische Betrachtung.