Alle Artikel von Benita Boehm

Aktualisierung von Gedächtnisbildern

Anstatt von Werbeplakaten für Erfrischungsgetränke oder neue Automodelle sehen sich die Nürnberger dieser Tage mit einem hochkarätigen Ausstellungsprojekt konfrontiert. Die Künstlerin und Fotopionierin Katharina Sieverding bespielt gemeinsam mit dem Kunstbunker die Stadt mit ihren Werken.

Kulturelle Stellvertreter

Abstrahierte Kulturgeschichte aus Bronze, geschwärztem und bemaltem Holz, Kupfer oder korrodiertem und handpoliertem Stahl. Die Skulpturen und Installationen von Iman Issa laden ein, Konventionen kollektiver Wahrnehmungsvorgänge zu hinterfragen.

Subjektive Abstraktion

„Der Intellekt ohne die Emotion ist blind und die Emotion ohne den Intellekt bleibt sprachlos“, so formuliert es Jürgen Partenheimer. Im Mittelpunkt seines Werkes steht die Sublimierung emotionaler Impulse in abstrakte Bildkompositionen. Dadurch entstehen pulsierende Form- und Farbkompositionen von eindrucksvoller Präsenz.

Zeitkapseln

Alex Hanimann erschafft mit seinen Arbeiten vermeintliche Zeitkapseln, die uns einen Blick auf Vergangenheit und Gegenwart gewähren. Gleichzeitig weist er auf deren mögliche Entfremdung und Inszenierung hin. Wie aussagekräftig sind sie für unsere Annahmen über vergangene Jahrzehnte und deren Individuen?

The Future and the Past Perfect

Judy Millar arbeitet sich an der Malerei ab, zerlegt die Geschichte und die Techniken des Mediums. Damit wurde sie zur wohl bekanntesten Künstlerin Neuseelands. Das Kunstmuseum St. Gallen widmet ihr nun die erste große Einzelausstellung außerhalb ihres Heimatlandes.

Academy in Space

Die diesjährigen Absolventen sind aus ihren Kinderschuhen herausgewachsen. Sie präsentieren individuelle Arbeiten mit eigenständiger Ästhetik und beschäftigen sich darin mit aktuellen gesellschaftlichen Themen. Man merkt, es weht frischer Wind in der Nürnberger Akademie, in jeder Hinsicht.

Digitalität und Skulptur

Wann wird eine digitale Datei zum Objekt und muss sie das überhaupt? Funktioniert ein Kunstwerk allein durch seine Materialität? Diesen Spannungsverhältnissen und Bedeutungsebenen geht der Künstler Hedi Xandt nach, indem er Triviales mit kreativer Substanz verbindet.