Achtung, Europa!

Wo hört kritische Kunst auf und wo fängt politischer Aktivismus an? Und wie kaputt ist eigentlich Europa? Diese Fragen reflektiert Jonas Höschl in einer überzeugenden Einzelausstellung: „TW: Europe“ im Eigen + ART Lab, Berlin.

Neues Europa!

Sciene Ficition und Virtual Reality treffen auf Marmor und Plottermaschine. In seinen Rauminstallationen erschafft Niko Abramidis & NE nicht nur seine eigene Corperate Identity, sondern entführt uns auch in ein Paralleluniversum.

Luxembourg Art Week Highlights

Die kleine Stadt, das kleines Land Luxemburg wurde vergangenes Wochenende in achter Auflage von Kunst geflutet. Der Ort wächst mit der Luxembourg Art Week über seine Landesgrenzen hinaus und lässt dank der vielfältigen Positionen Augen begeistert größer werden. Das waren unsere Highlights.

Malen in der Wüste

Mit ihrer Arbeit “Tassili” nimmt Lydia Ourahmane ihr Publikum mit auf eine Reise in die atemberaubende Wüstenlandschaft Südostalgeriens. In der Pariser Fondation Louis Vuitton wirft sie Fragen nach Bildzirkulationen in einer (neo-)kolonialen Weltordnung auf.

Konzeptuelle Komplexitäten

Dem Konzeptkünstler Matt Mullican und seinem komplexen Kunstansatz wird in der Kunsthalle St. Annen in Lübeck mit “Mapping the World” eine große Werkschau gewidmet, die seine letzten 50 Schaffensjahre beleuchtet. Hier treffen diverse Medien, Techniken und eigens entwickelte kosmologische Systeme aufeinander.

Unter Schutzschirmen

„Shelter in place“ war zu Beginn der Pandemie die Aufforderung der Behörden in den USA, sich im eigenen zuhause Schutz zu suchen. Doch was bedeutet eigentlich Schutz? Die Kuratorinnen Tatjana Schaefer und Lisa Stoiber nähern sich in der Ausstellung „Shapes of Shelter“ in der Platform der Vielförmigkeit von Schutz.

Zum Niederknien

Mira Mann hinterfragt Hybridisierungsprozesse transkultureller Phänomene und bringt sie in Zusammenhang mit der eigenen Biografie. In der Kölner Galerie Drei ist ein Präsentationsraum für Manns Recherche entstanden.

Den Engel hat’s erschlagen

Der klassische Gauner ist nicht nur eine Figur, die etwas Wirbel in die Geschichte bringt, sondern auch hin und wieder die, die mit einem gut gesetzten Seitenhieb die Moral spürbar macht. Die drei Positionen, die derzeit mit “Tricking Time” in der Holden Garage zu sehen sind, bieten den Schurken unserer Zeit eine Spielwiese.

Ein Stück Porsche

Knallig, sexy, fragmentiet – so präsentiert Jeremy Hutchison seinen Porsche im Kunstverein Harburger Bahnhof. Auf Sockeln wird das Statussymbol einer sogenannten Elite zum Symbol sozialer Ungerechtigkeit. Die Ausstellung “The Never Never” unterstreicht: Das Auto ist politisch.

Kompromisslose Grenzgängerin

Pippa Garner untergräbt in ihrer künstlerischen Praxis subversiv die Ordnungssysteme des Konsums, der Verschwendung und der sexuellen Identität. Unter dem Titel “Act Like You Know Me” zeigt der Kunstverein München nun die erste umfassende Einzelausstellung der queeren Künstlerin in Europa.