Der Apfel fällt nicht weit

Bei LC Queisser in Tbilisi treffen zwei Künstler:innen und zwei Generationen aufeinander – die Kunst von Tochter und Vater im Dialog. Ketuta Alexi-Meskhishvili zeigt neue Arbeiten als Reaktion auf Collagen und Assemblagen ihres Vaters aus den 1980er- und 1990er-Jahren.

Das Leben in Dauerschleife

„Easy Street“ klingt nach einem Ort der Entspannung. Nach pastellfarbenen Reihenhäusern, nach synthetischem Sonnenschein und nach dem Versprechen, dass alles schon irgendwie läuft. Und es läuft tatsächlich in der Galerie Bortolozzi – auf verschiedenen Kanälen. Besucher:innen können sich dort durch die Ausstellung von Marc Kokopeli zappen.

Gallery Night: Galerientour zur Art Week

Feierabend und die Galerien sind noch offen? In den Genuss kommen Besucher:innen der Gallery Night. Im Rahmen der Berlin Art Week eröffnen die Galerien des Gallery Weekend Berlin alle zeitgleich neue Ausstellungen. Unsere Favoriten könnt ihr mit etwas Einsatz vielleicht sogar an einem Abend abklappern.

Saisonstart: Wohin in Berlin?

Bis zur Berlin Art Week ist es noch ein paar Tage hin, doch schon bevor das offizielle Programm startet, eröffnen diverse Ausstellungen, die direkt auf die Merkliste gehören. Wir empfehlen zum Warmwerden: CHB, Max Mayer und Sauers. Und dann: Louche Ops, Anton Janizewski, den Sexauer Showroom, Shahin Zarinbal, Åplus und die Weserhalle.

Bühne frei! – Performances zur Art Week

Neben vielen Ausstellungseröffnungen bietet die Berlin Art Week ein umfangreiches Performanceprogramm. Also Kalender raus und Highlights einplanen – im Hamburger Bahnhof, im Cafe Theater Schalotte, im HAU, in den Sophiensaelen, in der Neuen Nationalgalerie, im Sinema Transtopia, in den KW und in der Haubrok Foundation.

Säulen stürzen

Flugblätter schweben die Wände entlang. Unwirkliche Architekturelemente bevölkern den Raum. Mit “Pink Tabula Rasa” hinterfragt Ceylan Öztrük unser Wahrnehmungswissen.

Die Leere füllen

Mit „Arcadia“ zeigt die Zürcher Galerie Fabian Lang aktuelle Arbeiten von Mark Wallinger. Zu sehen sind Fotografien und Filmaufnahmen aus London während der Pandemie 2020. Der gezeigte öffentliche Raum ist leer. Den Galerieraum füllt Wallinger mit beweglichen Skulpturen.

Undurchsichtige Wiedergänger

Mit „Upiór“ zeigt der Zürcher Off-Space Sentiment Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė. In der Ausstellung zu sehen sind maskenähnliche Arbeiten aus Holz und Metall. Ihre langen Spitzen können den Augen ihrer Betrachtenden bedrohlich nahe kommen.

Fragmente der Verletzung

Fast fertig? Zerfallen? Verwundet oder geheilt? Das sind Fragen, die Tolia Astakhishvili mit ihrer Einzelausstellung “The First Finger” in die Räume des Hauses am Waldsee einziehen lässt. Multimedial und raumgreifend schaffen Astakhishvilis Arbeiten gleichermaßen ein Gefühl von Geborgenheit, Unsicherheit und Bedrohung.