Wiener Kunstgriff
17.10. - 21.10.16

17. Oktober 2016 • Text von

Vier Künstler und KünstlerInnen beschäftigen sich mit dem Körper in der Pop-Up Galerie am Schillerplatz. Im Westlicht sehen wir Fotografien zur Revolution in Ungarn von 1956 und zum Abschluss gratulieren wir der Gewinnerin des Kapsch Contemporary Art Prize im mumok.

Hannes Mlenek, Die Akteure, 2005.

Hannes Mlenek, Die Akteure, 2005.

Um Körper und deren Darstellung geht es am Mittwoch. In der Pop-Up Galerie am Schillerplatz präsentieren das Loft8 und die Galerie Lang Wien vier verschiedene Positionen zu diesem Thema. Maria Bussmann zeigt Körper als Scherenschnitte, sodass nur noch Silhouetten erkennbar sind. Sevda Chkoutova hingegen nimmt den menschlichen Körper soweit auseinander, dass er nur noch schwer als solcher fassbar bleibt. Dazu gesellen sich die expressiven Körperlandschaften von Hannes Mlenek und Arbeiten von Hans Grünseis, wo Körper nur mehr als Geometrismen erscheinen.

WANN: Die Eröffnung findet am 19. Oktober 2016 ab 18 Uhr statt. Die Ausstellung läuft bis 23. Oktober.
WO: Pop-Up Galerie am Schillerplatz, Makartgasse 1, 1010 Wien.

Budapest 1956 © Erich Lessing

Budapest 1956 © Erich Lessing

Gleich im Anschluss eröffnet eine Ausstellung im Westlicht anlässlich des 60. Jahrestages der ungarischen Revolution. Gezeigt werden Vintage Prints verschiedener Fotografen, die damals aus Budapest berichteten, wie etwa David Hurn, Mario de Biasi, Rolf Gillhausen und Erich Lessing. Außerdem werden im Rahmen der Ausstellung auch aktuelle Fotografien zur Flüchtlingssituation an der österreichisch-ungarischen Grenze gezeigt, da beide Ereignisse in den letzten Monaten immer wieder in Verbindung gebracht wurden.

WANN: Am Mittwoch, den 19. Oktober 2016, ab 19 Uhr.
WO: WestLicht. Schauplatz für Fotografie, Westbahnstraße 40, 1070 Wien.

Anna-Sophie Berger, Agony half-hourly, 2016.

Anna-Sophie Berger, Agony half-hourly, 2016.

Am Freitag präsentiert das mumok die Preisträgerin des Kapsch Contemporary Art Prize, Anna-Sophie Berger. In der Ausstellung „Places to fight and to make up“ geht es um das Thema Kommunikation. Welchen Einfluss haben Social Media etc. auf unser Dialog- und Diskurs-Verhalten und wie ist das Verhältnis von Mensch und Objekt? Dies sind die zentralen Fragen, die Berger in ihren Arbeiten behandelt. Dabei beschäftigt sie sich vor allem mit der soziologischen Komponente des Objekts, welches seine Bedeutung erst in der Wechselwirkung mit dessen Umgebung ausbildet.

WANN: Am Freitag, den 21. Oktober 2016, ab 19 Uhr.
WO: mumok, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien.

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