Vorgestern bis unendlich
Jorinde Voigt in der Kunsthalle Nürnberg

28. März 2017 • Text von

Was wäre, wenn wir Gravitation sehen könnten? Oder das Streben nach Anerkennung? Jorinde Voigt jongliert in ihren großformatigen Zeichnungen und Grafiken mit Begriffen, die manch einer von uns schon im Physikunterricht nie so ganz verstanden hat. Heraus kommen dabei Bildwelten, die mal schön, mal verwirrend, aber immer diskussionwürdig sind.  

Jorinde Voigt, "10 am to 7 pm", 2016, Tinte, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, 140 x 280 cm, Leihgabe Carlotta Testori, © VG Bild Kunst Bonn, 2017

Jorinde Voigt, „10 am to 7 pm“, 2016, Tinte, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, 140 x 280 cm, Leihgabe Carlotta Testori, © VG Bild Kunst Bonn, 2017

Mit der Ausstellung „A New Kind of Joy“ zeigt die Kunsthalle eine Position, die virulenter kaum sein könnte. Jorinde Voigt hat bereits ein beachtliches Maß an internationaler Anerkennung gefunden und geht einer derart intensiven Ausstellungstätigkeit nach, dass man die Kunsthalle schon rein logistisch zu dieser Schau beglückwünschen muss.

Der Werktitel war lange Zeit ein von zeitgenössischen Künstlern stiefkindlich behandeltes Terrain. So hatten in Ausstellungen weltweit künstlerische Arbeiten mit so sonoren Namen wie „sin titulo“, „untitled“ oder „o.T.“ Konjunktur. Jorinde Voigt, eine Künstlerin mit multiplen Talenten, kann man auch in dieser Disziplin keine Ideenlosigkeit vorwerfen. Die Titelschilder zu ihren Arbeiten leiden eher an Überbevölkerung denn an fehlender Information. Trotz ihrer durchschnittlichen Länge klingen ihre Titel nicht weitschweifig oder schwelgerisch, sondern äußerst sachlich und strukturiert, fast streng in einem quasi-wissenschaftlichen Stakkato gehalten, etwa: „Cavallini-Algorithmus (3) The Last Judgement Now (1), (2) Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-2 Umdrehungen/ Tag Heute → ∞ Ausrichtung oben Ausrichtung Erdmittelpunkt Horizont Egomotion“. Diese protokollhaften Aneinanderreihungen erscheinen wie die prosaische Aufzeichnung zu einer Versuchsanordnung als der Titel zu einem Kunstwerk. Sie finden sich auch auf den Arbeiten selbst in Form handschriftlicher Anmerkungen und bilden eine eigene, nicht nur zeichnerisch von den anderen Bildelementen autonome Bedeutungsmatrix.

Jorinde Voigt, "Song of the Earth: Chapter IV: The Farewell", 2016, Tinte, Blattgold, Tusche, Ölkreide, Acrylfarbe, Pastell, Bleistift auf Papier, 3-teilige Arbeit à 141 x 200 cm, Gesamtgröße 141 x 600 cm, Courtesy König Galerie, © VG Bild Kunst Bonn, 2017, Foto: Annette Kradisch

Jorinde Voigt, „Song of the Earth: Chapter IV: The Farewell“, 2016, Tinte, Blattgold, Tusche, Ölkreide, Acrylfarbe, Pastell, Bleistift auf Papier, 3-teilige Arbeit à 141 x 200 cm, Gesamtgröße 141 x 600 cm, Courtesy König Galerie, © VG Bild Kunst Bonn, 2017, Foto: Annette Kradisch

Voigt, die neben Kunst, Philosophie und Literatur in ihrer Jugend auch Cello studiert hat und mittlerweile eine Professor an der Münchner Kunstakademie innehat, betrachtet ihre Arbeiten als Partituren. Das in der Kunsthalle im ersten Raum zu sehende dreiteilige Werk „The Farewell“ wurde als viertes Kapitel des großangelegten Zeichnungszyklus „Song of the earth“ 2016 im Hamburger Bahnhof in Berlin von einem Musik-Ensemble folgerichtig erstmals musikalisch interpretiert. Ihren Zeichnungszyklus lehnt die Künstlerin an den sinfonischen Liederzyklus „Das Lied von der Erde“ von Gustav Mahler an und unterstreicht damit ihre starke Affinität zur Tonkunst und der Denkweise musikalischer Notation in ihrer Arbeit. Raum, Zeit und die eigene Anwesenheit und Bewegung werden zum Objekt der Beobachtung, abstrakte Sachverhalte in der Zeichnung visualisiert. Der Körper der Künstlerin dient als Maßstab der großformatigen, oft am Boden enstehenden Blätter. Diese performative Komponente des künstlerischen Produktionsprozesses ist den Arbeiten allesamt zueigen.

Jorinde Voigt: "Ach so! (1)", Privatsammlung; "Ach so! (2)", Courtesy König Galerie; "Ach so! (3)", Sammlung Wemhöner; "Ach so! (4)", Privatsammlung; "Ach so! (5) - (8)", Courtesy König Galerie. 8-teilige Serie "Ach so!", 2016, Tinte, Tusche, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, je 102 x 66 cm, © VG Bild Kunst Bonn, 2017, Foto: Annette Kradisch

Jorinde Voigt, „Ach so! (1)“, Privatsammlung; „Ach so! (2)“, Courtesy König Galerie; „Ach so! (3)“, Sammlung Wemhöner; „Ach so! (4)“, Privatsammlung; „Ach so! (5) – (8)“, Courtesy König Galerie. 8-teilige Serie „Ach so!“, 2016, Tinte, Tusche, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, je 102 x 66 cm, © VG Bild Kunst Bonn, 2017, Foto: Annette Kradisch

Viele Bildfindungen sind ein Spiel aus Kontrolle und Zufall, Versuchsverläufe samt nachträglicher Reflexion. Man könnte sagen dass diese Kompositionen ihre eigene Werkanalyse bereits in sich tragen. In der Serie mit dem ungewöhnlich ruckartigen Titel „Ach so!“ werden splashartige Tuscheformen, deren chaotische Dynamik ein zufälliges Hinspritzen vermuten lassen, von fächerartigen blass-rosa Elementen gerahmt, die deren Stoßrichtung kontrolliert fortzuführen scheinen. Hinzu gesellen sich kleinere blaue und ockerfarbene Blasengebilde. Die kleinste und feinste Bildstruktur ist auch hier, wie eigentlich in allen Zeichnungen, die bereits erwähnte wie nachträglich eingebrachte Handschrift, begleitet von einem fragilen Gespann aus dünnen Bleistift- und etwas dickeren Buntstiftlinen, die sich wie Richtungs- und Bewegungsvektoren durch alle Blätter ziehen. Diese sind einerseits strukturierendes Element, zugleich aber auch Kommentar über das Geschehen selbst. Sie vervollständigen es und umschreiben es in einem – eine Vermessung von Raum, Gravitation, Rotation, linearer Bewegung oder auch zeitlichen Aspekten, wie etwa „vorgestern bis unendlich“.

Jorinde Voigt, "Cavallini-Algorithmus (1) The Last Judgement Now (1), (2), (3), (4) Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-2 Umdrehungen/ Tag Heute → ∞ Ausrichtung oben Ausrichtung Erdmittelpunkt Horizont Egomotion"; "Cavallini-Algorithmus (2) The Last Judgement Now (1)-(4) Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-6 Umdrehungen/ Tag Heute → ∞ Ausrichtung oben Ausrichtung Erdmittelpunkt Horizont Egomotion"; "Cavallini-Algorithmus (3) The Last Judgement Now (1), (2) Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-2 Umdrehungen/ Tag Heute → ∞ Ausrichtung oben Ausrichtung Erdmittelpunkt Horizont Egomotion", Berlin 2015/ 2017, Tinte, Blattgold, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, je 220 x 140 cm, Courtesy König Galerie, © VG Bild Kunst Bonn, 2017

Jorinde Voigt, „Cavallini-Algorithmus (1) The Last Judgement Now (1), (2), (3), (4) Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-2 Umdrehungen/ Tag Heute → ∞ Ausrichtung oben Ausrichtung Erdmittelpunkt Horizont Egomotion“; „Cavallini-Algorithmus (2) The Last Judgement Now (1)-(4) Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-6 Umdrehungen/ Tag Heute → ∞ Ausrichtung oben Ausrichtung Erdmittelpunkt Horizont Egomotion“; „Cavallini-Algorithmus (3) The Last Judgement Now (1), (2) Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-2 Umdrehungen/ Tag Heute → ∞ Ausrichtung oben Ausrichtung Erdmittelpunkt Horizont Egomotion“, Berlin 2015/ 2017, Tinte, Blattgold, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, je 220 x 140 cm, Courtesy König Galerie, © VG Bild Kunst Bonn, 2017

Viele Serien und Werkzyklen von Jorinde Voigt nehmen direkten Bezug auf einen bestimmten Aspekt aus der Literatur, Musik, Wissenschaft oder auch der Kunstgeschichte. Der „Cavallini-Algorithmus (1-3), The Last Judgement“ etwa referiert auf das berühmte Gemälde „Das jüngste Gericht“ des italienischen Malers Pietro Cavallini; ein Fresco das circa 1293 entstand. In diesem Bild sind die anwesenden Engel ausgestattet mit Flügeln, die von Cavallini in einem faszinierend abstrahiertem Schema organisiert wurden. Voigts Flügel, in schöner Anlehnung an die Malerei der Spätgotik, sind in Blattgold als schwebendes Phänomen auf das Blatt aufgebracht. Ihre Flügel muten allerdings weniger strukturiert und klar an, als es die Bezeichnung im Titel – „Algorithmus“ – vermuten ließe, sondern veräußern sich eher als wuchernde, fragmentierte Gebilde.

Jorinde Voigt , "Synchronicity I Now (1)-(7) Vorgestern → ∞ Gestern → ∞ Heute → ∞ Morgen → ∞ Übermorgen → ∞ Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-17 Umdrehungen/ Tag Erdoberfläche Ausrichtung Oben Ausrichtung Erdmittelpunkt"; "Synchronicity II Now (1)-(6) Now (7)-(14) Vorgestern → ∞ Gestern → ∞ Heute → ∞ Morgen → ∞ Übermorgen → ∞ Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-23 Umdrehungen/ Tag Erdoberfläche Ausrichtung Oben Ausrichtung Erdmittelpunkt", Berlin 2015, Tinte, Tusche, Federn, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Karton, je 182,5 x 252 cm, Courtesy König Galerie, © VG Bild Kunst Bonn, 2017

Jorinde Voigt , „Synchronicity I Now (1)-(7) Vorgestern → ∞ Gestern → ∞ Heute → ∞ Morgen → ∞ Übermorgen → ∞ Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-17 Umdrehungen/ Tag Erdoberfläche Ausrichtung Oben Ausrichtung Erdmittelpunkt“; „Synchronicity II Now (1)-(6) Now (7)-(14) Vorgestern → ∞ Gestern → ∞ Heute → ∞ Morgen → ∞ Übermorgen → ∞ Rotationsrichtung Rotationsgeschwindigkeit 1-23 Umdrehungen/ Tag Erdoberfläche Ausrichtung Oben Ausrichtung Erdmittelpunkt“, Berlin 2015, Tinte, Tusche, Federn, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Karton, je 182,5 x 252 cm, Courtesy König Galerie, © VG Bild Kunst Bonn, 2017

Auch in anderen Arbeiten beschäftigt sich Jorinde Voigt mit Flügelformen und dem Fliegen selbst. In „Synchronicity I + II“ von 2015 wurden sogar echte, schwarz schimmernde Vogelfedern verarbeitet. Diese ergeben in ihrer homogenen, glatten Anordnung auf dem Papier eine faszinierende, äußerst sinnliche Oberfläche, die sich aber durch ihre Schwärze und der damit fast vollständigen Absorption von Licht dem Blick nahezu verwehrt. Vielleicht sind diese Arbeiten in ihrer störrisch-schönen Präsenz mit das Anmutigste, das die Ausstellung bereithält.

Jorinde Voigt: "Lacan-Study 3", Courtesy König Galerie; "Lacan-Studie (6)", Privatsammlung; "Lacan-Studie (8)", Courtesy König Galerie; "Lacan-Studie 10", ACT Art Collection, Berlin. Teile der 10-teiligen Serie "Lacan Study", 2016 Tinte, Blattkupfer, Blattgold, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, je 66 x 102 cm, © VG Bild Kunst Bonn, 2017, Foto: Annette Kradisch

Jorinde Voigt, „Lacan-Study 3“, Courtesy König Galerie; „Lacan-Studie (6)“, Privatsammlung; „Lacan-Studie (8)“, Courtesy König Galerie; „Lacan-Studie 10“, ACT Art Collection, Berlin. Teile der 10-teiligen Serie „Lacan Study“, 2016 Tinte, Blattkupfer, Blattgold, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, je 66 x 102 cm, © VG Bild Kunst Bonn, 2017, Foto: Annette Kradisch

Jorinde Voigt will die grafischen und malerischen Elemente ihrer Arbeiten, die Donut-Ringe, im geometrischen Fachjargon auch „Torus“ genannt, Wolken, Linen oder Blasen, im Grunde als Erweiterung des Textes verstanden wissen und nicht umgekehrt. Demnach wäre also nicht der handschriftliche Kommentar das eigentlich ergänzende Element; das mit Tusche, Aluminium, Blattgold oder gar Vogelfedern akribisch erzeugte visuelle Phänomen, die Tintenspritzer, Nass-in Nass-Verläufe, der wolkige Farbauftrag wären ein Teil der Gesamtnotation, die sich als Text lesen ließe. Dass die flächig auf dem Blatt aufgereihten schwarzen Vogelfedern, das in Zacken aufgebrachte Blattgold wunderschön sind, ästhetisch äußerst ansprechend, geschieht wie nebenbei und soll offenbar auch nicht Mittelpunkt der Arbeit sein, obwohl viele Zeichnungen auf einem schmalen Grat zwischen schwelgerischer Schönheit und konzeptueller Strenge balancieren.

Jorinde Voigt hat sich ihren eigenen Katalog an Regeln und Gesetzmäßgikeiten erarbeitet, die sie während der Arbeit anwendet, was wiederum zu einem Vokabular an Linien, Zeichen, Formen und Farben führt, das in seiner Umsetzung teilweise gut nachvollziehbar und schlüssig ist, dessen Ausformung dem Betrachter an anderer Stelle aber auch unklar oder spekulativ, wie eine Blackbox, erscheinen mag. Die Logik dieses seltsam permutierenden Formenschatzes, der immer zugleich die Bedingungen seiner Hervorbringung mitreflektiert, wirft den Betrachter am Ende doch auf die Subjektivität eines jeden künstlerischen Entwicklungsprozesses zurück. Eine wirkliche Kritik an der Umsetzung, ein echtes Eintauchen von außen in diesen ganz eigenen Kosmos an visuellen Verortungen, gestaltet sich daher zuweilen schwierig.

Jorinde Voigt, "The Shift", 2016, Tinte, Blattgold, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, 140 x 280 cm, Courtesy Jorinde Voigt, © VG Bild Kunst Bonn, 2017

Jorinde Voigt, „The Shift“, 2016, Tinte, Blattgold, Ölkreide, Pastell, Bleistift auf Papier, 140 x 280 cm, Courtesy Jorinde Voigt, © VG Bild Kunst Bonn, 2017

Man kann sehr viel über die Arbeiten von Jorinde Voigt schreiben, über Assoziationen, Algorithmen, Prinzipien, Wiederholungen, Anspielungen und Variationen. Vieles davon wird zutreffen und liest sich gut runter, daher ist auch schon sehr viel über ihre Arbeit gesagt und geschrieben worden – man könnte ihre Arbeit als „literogen“ bezeichnen. Genau darin liegt ein nagender Gedanke, den man als als Besucher der Ausstellung im Nachklang nicht ganz los wird. Wenn alles richtig ist und seine Ordnung hat, jeder Aspekt mit jedem anderen verbunden ist und eine Sache zur Nächsten führt, wo bleibt dann das Risiko und der Mut, Dinge schiefgehen zu lassen – ein wichtiger Bestandteil jeder Kreativität? Oder ist genau die globale Behauptung einer allumfassenden Farb-, Formen-, und Zeichensprache in ihrer kohärenten, unanfechtbaren Logik das eigentlich Riskante dieser Kunst? Riskant auch deswegen weil sie dem Schöpfungsritus der originären, künstlerischen Hervorbringung folgt, unterfüttert mit den genannten Bezügen aus Kultur und Wissenschaft. Am Ende bleibt jedoch nichts als das Eigene. Hier kleidet sich eine hochgradig subjektive Anschauung der Dinge in ein äußerst objektives Gewand, dass man wirklich staunend davor steht und eingestehen muss, so etwas auch als geübter Betrachter selten erlebt zu haben. Jorinde Voigt bewegt sich in einem exakt austarierten, aber auch zur Hermetik neigenden System, einem artistischen Ballet aus Bedeutungen und Bezügen. Sie ist bei sich und macht ihr Ding – das meint die Erzeugung eine schier endlose Kette an bildnerischen Aktionen und Reaktionen, Ursachen und Wirkungen, ein ewiger, visueller Stream of Conciousness. Die Frage ist, was bleibt dem Betrachter? Wo findet er sich wieder in diesem Komplex aus Bezüglichkeiten? Ist eine Kunst, die sich aufgrund ihrer inneren, unbestechlichen Logik jeder Angriffsfläche beraubt, bei aller Bewunderung am Ende nicht auch ein wenig ärmer?

WANN: „A New Kind of Joy“ ist noch bis zum 7. Mai zu sehen.
WO: Die Kunsthalle Nürnberg ist in der Lorenzer Straße 32.

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