Innovationsdruck

Großformatige Malerei auf Papier und Polyester. Handgefertigte Glasarbeiten, Videos und Installationen. Auf zwei Ebenen zelebriert das Museum Brandhorst die künstlerische Praxis der Malerin Kerstin Brätsch.

Making Time

Die Stadt, der Mensch, die Natur, die Maschine – der Fotograf Thomas Struth seziert in seinen Werkgruppen den gesellschaftlichen Korpus in seine Einzelteile. Das Haus der Kunst setzt die Fragmente in „Figure Ground“ nun wieder zusammen und zeigt den durchdringenden Blick des Künstlers auf die Gesellschaft.

Von Herzdöschen und Brilliantringen

Professionalisierte Gefühle, romantisierte Sehnsüchte und trotzdem ganz viel ehrliche Liebe. Der junge Maler Thomas von Poschinger zeigt unter dem Titel „ES REGNETE GANZ VIEL LIEBE“ bei Hubert Burda Media neue abstrakte Bilder und Fotografien, die er gekonnt in ein installatives theatrum sacrum einbettet.

Malerei als Behauptung

Kann ein Absperrband ein Bild sein? Oder eine beschlagene Scheibe? Markus Willeke untergräbt unser Verständnis von Malerei ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Er führt uns in seinem unprätentiösen, erfrischenden Bilderreigen vor, dass Reflexion über Malerei und Malerei selbst kein Widerspruch sein müssen.

Fabres fabelhafte Fantasie

Auch Friedenstauben müssen scheißen. Das klingt nicht klassisch fabelhaft, doch eigentlich ist es das sehr. Jan Fabre begibt sich mit seiner Kunst seit rund 40 Jahren schön tabubefreit auf die Suche nach dem Grund der Dinge – auf der ganzen Welt und jetzt in Venedig. Wir waren mit ihm dort. Auf einen Espresso mit Jan Fabre.

Die Welt zwischen den Dingen

Flucht aus Raum und Zeit: in der Doppelausstellung von Michael Hakimi einerseits und Alexandra Hojenski und Julia Liedel andererseits werden gemeinsam die Begriffe Raum, Vernetzung und Wahrnehmung untersucht.

Romantischer Pessimismus

Manche flüchten sich in Religionen, er flüchtet sich in die Kunst. Christian Keinstar baumelt zwar ein Kreuz vom linken Ohrläppchen, als er durch seine Ausstellung im Duisburger Lehmbruck Museum führt, doch er lässt keinen Zweifel daran, anhand welcher Paradigmen er sein Leben ausrichtet. Kunst begreift er als „Status, sich zu vergewissern“.