Desintegriert Euch!

Im “PreußenDisney”, wie der Künstler Johannes Paul Raether den historischen Kern Berlins nennt, werden im Rahmen der performativen Ausstellung vom Maxim Gorki Theater über 100 Werke der bildenden Kunst, Performance und Theater präsentiert. Das soll vor allem eines bewirken: Desintegration. 

Disneyland wird überschätzt

Wirklich jeder hat ein Bild von Amerika. Es setzt sich aus Serien- und Filmeindrücken, Werbung, Magazinschnipseln und Popmusik zusammen. Amerika, das ist ein colagetränktes Elvisdouble, das in einem Chevrolet unter einer Palme am Pazifik parkt und Burger isst, während „Born in the USA“ aus dem Radio plärrt.

Mikro- und Makroansichten

Das sprachliche Spiel mit der lebendigen Kunst, der gegenwärtigen, einer, die hochleben soll, hatte sich in diesem Jahr schon die Biennale in Venedig auf die Fahne geschrieben. In München werden nun drei zeitgenössische Positionen gezeigt, die man sich in Venedig hätte wünschen wollen. „Viva Arte >>

Form to the immaterial

Oberflächen und Transformation. In einer retrospektiv angelegten Einzelausstellung widmet sich das Museum Brandhorst mit mehr als 100 Werken der künstlerischen Praxis von Seth Price.

Ein eisernes Kollektiv

Bereits seit 1998 lädt die Wiener Staatsoper Künstler ein, die Brandschutzwand vor der Bühne zu gestalten. Zum zwanzigsten Jubiläum wurde John Baldessari gebeten, ein Werk für den „Eisernen Vorhang“ zu schaffen.

Die Frau die das Licht sprechen lässt

Das Internet ist mittlerweile selbst für die alte, neue Bundeskanzlerin kein “Neuland” mehr. Nicht nur ihr Leben synchronisiert sich zwischen realen und virtuellen Räumen. Dennoch ist die Digitalisierung ähnlich schwer greifbar wie Unendlichkeit oder der Urknall. Brigitte Kowanz widmet sich diesem abstrakten Phänomen in einer Ausstellung.