Vorgestern bis unendlich

Was wäre, wenn wir Gravitation sehen könnten? Oder das Streben nach Anerkennung? Jorinde Voigt jongliert in ihren großformatigen Zeichnungen und Grafiken mit Begriffen, die manch einer von uns schon im Physikunterricht nie so ganz verstanden hat. Heraus kommen dabei Bildwelten, die mal schön, mal verwirrend, aber immer diskussionwürdig sind.

Reise ins Labyrinth

Ein Raum, ein Ritual – mit ihrer spirituell aufgeladenen Installation im Kunstverein Harburger Bahnhof verarbeitet Bianca Baldi Elemente der deutsch-afrikanischen Kolonialgeschichte.

DOOM! – NO!ART – SHIT!

Exkrement-Skulpturen? Collagen aus KZ-Fotos, amerikanischem Idyll und Pornografie? Das Neue Museum zeigt eine Ausstellung, in der Obszönität und Ästhetik sich schmerzhaft und untrennbar vermischen. Nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren.

Poetische Gesten

Zeichnungen, Collagen und Wortbilder. Die Galerie Barbara Gross zeigt in der aktuellen Ausstellung neue Arbeiten von Silvia Bächli und präsentiert ein Buch, das die Künstlerin zusammen mit dem Schriftsteller Florian Seidel konzipiert hat.

Der ziellose Blick

Die Ausstellung „Moving in very direction“ im Hamburger Bahnhof zeichnet die fünfzigjährige Geschichte der Installationskunst nach, ohne eine einzige Geschichte zu erzählen. Im Gegenteil: Narrative Räume öffnen sich, die der Betrachter selbst gestalten kann.

Intim und ganz persönlich

Junge Fotografinnen zeigen in der Ausstellung I dreamed we were alive Episoden aus ihren Leben. Es sind Schnappschüsse und Momentaufnahmen von intimen Stunden und persönlichen Erfahrungen; Erinnerungen an die Jugend, Liebeskummer und an die Heimat.

Bevor das Licht ganz verschwindet

Zwischen Winterkälte und einer ersten Frühlingsbrise denkt manch einer vielleicht wehmütig zurück an die letzten warmen Sommertage. Oliver Boberg gibt sich dieser Melancholie hin und macht den nachmittäglichen Spätsommerschatten zum Protagonisten seiner Ausstellung.