Münchner Kunstgriff
17.01. – 23.01.18

17. Januar 2018 • Text von

Jessica Buhlmanns poetische Malerei bei Nicole Gnesa, Ölbilder, Arbeiten auf Papier und Skulpturen von Benedikt Gahl in der Galerie Britta von Rettberg und ein der Arktis gewidmeter Abend im BNKR an der Ungererstraße.

TENT ON CUVERVILLE ISLAND, ANTARCTICA, frozen tent for the Antarctic-Biennale 2017, Architecture and Photo: Gustav Düsing.

Was ist die Antarktis? Das geographische Ende der Welt? Ein zentrales Element in der Diskussion um den Klimawandel? Ein gemeinsames Erbe? Ein Ort der Wissenschaft, aber auch ein Ort der Kultur? Am Mittwoch wird im BNKR an der Ungererstraße eine “Antarktische Kultur” oder das „antarktische Imaginäre“ erörtert. Unter dem Titel “Expeditions / Exhibitions – Antarctica as a project.” beginnt der Abend mit dem Screening von Pierre Huyghes Film A Journey That Wasn’t, gefolgt von einem Gespräch zwischen dem Teilnehmer der Antarctic Biennale Gustav Düsing, der Autorin und Pierre Huyghe Expertin Marie-France Rafael und dem Antarctic-Bienniale Co-Kurator Nadim Samman.

WANN: Die Veranstaltung findet am 17. Januar ab 19 Uhr statt.
WO: BNKR – current reflections on art and architecture, Ungererstraße 158, 80805 München.

Benedikt Gahl: „It takes a nation of millions“, 2017, Galerie Britta von Rettberg.

Prozess statt Ergebnis, Dynamik und expressive Gesten, die in Bildern Formen annehmen. Unter dem Titel “Danke. Gut.” zeigt die Galerie Britta von Rettberg ab Donnerstag aktuelle Positionen des Münchner Künstlers Benedikt Gahl. Zu sehen sind Ölbilder, Arbeiten auf Papier und Skulpturen. Highlight der Ausstellung ist die eigens für die Ausstellung konzipierte Bild „It takes a nation of millions“.

WANN: Die Eröffnung der Ausstellung ist am 18. Januar von 18 bis 21 Uhr, zu sehen bis 9. März.
WO: Galerie Britta von Rettberg, Gabelsbergerstraße 51, 80333 München.

Jessica Buhlmann: Garden Rain, Nicole Gnesa. Galerie und Kunstberatung.

Rhythmisch angeordnete Elemente, miteinander verflochten. “Meine Arbeiten sind unberechenbar und wachsen intuitiv aus einem organischen Improvisationsprozess, der nicht nur Unvollkommenheiten und Unfälle beinhaltet, sondern diese oft auch bevorzugt.” beschreibt Jessica Buhlmann ihren Arbeitsprozess. Unter dem Titel “Garden Rain” zeigt sie nun ab Donnerstag eine neue Werkgruppe bei Nicole Gnesa. In diesen Arbeiten bezieht sich die Künstlerin auf die poetische Komposition gleichen Names von Toru Takemitsu aus dem Jahr 1974.

WANN: Die Eröffnung der Ausstellung ist am 18. Januar ab 18 Uhr, zu sehen bis 17. Februar.
WO: Nicole Gnesa. Galerie und Kunstberatung Kolosseumstr. 6, Innenhof, 80469 München.

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