Hamburger Kunstgriff
25.01. – 31.01.18

25. Januar 2018 • Text von

Die hanseatische Kunstwelt schaut im Januar nach innen und befasst sich mit dem Persönlichen und Intimen. Wie geht es den Frauen, wie steht es um die Zukunft, wie wird heute Körperlichkeit ausgelebt? Diesen Fragen gehen die LKB/G Gallery, Kampnagel und der Mom Art Space nach.

Daniel Melim, The End

Einer der bekanntesten Street Art Künstler São Paulos, Daniel Melim, kommt mit seiner ersten Einzelausstellung in Europa in die LKB/G Gallery. Melim befasst sich mit der Wahrnehmung von Frauen in der Gesellschaft. Den gängigen Klischees und Stereotypen stellt er sich mit den Mitteln der Pop-Art entgegen. Melim wird eigens für die Ausstellung ein Mural gestalten.

WANN: Eröffnet wird am Donnerstag, den 25. Januar, um 19.00 Uhr.
WO: LKB/G, Wexstraße 28, 20355 Hamburg

Morehshin Allahyari

Auf Kampnagel schauen drei bildende, performende Künstler in die Zukunft der Menschlichkeit. Rashaad Newsome und Moreshin Allahyari aus New York und Ming Wong, der in Berlin und Singapur lebt, in die Zukunft. Sie zeigen unter dem Thema „Futurisms“ utopisch-futuristische Auseinandersetzungen über herrschende Körperbilder und Machtverhältnisse. Ihre Arbeiten sind zwischen Performance und bildender Kunst zu verorten. Rashaad Newsome kreiert einen Hybriden aus Zeichnung, Tanz, Musik und Technologie. Moreshin Allahyari setzt sich mit den phantastischen Figuren des Nahen Ostens unter den Aspekten des Feminismus und des Kolonialismus auseinander. Ming Wong gibt in seiner Lecture Performance „Tales from the Bamboo Spaceship“ Einblick in seine künstlerische Forschung zu den Verbindungen von klassischer chinesischer Oper, Kino und Science-Fiction.

WANN: Die Aufführungen finden zwischen dem 25. und 27. Januar statt. Die genauen Termine sind hier zu finden
WO: Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg

Studio Saskia Senge 2018: ja! ok.

Im Mom Art Space ist bei Saskia Senge und Logan T. Sibrel alles okay. Senge signalisiert ihre Zufriedenheit mit Gesten und Bildern, während Sibrel zarte Zeichnungen und Gemälde von Intimität und Nähe zeigt, die Sexualität und 6oer-Jahre Pop verbinden.

WANN: Vernissage ist am Donnerstag, den 25. Januar, ab 19.00 Uhr.
WO: Mom Art Space, Gängeviertel, Valentinskamp 34 A, 20355 Hamburg

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