Hamburger Kunstgriff
19.10. – 25.10.17

19. Oktober 2017 • Text von

Jetzt im Herbst zeichnet sich nicht nur das norddeutsche Stadtwetter durch seine Brüche aus, auch die Kunst zieht mit. So wird experimentelle Malerei bei Heliumcowboy geboten, Zeichnungen zwischen Zerstörung und Glamour im Künstlerhaus Sootbörn und gebrochene Formen im Westwerk.

Dorothea Goldschmidt: F#4, 2016 Foto: Stephan Pflug

Es ist sicherlich nicht alles Gold, was glänzt. Bei den Arbeiten von Dorothea Goldschmidt handelt es sich jedenfalls um glänzende Farbstiftzeichnungen. Das Künstlerhaus Sootbörn zeigt Arbeiten aus den letzten drei Jahren. Goldschmidt findet ihre Motive im Alltagsleben, dort wo die glänzende Konsumwelt auf Verwüstung und Sehnsucht auf Enttäuschung trifft.

WANN: Eröffnet wird am Freitag, den 20. Oktober, um 19 Uhr.
WO: Künstlerhaus Sootbörn, Sootbörn 22, 22453 Hamburg

Alex Solman

Auch im Westwerk wird gezeichnet. Alex Solman zeigt seine Arbeiten, die zu gleichen Teilen von einer klaren Linie, Witz und Formschönheit getragen werden. Es werden Zeichnungen und Siebdrucke zu sehen sein, die irgendwo zwischen Bauhaus und akuter Gegenwärtigkeit schwingen.

WANN: Die Ausstellung startet am Freitag, den 20. Oktober, ab 19 Uhr.
WO: Westwerk, Admiralitätstraße 74, 20459 Hamburg

Jens Rausch: Experimentierfeld,
Öl, Asche, Eisenoxyd und Feuer auf doppelschichtiger Leinwand

Der Heliumcowboy Artspace steht ganz im Zeichen der Natur. Jens Rausch zeigt dort gemalte „Experimentierfelder“. Zu den Materialien, aus denen seine geheimnisvollen Naturmotive entstehen, gehören auch unkonventionelle Malmittel wie Asche, Bitumen und Rost.

WANN: Los geht‘s am Samstag, den 21. Oktober, um 19 Uhr. Der Künstler wird anwesend sein.
WO: Heliumcowboy Artspace, Bäckerbreitergang 75, 20355 Hamburg

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