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	<description>Zeitgenössische Kunst in Berlin, Hamburg, München und Nürnberg</description>
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		<title>&#8220;Einfach Leben&#8221; im Kunstverein Erlangen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 04:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Kubitzek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nürnberg News]]></category>
		<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Einfach Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Erlangen]]></category>
		<category><![CDATA[kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Margit Schuler]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>

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		<description><![CDATA[N&#228;chsten Mittwoch (29.5.2013) er&#246;ffnet um 19 Uhr im Kunstverein Erlangen die Ausstellung &#8220;Einfach Leben&#8221; mit Malereien von Margit Schuler. Die Arbeiten k&#246;nnen dort bis zum 22.6.2013 besichtigt werden. Das Gesicht ist das Symbol f&#252;r den Menschen, das was ihn ausmacht. &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/einfach-leben-im-kunstverein-erlangen.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">N&auml;chsten Mittwoch (<strong>29.5.2013</strong>) er&ouml;ffnet um <strong>19 Uhr</strong> im <a title="Kunstverein Erlangen" href="http://www.kunstverein-erlangen.de/">Kunstverein Erlangen</a> die Ausstellung &#8220;Einfach Leben&#8221; mit Malereien von Margit Schuler. Die Arbeiten k&ouml;nnen dort bis zum 22.6.2013 besichtigt werden.</p>
<p style="text-align: justify">Das Gesicht ist das Symbol f&uuml;r den Menschen, das was ihn ausmacht. Die Frage der Identit&auml;t und die ihrer “Ablesbarkeit” wird zur zentralen Frage. Man &uuml;berschreitet eine Grenze, die Intimit&auml;t der Gesichtslandschaft wird offenbar. Nicht die &auml;u&szlig;ere Form oder Sch&ouml;nheit ist wichtig, sondern der charakteristische Ausdruck des Menschen. Dadurch wird das Bild einerseits zu einer Form der Dokumentation, andererseits beinhaltet es ein Element des Voyeurismus, die M&ouml;glichkeit einer ungesch&uuml;tzten Distanzlosigkeit.</p>
<div id="attachment_10405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Schuler_Atelierfoto_640.jpg"><img class="size-full wp-image-10405" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Schuler_Atelierfoto_640.jpg" alt="Schuler Atelierfoto 640 Einfach Leben im Kunstverein Erlangen" width="640" height="426" title="Einfach Leben im Kunstverein Erlangen" /></a><p class="wp-caption-text">Atelierfoto: Margit Schuler vor EGO VI und II</p></div>
<p style="text-align: justify">Bei den „Egos“ aus der Serie „Small Front Heroes“, ist es die Spiegelung und Brechung der &ouml;konomischen und sozialen Krise in den einzelnen Charakteren, der Umbruch, die Darstellung der verschiedenen Haltungen und Einstellungen, die damit verbunden waren und sind.</p>
<p style="text-align: justify">In der Serie „einfach Leben“ dagegen ist der Ansatz ein anderer. Wie ein Biograf menschlichen Verhaltens oder Seins fangen die Bilder eine typische Grundhaltung, eine Befindlichkeit, eine Grundemotion in einem Individuum, die durch die Farbgebung und das Arrangement – wie in einem „Still“ &#8211; einem Standfoto &#8211; festgehalten bzw. &uuml;berh&ouml;ht werden. Die Figuren, in einem unkonkreten Raumbezug, sind allt&auml;glichen Eindr&uuml;cken und Haltungen nachempfunden, die so, oder &auml;hnlich, einen Wiedererkennungswert haben. Die Idee ist es, den Betrachter zu verf&uuml;hren, ihn einzuladen, den Raum, die Zeit, die Atmosph&auml;re, die Geschichte zwischen den isolierten Figuren in einem spekulativen Kontext zu f&uuml;hlen und zu f&uuml;llen.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: Pressetext des Kunstvereins Erlangen</p>
<p style="text-align: justify"><strong>WANN:</strong> Mittwoch, den 29.5.2013 um 19 Uhr<br />
<strong>WO:</strong> Neue Galerie des KVE, Hauptstr. 72 in 91054 Erlangen</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
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		<title>Mythos im Park &#8211; &#8220;Olympiapark&#8221; von Andreas Chwatal in der Galerie Andreas Grimm</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 07:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[München Review]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Chwatal]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Andreas Grimm]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Olympiapark]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Tarras]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[von Peter Tarras Ein Park, das ist nicht urspr&#252;ngliche, sondern kultivierte Natur – als Natur verkleidete Kultur. Andreas Chwatal ist Portr&#228;tist dieser Travestie, erz&#228;hlt vom Flirt mit der Sch&#246;pfung. Zum kritischen Statement aber l&#228;sst sich der Ironiker nicht hinrei&#223;en. Stra&#223;enl&#228;rm &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/mythos-im-park-olympiapark-von-andreas-chwatal-in-der-galerie-andreas-grimm.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right">von Peter Tarras</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ein Park, das ist nicht urspr&uuml;ngliche, sondern kultivierte Natur – als Natur verkleidete Kultur. Andreas Chwatal ist Portr&auml;tist dieser Travestie, erz&auml;hlt vom Flirt mit der Sch&ouml;pfung. Zum kritischen Statement aber l&auml;sst sich der Ironiker nicht hinrei&szlig;en.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Stra&szlig;enl&auml;rm dringt durch die Pforten der Galerie Andreas Grimm und begleitet die Besucher bei der Er&ouml;ffnung von &#8220;Olympiapark&#8221;, der ersten Einzelausstellung Andreas Chwatals. Der urbanen Ger&auml;uschkulisse ist im Inneren eine andere Kulisse kontrapunktisch entgegen gesetzt: bis zu sechs Meter lange und oft &uuml;ber zwei Meter breite Abdeckplanen h&auml;ngen an den wei&szlig; get&uuml;nchten W&auml;nden der Galerie, in Gr&uuml;n, Rot, Grau. Schnell stellt sich das Gef&uuml;hl ein, dass hier irgendeine Art von Theater gespielt, irgendetwas in Szene gesetzt wird. Die gro&szlig;fl&auml;chigen Abdeckplanen aber scheinen das Inszenieren als solches zum Thema zu haben. Eine davon f&auml;llt gleich &uuml;ber dem Eingang wie ein Vorhang von der Decke, stellt sich in den Weg. Auf dem gr&uuml;nen Hintergrund hat der Zeichner Wurzelwerk, ineinander geschlungene &Auml;ste entstehen lassen. Ein Knick in der Plane l&auml;sst die im Ge&auml;st sitzende Figur verschwinden, versteckt sie.</p>
<div id="attachment_10465" class="wp-caption alignnone" style="width: 1325px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Chwatal-Instview1-2013_ANDREAS-GRIMM-MUNCHEN.jpg"><img class="size-full wp-image-10465" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Chwatal-Instview1-2013_ANDREAS-GRIMM-MUNCHEN.jpg" alt="Chwatal Instview1 2013 ANDREAS GRIMM MUNCHEN Mythos im Park   Olympiapark von Andreas Chwatal in der Galerie Andreas Grimm" width="1315" height="1114" title="Mythos im Park   Olympiapark von Andreas Chwatal in der Galerie Andreas Grimm" /></a><p class="wp-caption-text">von vorne nach hinten: Andreas Chwatal, Indie 2013, Acryl auf Plane, 600 x 147 cm ; Andreas Chwtal, Olympia 2013, Acryl auf Leinwand, 300 x 187; Andreas Chwatal, A bolt from the blue 2013, Acryl auf Plane, 300 x 187 cm; © Galerie Andreas Grimm.</p></div>
<p style="text-align: justify">Bereits mit diesem Werk am Eingang, das den Titel „Indi“ tr&auml;gt, wird der Betrachter angeflunkert. Wie schon in fr&uuml;heren Arbeiten versucht Chwatal die Grenzen der Zeichnung auszuweiten, versucht ihr nun mit monumentalen Planen Ausdehnung zu geben. Damit dr&auml;ngt er aus der Fl&auml;che, dringt in den Raum vor. F&uuml;r das Sehen ist R&auml;umlichkeit gleichbedeutend mit Wirklichkeit. Im eroberten Wirklichkeitsraum aber platziert Chwatal gerade das Unwirkliche. Allein schon die Ornamentalit&auml;t des Baumes im Werk „Indi“ l&auml;sst an B&uuml;hnenbilder denken. Die im Raum aufgeh&auml;ngte Plane scheint den Besucher auch dazu aufzufordern, hinter sie zu treten, zu bedenken, dass sie nicht nur Bild, sondern auch Bildtr&auml;ger ist. Das Dargestellte ist nicht unabh&auml;ngig, wie der Titel „Indi“ vorgibt, sondern macht in der Pr&auml;sentation gerade auf seine Abh&auml;ngigkeit aufmerksam.</p>
<div id="attachment_10464" class="wp-caption alignnone" style="width: 2734px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Chwatal-Robin-Hood-2013_ANDREAS-GRIMM-MUNCHEN.jpg"><img class="size-full wp-image-10464" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Chwatal-Robin-Hood-2013_ANDREAS-GRIMM-MUNCHEN.jpg" alt="Chwatal Robin Hood 2013 ANDREAS GRIMM MUNCHEN Mythos im Park   Olympiapark von Andreas Chwatal in der Galerie Andreas Grimm" width="2724" height="3732" title="Mythos im Park   Olympiapark von Andreas Chwatal in der Galerie Andreas Grimm" /></a><p class="wp-caption-text">Andreas Chwatal, Robin Hood 2013, Bl&auml;tter auf Holz, 150 x 125 cm, © Galerie Andreas Grimm.</p></div>
<p style="text-align: justify">An das mit „Indi“ inszenierte Versteckspiel kn&uuml;pft auch die Arbeit „Robin Hood“ an. Eine Holzplatte, aus der drei Zacken gefr&auml;st sind, lehnt l&auml;ssig an der Wand, w&auml;hrend das aufgeklebte gr&uuml;ne Blattwerk sich zu ihren F&uuml;&szlig;en verteilt. Robin Hood, der die Reichen beklaut, um den Armen zu geben, nutzt die Natur, den Wald als Versteck, ist auch ein in dieser unfig&uuml;rlichen Arbeit Versteckter. Die einfache Ausf&uuml;hrung erinnert an Kinderspiele, an Verkleiden und Verstecken und damit zugleich an Schauspiel und Flunkerei.</p>
<p style="text-align: justify">Nicht nur das Theatralische verweist auf Unwirkliches: ausdr&uuml;cklich spielen zwei Arbeiten auf den griechischen Mythos an. In „Olympia“ ringt ein trainierter Mann in Unterhosen mit einem Panther. Auch der antike Halbgott Herkules k&auml;mpft im Mythos mit Raubtieren. Zudem erinnert der Titel an die Olympischen Spiele, die sich in diesem Jahr von einer ihrer &auml;ltesten Sportarten trennten: dem Ringen. Der Wettkampf in „Olympia“ aber ist mehr als Kampf, er ist auch ein Tanz, dem vor allem die Schwere der martialischen Sportart fehlt. Ob dabei der Ringer die Kreatur oder die Kreatur den Ringer f&uuml;hrt, bleibt offen. Nie fehlt allerdings die Ironie: die Inszenierung des K&ouml;rpers erinnert an Unterw&auml;sche-Werbung. Dass der Halbnackte auf dem Schwanz des Tieres steht, ist nicht allzu schwer zu deutende Symbolik: hier ringt einer mit seinen Trieben, auf eine Weise aber, dass es nicht um Sieg oder Niederlage dabei geht, sondern letztlich nur die Eleganz des Ringens z&auml;hlt.</p>
<div id="attachment_10466" class="wp-caption alignnone" style="width: 1124px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Chwatal-Feed-speed-2013_ANDREAS-GRIMM-MUNCHEN.jpg"><img class="size-full wp-image-10466" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Chwatal-Feed-speed-2013_ANDREAS-GRIMM-MUNCHEN.jpg" alt="Chwatal Feed speed 2013 ANDREAS GRIMM MUNCHEN Mythos im Park   Olympiapark von Andreas Chwatal in der Galerie Andreas Grimm" width="1114" height="1670" title="Mythos im Park   Olympiapark von Andreas Chwatal in der Galerie Andreas Grimm" /></a><p class="wp-caption-text">Andreas Chwatal, The bigger the feed the higher the speed 2013, Turnschuhe und Tusche auf Wand, 75 x 35 x 20 cm, © Galerie Andreas Grimm.</p></div>
<p style="text-align: justify">&Auml;hnliches spielt sich im Werk „&Ouml;dipus und die Sphinx“ ab. Wieder ein Muskelmann, diesmal mit Rugbyhelm, blickt auf ein K&auml;tzchen herab, das mit einer Tatze seinen Waschbrettbauch bef&uuml;hlt. Irritierend ist vor allem der Blick der Katze. Sie scheint den Helmtr&auml;ger bet&ouml;ren zu wollen, ihn anzuflirten. In dieser Szene l&ouml;st Chwatal die Gef&auml;hrlichkeit des Kampfes, die Gegens&auml;tzlichkeit von Mensch und Tier in augenzwinkernde Erotik auf. Dass der Ironiker Chwatal nicht minder Erotiker ist, zeigt auch die Arbeit „A Bolt From the Blue“. Im Vordergrund liegen zwei M&auml;nner mit ge&ouml;ffneten M&uuml;ndern aufeinander und scheinen vom Kampf in das Liebesspiel &uuml;berzuwechseln. Im Hintergrund sind in Brand gesteckte Fahrzeuge zu sehen. Gefahr strahlen dabei Gruppen von dunklen, unkenntlichen Figuren aus, die zugleich aber wieder Assoziationen an die Antike wecken. Dionysisch wird da um Flammen getanzt, dem Gott des Rausches gehuldigt. Aber auch Theater wurden in der Antike zu Ehren des Dionysos aufgef&uuml;hrt, womit der Betrachter wieder zur&uuml;ckgeholt, daran erinnert wird, dass alles nur Staffage ist.</p>
<div id="attachment_10467" class="wp-caption alignnone" style="width: 1263px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Cwatal-Instview2-2013_ANDREAS-GRIMM-MUNCHEN.jpg"><img class="size-full wp-image-10467" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Cwatal-Instview2-2013_ANDREAS-GRIMM-MUNCHEN.jpg" alt="Cwatal Instview2 2013 ANDREAS GRIMM MUNCHEN Mythos im Park   Olympiapark von Andreas Chwatal in der Galerie Andreas Grimm" width="1253" height="1114" title="Mythos im Park   Olympiapark von Andreas Chwatal in der Galerie Andreas Grimm" /></a><p class="wp-caption-text">Andreas Chwatal, Installationsansicht &quot;Olympiapark&quot;, Zeichnungen: Tusche auf Papier und 29,5 x 21 cm bis 33 x 23 cm, © Galerie Andreas Grimm.</p></div>
<p style="text-align: justify">Die Schriftarbeit „No Wall Is Straight“ ist wie ein Kommentar zu „Olympiapark“ zu lesen. Aus simplen Wahrheiten macht Chwatal hier Witze: der Titel des Werkes ist als blauer Schriftzug mit Filzstift auf einen Spiegel gemalt, &uuml;ber dessen Rand hinaus er sich auf die Galeriewand ausdehnt. Das Werk deutet auf sich selbst, verl&auml;sst also die Ordnung der geraden Linie. Es deutet aber auch auf die Planen, die als Kulissen keine geraden W&auml;nde sind, die als Kulisse vor allem nicht ehrlich (straight) sind, sondern Wirklichkeit nur vorgeben. Zuletzt deutet es auf die Homoerotik mancher Sujets. Mit „Olympiapark“ f&uuml;hrt Andreas Chwatal seine Idee von „Park“ weiter, die er bereits im vergangenen Jahr im M&uuml;nchner Prince of Wales vorstellte. Park bedeutet f&uuml;r Chwatal die Suggestion von Urspr&uuml;nglichkeit und Nat&uuml;rlichkeit, mit der immer auch eine Imitation einhergeht, auf die Chwatal aufmerksam machen will. Nach kritischen Statements, etwa zum Umgang mit der Natur, sucht man in seinen Werken vergeblich. Genauso wie er mit den Planen oder in fr&uuml;heren Werken durch Diaprojektion die Grenzen der Zeichnung aufzeigt und aufhebt, macht er auch auf die Grenzen des Ernstes aufmerksam, hebt seine Schwere auf. Das zeigt sich in „A Bolt From the Blue“, wenn die brennenden Fahrzeuge im Werk des Oberpf&auml;lzers an die immer noch anhaltende Autobrand-Serie in seiner Heimatregion anklingen. Gleicherma&szlig;en erf&auml;hrt der ganze Ernst sportlichen Wettkampfes durch die Ironisierung und Erotisierung eine wohltuende Aufhebung. Wie verkopft die Werke Chwatals im Grunde sind, ist nicht nur an der konzeptuellen Ausrichtung von „No Wall Is Straight“ zu erkennen. Chwatal f&uuml;hrt dem Betrachter auch vor Augen, dass der Sport nichts anderes als ein Als-Ob ist, nichts anderes als die ritualisierten Kommentk&auml;mpfe br&uuml;nstiger Tiere. Die Z&auml;hmung der Natur gelingt vielleicht im Mythos, die Wirklichkeit sieht anders aus: verkleidet eben.</p>
<p style="text-align: justify">Andreas Chwatal, Jahrgang 1982, machte 2013 sein Diplom bei Markus Oehlen an der Akademie der bildenden K&uuml;nste in M&uuml;nchen. Seit 2008 stellt er regelm&auml;&szlig;ig , u. a. im Weltraum M&uuml;nchen, bei der Regensburger Kurzfilmwoche oder bei „Let’s party for a piece of art“ in der Pinakothek der Moderne. Die Ausstellung „Olympiapark“ in der Galerie Andreas Grimm zeigt gro&szlig;formatige Zeichnungen auf Plane und neue Tuschearbeiten auf Papier.</p>
<p style="text-align: justify">Wo: Galerie Andreas Grimm M&uuml;nchen, T&uuml;rkenstra&szlig;e 11, 80333 M&uuml;nchen</p>
<p style="text-align: justify">Wann: 17. Mai bis 25. Juni.</p>
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		<title>Vernissage in der Galerie Kl&#252;ser 2: Clemens Hollerer &#8211; &#8220;Tightrope&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 22:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Urban</dc:creator>
				<category><![CDATA[München News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Galerie Kl&#252;ser 2 er&#246;ffnet heute Abend die Ausstellung &#8220;Tightrop&#8221; des K&#252;nstlers Clemens Hollerer. Zu sehen sein wird allen voran eine raumgreifende Installation im Zentrum der Galerie. Sie ist Mittelpunkt der Ausstellung und tritt mit dem gleichnamigen Titel &#8220;Tightrop&#8221;, zu &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/vernissage-in-der-galerie-klueser-2-clemens-hollerer-tightrope.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Die <a href="http://www.galerieklueser.com/home/?checkEF=1" target="_blank">Galerie Kl&uuml;ser 2</a> er&ouml;ffnet heute Abend die <strong>Ausstellung &#8220;Tightrop&#8221;</strong> des K&uuml;nstlers <strong>Clemens Hollerer</strong>. Zu sehen sein wird allen voran eine raumgreifende Installation im Zentrum der Galerie. Sie ist Mittelpunkt der Ausstellung und tritt mit dem gleichnamigen Titel &#8220;Tightrop&#8221;, zu deutsch &#8220;Drahtseil&#8221;, als eine Art Aufriss des k&uuml;nstlerisches Schaffens Hollerers&#8217; auf. Inspiriert von urbanen Strukturen und Baustellen, verspricht sie eine Translation von v&ouml;llig funktional ausgerichteten Baukonstruktionen des Alltags in ein komplexes Kunstgebilde. Dabei spielen Variablen wie Abstraktion und Minimalismus eine gro&szlig;e Rolle, um eine andere Ebene der Wahrnehmung zu erreichen. Wir d&uuml;rfen gespannt sein!</p>
<div id="attachment_10456" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/99.jpg"><img class="size-full wp-image-10456" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/99.jpg" alt="99 Vernissage in der Galerie Klüser 2: Clemens Hollerer   Tightrope" width="350" height="233" title="Vernissage in der Galerie Klüser 2: Clemens Hollerer   Tightrope" /></a><p class="wp-caption-text">Rauminstallation &quot;Tightrop&quot; aus der gleichnamigen Ausstellung, Copyright Galerie Kl&uuml;ser 2</p></div>
<p style="text-align: justify">Der &ouml;sterreichische K&uuml;nstler Clemens Hollerer bedient sich in seinen Arbeiten vor allen Dingen der k&uuml;nstlerischen Mittel der Fotografie, Collage und Installation. Nachdem er sich zun&auml;chst intensiv mit der Fotografie st&auml;dtischer Strukturen auseinandersetzte, bemerkte er bald das Bed&uuml;rfnis, &#8220;fotografierte Strukturen f&uuml;hlen und bauen&#8221; zu k&ouml;nnen, wodurch sich die jeweils anderen Ausdrucksformen entwickeln konnten. Hollerer fotografiert hierbei zuerst bestimmte Aspekte urbaner R&auml;ume oder Baukonstruktionen wie z.B. Absperrungen, durch den Bau verursachte Umwege oder &Auml;hnliches, um sie sp&auml;ter in seine raumgreifenden Installationen oder komplexen Collagen umzuformatieren. (<em>Informationen: Galerie Kl&uuml;ser 2</em>)</p>
<p><strong>WANN</strong>: Donnerstag | 23. Mai 2013 | 18 Uhr (in Anwesenheit des K&uuml;nstlers)</p>
<p><strong>WO</strong>: Galerie Kl&uuml;ser 2 | T&uuml;rkenstrasse 23, 80799 M&uuml;nchen</p>
<p>Ausstellungsdauer: 23. Mai &#8211; 20. Juli 2013</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Kunst trifft Fu&#223;ball: Soziale Ausstellung im Stadion des FC St. Pauli</title>
		<link>http://www.gallerytalk.net/2013/05/kunst-trifft-fussball-soziale-ausstellung-im-stadion-des-fc-st-pauli.html</link>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 04:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Justus Duhnkrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg News]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Millerntor]]></category>
		<category><![CDATA[Millerntor Gallery]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Viva con Agua]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue K&#252;nstler, bew&#228;hrtes Konzept: Die dritte Ausstellung der Millerntor Gallery im Stadion des FC St. Pauli in Hamburg empf&#228;ngt Kulturinteressierte und Spendenwillige vom 23. bis zum 25. Mai 2013 mit einer bunten Mischung aus Kunst und Musik.  Eine Mischung aus &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/kunst-trifft-fussball-soziale-ausstellung-im-stadion-des-fc-st-pauli.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Neue K&uuml;nstler, bew&auml;hrtes Konzept: Die dritte Ausstellung der <a href="http://www.millerntorgallery.org/" target="_blank">Millerntor Gallery</a> im Stadion des FC St. Pauli in Hamburg empf&auml;ngt Kulturinteressierte und Spendenwillige vom 23. bis zum 25. Mai 2013 mit einer bunten Mischung aus Kunst und Musik. </strong></p>
<div id="attachment_10412" class="wp-caption aligncenter" style="width: 970px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/65441_429134647136046_1904178105_n.jpg"><img class="size-full wp-image-10412" title="65441_429134647136046_1904178105_n" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/65441_429134647136046_1904178105_n.jpg" alt="65441 429134647136046 1904178105 n Kunst trifft Fußball: Soziale Ausstellung im Stadion des FC St. Pauli" width="960" height="641" /></a><p class="wp-caption-text">Ausstellungsansicht Millerntor Gallery</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine Mischung aus deutschen und internationalen, noch unbekannten und bereits renommierten K&uuml;nstlern hat der Millerntor Gallery Werke gestiftet, um mit den Erl&ouml;sen die Wasser- und Bildungsprojekte von <a href="http://www.vivaconagua.org/" target="_blank">Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.</a> zu unterst&uuml;tzen. Unter der k&uuml;nstlerischen Leitung des Hamburger Galeristen J&ouml;rg Heikhaus (<a title="Das ist keine Gruppenausstellung" href="http://www.gallerytalk.net/2012/12/das-ist-keine-gruppenausstellung.html" target="_blank">heliumcowboy artspace</a>) ist ein spannendes Konzept aus Street-Art, Malerei, Fotografie und Installationen entstanden. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten von Henning Kles, Till Gerhard, Jon Burgerman und BOXI. Mit Zezão und SPETO kommen im Deutsch-Brasilianischen Jahr 2013 gleich zwei der f&uuml;hrenden Graffiti- K&uuml;nstler Brasiliens in die Hansestadt Hamburg.</p>
<p style="text-align: justify;">Kunst f&uuml;r die Ohren liefern bekannte Unterst&uuml;tzer der Millerntor Gallery: So haben sich bereits Irie Révoltés Soundsystem, Le Fly, The Thiams, Nico Suave und das Beginner-Mitglied DJ MAD angek&uuml;ndigt &#8211; weitere akustische Delikatessen folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterst&uuml;tzt wird das einzigartige soziale Kulturprojekt durch die Thomas J. C. Angelika Matzen Stiftung, die Deutsche Fernsehlotterie und guenstiger.de. S&auml;mtliche Erl&ouml;se flie&szlig;en in die Wasser- und Bildungsprojekte von Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>WANN:</strong> Vernissage, Do., 23. Mai 2013, ab 18 Uhr; &Ouml;ffnungszeiten, Fr., 24. Mai 2013, 18 bis 24 Uhr, Sa., 25. Mai 2013, 12 bis 24 Uhr</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>WO:</strong> Millerntor-Stadion auf St. Pauli (Haupttrib&uuml;ne und S&uuml;dkurve) Heiligengeistfeld 1</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Millerntor Gallery</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Der w&#246;chentliche Gallerytalk &#8211; Kunstgriff (21.5. &#8211; 26.05.2013)</title>
		<link>http://www.gallerytalk.net/2013/05/der-woechentliche-gallerytalk-kunstgriff-21-5-26-05-2013.html</link>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 05:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Seemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem langen und hoffentlich bewegten Wochenende empfiehlt es sich, die Kunstwoche erst einmal langsam angehen zu lassen, um dann ab Donnerstag voll durchzustarten. Der Gallerytalk-Kunstgriff verr&#228;t euch, wo die Neugierigen ihr w&#246;chentliches Kunstbed&#252;rfnis stillen k&#246;nnen. Mehr K&#252;nstler, weniger Platz, &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/der-woechentliche-gallerytalk-kunstgriff-21-5-26-05-2013.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Nach einem langen und hoffentlich bewegten Wochenende empfiehlt es sich, die Kunstwoche erst einmal langsam angehen zu lassen, um dann ab Donnerstag voll durchzustarten. Der Gallerytalk-Kunstgriff verr&auml;t euch, wo die Neugierigen ihr w&ouml;chentliches Kunstbed&uuml;rfnis stillen k&ouml;nnen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mehr K&uuml;nstler, weniger Platz, steigende Mieten. Das kreative Klima der Stadt befindet sich in permanentem Wandel. Vor etwa einem Jahr zeigten die Kuratoren Sven Dr&uuml;hl und Christoph Tannert bereits einen Querschnitt des jungen k&uuml;nstlerischen Schaffens in Berlin, eine Momentaufnahme. Am <strong>Donnerstag</strong>, den 23. Mai, er&ouml;ffnet im <a href="http://www.bethanien.de">K&uuml;nstlerhaus Bethanien </a>nun die Fortsetzung: &#8220;Berlin.Status (2)&#8221;. Man kann davon ausgehen, dass sich die Lage im letzten Jahr noch etwas versch&auml;rft hat. Das hat laut Dr&uuml;hl und Tannert zur Hervorbringung &#8220;einer k&uuml;nstlerischen Stadtguerilla&#8221; gef&uuml;hrt, &#8220;die sich mal aufgeregt, mal betulich und kompromissbereit gibt, die sich entweder mit unterschwelliger Aggressivit&auml;t gegen die Politik auflehnt oder die Welt, die nicht in Ordnung ist, in eben dieser Unordnung &auml;sthetisch thematisiert&#8221;. Unter den insgesamt 50 beteiligten K&uuml;nstlern, alle Jahrgang 1978-1984, befinden sich u.a. Julius von Bismarck, Clemens Krauss, Sophia Pompéry, Robert Seidel und Despina Stokou.</p>
<div id="attachment_10393" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Julius_von_Bismarck_Punishment_3.png"><img class="size-full wp-image-10393" title="Julius_von_Bismarck_Punishment_#3" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Julius_von_Bismarck_Punishment_3.png" alt="Julius von Bismarck Punishment 3 Der wöchentliche Gallerytalk   Kunstgriff (21.5.   26.05.2013)" width="800" height="533" /></a><p class="wp-caption-text">Julius von Bismarck, Punishment #3, 2011, Inkjet Print, 50 × 75 cm, Courtesy of Alexander Levy</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein Portr&auml;t von Simone de Beauvoir, als Schwarzwei&szlig;fotografie in einem Medaillon auf einem Dekoltee, das durch die es kontrastierende H&auml;ckeljacke nur noch aufreizender wirkt, das alles in &Ouml;l auf Leinwand. Zu sehen gibt es diese Akkumulation an Symbolen der Weiblichkeit und deren Dekonstruktion durch den Feminismus in der Einzelausstellung &#8220;Drop the thought&#8221; von Sabine Dehnel in der <a href="http://www.lsd-galerie.com" target="_blank">LSD Galerie</a>. Dehnel spannt mittels einer Rauminstallation aus alten H&auml;ckeldecken, der just beschriebenen Malerei und einer Fotografie ein Feld auf, in dem &uuml;ber, ja, Weiblichkeit und Feminismus, aber auch &uuml;ber das Verh&auml;ltnis von Subjekt und Gesellschaft, &uuml;ber Erinnerung und Wahrnehmung reflektiert werden kann. „Drop the thought“ er&ouml;ffnet am <strong>Freitag</strong>, den 24. Mai.</p>
<div id="attachment_10399" class="wp-caption aligncenter" style="width: 594px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Mona12_Diane.jpg"><img class="size-large wp-image-10399" title="Sabine Dehnel: Mona XII, (Diane Arbus) 2013, C-Print, 80 x 105 cm, courtesy of LSD Gallery" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Mona12_Diane-1024x760.jpg" alt="Mona12 Diane 1024x760 Der wöchentliche Gallerytalk   Kunstgriff (21.5.   26.05.2013)" width="584" height="433" /></a><p class="wp-caption-text">Sabine Dehnel: Mona XII, (Diane Arbus) 2013, C-Print, 80 x 105 cm, courtesy of LSD Gallery</p></div>
<p style="text-align: justify;">Am <strong>Samstag</strong>, de 25. Mai, legen wir Euch gleich zwei Veranstaltungen ans Herz, die man auf keinen Fall verpassen sollte. In den <a href="http://www.kw-berlin.de/de/" target="_blank">KW – Institute for Contemporary Art</a> er&ouml;ffnet an diesem Abend die Einzelausstellung &#8220;Reparatur. 5 Akte&#8221; von Kader Attia. Dieses Schmuckst&uuml;ck sei hier nur kurz erw&auml;hnt, um es sich schon einmal fett in den Terminkalender zu kritzeln. Am Freitag gibt es dann mehr Details hierzu auf <a href="gallerytalk.net" target="_blank">gallerytalk.net</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem Besuch in der Auguststra&szlig;e sollte man dann gleich weiter zum <a href="http://www.hamburgerbahnhof.de" target="_blank">Hamburger Bahnhof</a> flitzen. Dort werden n&auml;mlich die Tore ge&ouml;ffnet, um eine Neupr&auml;sentation der Sammlung vorzustellen. Unter dem Titel &#8220;Body Pressure&#8221; wird der Werdegang der Gattung Skulptur und ihres Sujets ,des menschlichen K&ouml;rpers, seit den 60er Jahren nachgezeichnet. Die mediale &Ouml;ffnung und die Erweiterung des Materialiendepos f&uuml;hrten zu einer widerspr&uuml;chlichen und &auml;sthetisch br&uuml;chigen Inszenierung des K&ouml;rpers. Unterlegt wird diese These unter anderem durch Arbeiten von Bruce Nauman, <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/02/vier-jahrzehnte-schaffenskraft-in-den-deichtorhallen-hans-peter-feldmann-kunstausstellung.html" target="_blank">Hans-Peter Feldmann</a>, Paul McCarthy und Franz Erhard Walther.</p>
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		<title>Emil Siemeister &#8211; Kymatik: Tag- und Nachtversion im Neuen Museum</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 04:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Kubitzek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nürnberg News]]></category>
		<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Emil Siemeister]]></category>
		<category><![CDATA[Kymatik]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Tag- und Nachtversion]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag (23.5.2013) er&#246;ffnet um 18 Uhr die Ausstellung &#8220;Kymatik. Tag- und Nachtversion&#8221; von Emil Siemeister im Neuen Museum N&#252;rnberg. Die Arbeiten k&#246;nnen in der Sammlung des Neuen Museums bis zum 15.9.2013 besichtigt werden. Der aus dem Burgenland stammende K&#252;nstler &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/emil-siemeister-kymatik-tag-und-nachtversion-im-neuen-museum.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Am Donnerstag (<strong>23.5.2013</strong>) er&ouml;ffnet um <strong>18 Uhr</strong> die Ausstellung &#8220;Kymatik. Tag- und Nachtversion&#8221; von Emil Siemeister im <a title="Neuen Museum N&uuml;rnberg" href="http://www.nmn.de/">Neuen Museum N&uuml;rnberg</a>. Die Arbeiten k&ouml;nnen in der Sammlung des Neuen Museums bis zum 15.9.2013 besichtigt werden.</p>
<div id="attachment_10384" class="wp-caption aligncenter" style="width: 784px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/b342774dd7.jpg"><img class="size-full wp-image-10384" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/b342774dd7.jpg" alt="b342774dd7 Emil Siemeister   Kymatik: Tag  und Nachtversion im Neuen Museum" width="774" height="600" title="Emil Siemeister   Kymatik: Tag  und Nachtversion im Neuen Museum" /></a><p class="wp-caption-text">Neues Museum, Au&szlig;enansicht Foto: Margherita Spiluttini 1999</p></div>
<p style="text-align: justify">Der aus dem Burgenland stammende K&uuml;nstler Emil Siemeister (*1954 Deutsch Kaltenbrunn, &Ouml;sterreich) hat sich intensiv mit der Lehre der sogenannten Kymatik besch&auml;ftigt. Der Begriff ist abgeleitet vom griechischen »kyma« (Welle) und wurde gepr&auml;gt vom Schweizer Naturwissenschaftler, Mediziner und Maler Hans Jenny (1904–1972), der Schwingungsmuster und Wellenph&auml;nomene als Ausdruck der Schwingungsnatur der Welt interpretierte.</p>
<p style="text-align: justify">Emil Siemeister zeichnete f&uuml;r seine Zeichnungsfolge zur »Kymatik« mit Kugelschreiber, Filzstift und Lack beidseitig auf Kunststofffolie, wie sie in der Landwirtschaft zum Einpacken von Heu Verwendung findet. Er versteht das durch den Druck der Zeicheninstrumente entstandene Relief, das »Ein- und Ausdr&uuml;cken in der Fl&auml;che« als »&Auml;quivalent zur Kymatik« und unterscheidet die »unkalkulierbaren Formen« der Nachtseite von den »freien Positionen« auf der Tagseite: »Die Zusammenkunft beider Abl&auml;ufe erzeugte ein bewegendes Bildwesen, das den Ausgangspunkt des Gedankens verl&auml;sst und somit autonom pulsiert, in Resonanzlagen. Das Angehaltene ist verpflichtet, Aggregat zu sein!«</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: URL: http://www.nmn.de/programm.0.html?&amp;pruid=5556&amp;cHash=4da3e766d7</p>
<p style="text-align: justify"><strong>WANN:</strong> Donnerstag, den 23.5.2013 um 18 Uhr<br />
<strong>WO:</strong> Neues Museum, Klarissenplatz in 90402 N&uuml;rnberg</p>
<p></p>
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		<title>Lesung im Kunstverein M&#252;nchen mit Kevin Vennemann</title>
		<link>http://www.gallerytalk.net/2013/05/lesung-im-kunstverein-muenchen-mit-kevin-vennemann.html</link>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 06:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Urban</dc:creator>
				<category><![CDATA[München News]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Vennemann]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstverein München]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[No Country for odd poets]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kunstverein M&#252;nchen findet morgen Abend, den 21. Mai, innerhalb der Veranstaltungsreihe &#8220;No Country for Odd Poets&#8221; eine Lesung mit Kevin Vennemann statt. Die Lesung beginnt um 20 Uhr! &#8220;Kevin Vennemann ist ein deutscher Autor und der bislang j&#252;ngste Gast &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/lesung-im-kunstverein-muenchen-mit-kevin-vennemann.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im <a href="http://www.kunstverein-muenchen.de/de/rebeccawarren" target="_blank">Kunstverein M&uuml;nchen</a> findet morgen Abend, den <strong>21. Mai</strong>, innerhalb der Veranstaltungsreihe &#8220;<strong>No Country for Odd Poets</strong>&#8221; eine <strong>Lesung mit Kevin Vennemann</strong> statt. Die Lesung beginnt um 20 Uhr!</p>
<div id="attachment_10364" class="wp-caption aligncenter" style="width: 689px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/420758_605934912751171_626562520_n.jpg"><img class="size-full wp-image-10364" title="Flyer &quot;No Country for odd poets&quot;, copyright Kunstverein M&uuml;nchen." src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/420758_605934912751171_626562520_n.jpg" alt="420758 605934912751171 626562520 n Lesung im Kunstverein München mit Kevin Vennemann" width="679" height="960" /></a><p class="wp-caption-text">Flyer &quot;No Country for odd poets&quot;, copyright Kunstverein M&uuml;nchen.</p></div>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Kevin Vennemann ist ein deutscher Autor und der bislang j&uuml;ngste Gast der Reihe No Country for Odd Poets. Sein erster Roman<em> Nahe Jedenew</em>, 2005 im Suhrkamp Verlag erschienen, wurde von der Kritik hoch gelobt. In seinem aktuellsten Werk<em> Sunset Boulevard: Vom Filmen, Bauen und Sterben in Los Angeles</em> (2013) taucht auch Chris Kraus, der letzte Gast dieses Programms, als eine prominente Figur auf. Weitere Arbeiten sind<em> Mara Kogoj</em> (2007) sowie die &Uuml;bersetzung<em> Bluescreen</em> des amerikanischen Essayisten Mark Greif.&#8221; (Quelle Kunstverein M&uuml;nchen)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>WANN</strong>: Dienstag, 21. Mai 2013 | 20 Uhr</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>WO</strong>: Kunstverein M&uuml;nchen | Galeriestrasse 4, 80539 M&uuml;nchen</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bambi reloaded &#8211; Stefan Strumbel bei Circle Culture</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 05:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin Review]]></category>
		<category><![CDATA[Circle Culture]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Strumbel]]></category>

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		<description><![CDATA[Was haben Bambi, eine nackte, t&#228;towierte Frau, Kuckucksuhren, Totenk&#246;pfe und Schwarzw&#228;lder Kirschtorte gemeinsam? Genau die Frage haben auch wir uns zun&#228;chst gestellt, als wir uns diese Woche in den R&#228;umen der Circle Culture Gallery in einer explosiven sowie verwirrenden Mischung entfremdeter &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/bambi-reloaded-stefan-strumbel-bei-circle-culture.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Was haben Bambi, eine nackte, t&auml;towierte Frau, Kuckucksuhren, Totenk&ouml;pfe und Schwarzw&auml;lder Kirschtorte gemeinsam? Genau die Frage haben auch wir uns zun&auml;chst gestellt, als wir uns diese Woche in den R&auml;umen der <a href="http://www.circleculture-gallery.com/" target="_blank">Circle Culture Gallery</a> </strong><strong>in einer explosiven sowie verwirrenden Mischung entfremdeter Alltagsgegenst&auml;nde wiederfanden.</strong> <em>(Text: Hannah Schraven)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Quietschbunte Kuckucksuhren an den W&auml;nden, kunstvolle Holzschnitzereien in Neonfarben, die sich beim zweiten Hingucken als grimmige Totenk&ouml;pfe entpuppen. Granaten zieren die Ziffernbl&auml;tter. Daneben Jesus &#8211; am Kreuz h&auml;ngend, doch von Besinnung keine Spur, denn das Kunstwerk rei&szlig;t durch einen leuchtend orangen Lichtrahmen die Blicke an sich. Im zweiten Raum dann eine Collage: ein nackter Frauenk&ouml;rper, ein zerteiltes Schwein, rohes Fleisch, ein Bollenhut &#8211; und inmitten des Chaos findet man pl&ouml;tzlich sein eigenes Gesicht gespiegelt wieder. Dann f&auml;llt das St&uuml;ckchen Schwarzw&auml;lder Kirschtorte auf, das sich in einer Ecke des Bildes zu verstecken scheint. Ebenso wie die Bambiskulptur auf dem Sockel, nur das Bambi irgendwie nicht nach Bambi aussieht.</p>
<div id="attachment_10370" class="wp-caption aligncenter" style="width: 419px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Stefan-Strumbel_Dirty-Bambi_2013_spray-paint-on-hand-craved-wood-sculpture_72-x-69-x-50-cm.jpg"><img class=" wp-image-10370 " src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Stefan-Strumbel_Dirty-Bambi_2013_spray-paint-on-hand-craved-wood-sculpture_72-x-69-x-50-cm-768x1024.jpg" alt="Stefan Strumbel Dirty Bambi 2013 spray paint on hand craved wood sculpture 72 x 69 x 50 cm 768x1024 Bambi reloaded   Stefan Strumbel bei Circle Culture" width="409" height="545" title="Bambi reloaded   Stefan Strumbel bei Circle Culture" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Strumbel: Dirty Bambi, 2013, spray paint on hand craved wood sculpture, 72 x 69 x 50 cm, courtesy of Circle Culture Gallery</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wir haben uns also ziemlich sicher zu Recht gefragt: Wo zur H&ouml;lle sind wir hier gelandet?Im Wohnzimmer eines Wahnsinnigen? Doch ganz so einfach d&uuml;rfen wir es uns nicht machen und die Arbeiten lassen ohnehin zu viele Fragen offen, als dass man ihnen einfach so den R&uuml;cken kehren k&ouml;nnte. Der K&uuml;nstler, der hier seine Finger im Spiel hatte, hei&szlig;t Stefan Strumbel. Inzwischen ist er so bekannt, dass er in Baden-W&uuml;rttemberg eine ganze Kirche gestalten durfte und eines seiner Werke in Karl Lagerfelds Sammlung &uuml;bergegangen ist. Was steckt denn nun also hinter diesen geheimnisvollen Kuckucksuhren und Bambi-Nachbildungen?</p>
<div id="attachment_10378" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Stefan-Strumbel.jpg"><img class="size-medium wp-image-10378" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Stefan-Strumbel-200x300.jpg" alt="Stefan Strumbel 200x300 Bambi reloaded   Stefan Strumbel bei Circle Culture" width="200" height="300" title="Bambi reloaded   Stefan Strumbel bei Circle Culture" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Strumbel, courtesy of Circle Culture Gallery</p></div>
<p style="text-align: justify;">Auf den ersten Blick l&ouml;sen Strumbels Kunstwerke Assoziationen mit Andy Warhol oder moderner Streetart aus. Ist auch nicht ganz abwegig, da Strumbel selbst aus der Szene stammt. Gerade was die Farbwahl betrifft, hat er Elemente von Graffiti in seine Arbeiten &uuml;bernommen. Er entfremdet Alltagsgegenst&auml;nde mit Pop Art Komponenten, provoziert durch aufsch&auml;umende, hoch&auml;sthetische Mischung. Verweilt man ein bisschen in diesem eigent&uuml;mlich anmutenden Wohnzimmer, in das wir uns gewagt haben, f&uuml;gen sich dann doch viele der Gegenst&auml;nde zu einem stimmigen Bild zusammen. Es l&auml;sst R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Strumbels Heimat zu. Die Kuckucksuhren, das Reh, das Symbol des Kreuzes an der Wand, die Torte, deren Name schon verr&auml;t, woher sie stammt &#8211; allesamt Verweise auf den Schwarzwald. Nur was sollen die Totenk&ouml;pfe und wie l&auml;sst sich die D&uuml;sterheit  des Dargestellten deuten?</p>
<div id="attachment_10371" class="wp-caption aligncenter" style="width: 419px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Stefan-Strumbel_Fachwerk-2_2013_fine-art-photographic-print-neonpaper-mirror-and-wood_126-x-106-x-3-cm_gro&szlig;.jpg"><img class=" wp-image-10371   " src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Stefan-Strumbel_Fachwerk-2_2013_fine-art-photographic-print-neonpaper-mirror-and-wood_126-x-106-x-3-cm_gro&szlig;-861x1024.jpg" alt="Stefan Strumbel Fachwerk 2 2013 fine art photographic print neonpaper mirror and wood 126 x 106 x 3 cm gro&szlig; 861x1024 Bambi reloaded   Stefan Strumbel bei Circle Culture" width="409" height="486" title="Bambi reloaded   Stefan Strumbel bei Circle Culture" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Strumbel: Fachwerk 2, 2013, fine art photographic print, neonpaper, mirror and wood, 126 x 106 x 3 cm, courtesy of Circle Culture Gallery</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine von Strumbels Lieblingsfragen, die immer wieder in seinen Kunstwerken auftaucht,  ist: What the fuck ist Heimat? Um es noch genauer auszudr&uuml;cken: What the fuck ist Heimat, in einer auseinanderdriftenden Welt der Globalisierung und der immer st&auml;rkere werdenden Macht der Medien, einer Welt in der sich neben unseren urspr&uuml;nglichen Lebensr&auml;umen Schluchten wie das Internet auftun, in die wir ja ohnehin alle schon gefallen sind? Wo bleibt unsere individuelle Herkunft, in einer Konsumgesellschaft, in der sich alles mehr und mehr um das neuste iPhone und andere Statussymbole dreht?</p>
<p style="text-align: justify;">Betrachtet man Strumbels Entfremdung nun unter diesem Gesichtspunkt, tun sich pl&ouml;tzlich v&ouml;llig neue Welten auf. Man fragt sich nicht mehr, in wessen R&auml;ume man hier gestolpert sind,  sondern eher, was Heimat eigentlich f&uuml;r uns bedeutet. Und sp&auml;testens mit dem Blick in den Spiegel inmitten des Bauches der Frau, richtet sich der Finger auch auf uns und wir m&uuml;ssen uns fragen: Welche Rolle spielen wir in dieser konsumgeilen Gesellschaft?</p>
<div id="attachment_10372" class="wp-caption aligncenter" style="width: 419px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Stefan-Strumbel_United-Colors-of-Heimat_2010_spray-paint-and-acrylic-on-hand-carved-timber-sculpture_69-x-74-x-27-cm.jpg"><img class=" wp-image-10372 " src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Stefan-Strumbel_United-Colors-of-Heimat_2010_spray-paint-and-acrylic-on-hand-carved-timber-sculpture_69-x-74-x-27-cm-683x1024.jpg" alt="Stefan Strumbel United Colors of Heimat 2010 spray paint and acrylic on hand carved timber sculpture 69 x 74 x 27 cm 683x1024 Bambi reloaded   Stefan Strumbel bei Circle Culture" width="409" height="613" title="Bambi reloaded   Stefan Strumbel bei Circle Culture" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Strumbel: United Colors of Heimat, 2010, spray paint and acrylic on hand carved timber sculpture, 69 x 74 x 27 cm, courtesy of Circle Culture Gallery</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nat&uuml;rlich sind wir am Ende doch l&auml;nger geblieben, als es urspr&uuml;nglich geplant war. Taumelten wir jetzt nach verstrichener Zeit  aus den R&auml;umen, mussten wir erstmal nach Luft schnappen: Viel Stoff zum Nachdenken, gibt uns Strumbel da, und die Fragerei lie&szlig;e sich noch ewig weiterf&uuml;hren, die Antworten bleiben wohl jedem selbst &uuml;berlassen. Daher: Nicht lange z&ouml;gern und sich auf einen Abstecher in die Gipsstrasse begeben. Die Arbeiten sind n&auml;mlich nur noch bis Donnerstag, den 20. Juni, zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wohin begeben wir uns am besten, nach dieser Exkursion? Nachhause! Wir machen uns auf den Heimweg, sehnen uns nach den eigenen vier W&auml;nden und auch dem, was dort auf uns wartet: N&auml;mlich das Gef&uuml;hl von Heimat und mit diesem vielleicht auch die ein oder andere Antwort auf die Fragen, die uns Bambi und die Kuckucksuhr aufgegeben haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>WANN:</strong> Wie gesagt, bis Donnerstag, den 20. Juni, h&auml;ngt das Zeug. Schaut einfach Dienstag bis Samstag zwischen 12 und 18 Uhr vorbei.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>WO:</strong> <a href="http://www.circleculture-gallery.com">Circle Culture Gallery</a>, Gipsstra&szlig;e 11, 10119 Berlin</p>
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		<title>B&#246;se Dinge &#8211; Geschmack auf Irrwegen</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 13:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg News]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Handy das &#252;ber all mit funkelnden, bunten Glitzersteinen verziert ist, Sneakers die mit Barrack Obamas Gesicht bedruckt sind, ein USB-Stick in Form eines Fingers und Munchs „Schrei“ als  Skulptur im 80er Jahre Design: “&#220;ber Geschmack l&#228;sst sich nicht streiten!“, &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/boese-dinge-geschmack-auf-irrwegen.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Ein Handy das &uuml;ber all mit funkelnden, bunten Glitzersteinen verziert ist, Sneakers die mit Barrack Obamas Gesicht bedruckt sind, ein USB-Stick in Form eines Fingers und Munchs „Schrei“ als  Skulptur im 80er Jahre Design: “&Uuml;ber Geschmack l&auml;sst sich nicht streiten!“, oder vielleicht doch? Wo der eine einen solchen Schatz als unbedingtes „Must have“ deklariert, entsteht bei einem anderen Betrachter G&auml;nsehaut, hervorgerufen durch den Wahnwitz des Produkdesigns. Aber wer bestimmt, was gut h&auml;sslich oder sch&ouml;n ist?  Machen sch&ouml;ne, wohl geformte Dinge einen besseren Menschen? </strong><em>(Text: Stephanie Bastian)</em></p>
<div id="attachment_10336" class="wp-caption aligncenter" style="width: 488px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-18-um-15.12.02.png"><img class=" wp-image-10336 " src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-18-um-15.12.02.png" alt="Bildschirmfoto 2013 05 18 um 15.12.02 Böse Dinge   Geschmack auf Irrwegen" width="478" height="720" title="Böse Dinge   Geschmack auf Irrwegen" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Schmucksteinen verziertes Handy, Entwurf: Moeko Ishida, Deco Loco, 2009, Sammlung Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin Foto: Armin Herrmann</p></div>
<p style="text-align: justify">Das <a href="http://www.mkg-hamburg.de/de/" target="_blank">Museum f&uuml;r Kunst und Gewerbe Hamburg</a> zeigt in der Ausstellung “B&ouml;se Dinge“  Spuren des Kunsthistorikers Gustav E. Pazaureks und seiner Kategorien von Geschmacksverirrungen im Design und Kunsthandwerk, die er auf den Pr&uuml;fstand stellt. Vor 100 Jahren er&ouml;ffnete er in Stuttgart die “Abteilung der Geschmacksverirrungen“, f&uuml;r die er in den folgenden Jahren 900 abschreckende Negativbeispiele sammelte.</p>
<p style="text-align: justify">Nun sind Teile dieser zuletzt 1930 gezeigten Sammlung wieder zu sehen. Die Ausstellung nimmt Pazaureks Thematik zum Ausgangspunkt und konfrontiert die historischen Beispiele mit der zeitgen&ouml;ssischen Produktkultur. So sollen nicht nur aktuelle Fragen nach Gestaltung und Material, sondern auch der Einfluss der Dinge auf unser Handeln beleuchtet werden. Herstellung, Erscheinung und Gebrauch sind auch heute wieder eine moralische Angelegenheit, in der implizit die Kategorien ‚gut’ und ‚schlecht’ verhandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify">Das Ausstellungsprojekt &#8220;Name That Thing“ findet parallel zu der Ausstellung &#8220;B&ouml;se Dinge&#8221; statt. Dialogisch reflektiert sie die dort vorgestellten Kategorien gestalterischer Entgleisungen, die ein Objekt zum b&ouml;sen Ding machen, und &uuml;bertr&auml;gt diese auf die freie Kunst. „Name That Thing“ untersucht gegens&auml;tzliche Kategorien der sogenannten hohen und niederen Kunst und verweist mit Projektionen, Installationen, Objekten, Fotografien und Text auf die mediale Entgleisung  der Kunst.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>WANN:</strong> Bis 15. September 2013 im MKG Hamburg</p>
<p style="text-align: justify"><strong>WO:</strong> Museum f&uuml;r Kunst und Gewerbe, Steintorplatz 20099 Hamburg</p>
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		<title>&#8220;Conferences&#8221; im Autocenter &#8211; Take 2</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 05:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Meinecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin News]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja so, bei Teil 2 einsteigen ist meistens relativ kacke. Wer Russisch f&#252;r Fortgeschrittene belegt und kein Kyrillisch, kann ist aufgeschmissen, wer beim zweiten Winnetou-Band beginnt, verpasst Nscho-tschi, und wer sich Susi und Strolch in zweiter Generation g&#246;nnt, der &#8230; <a href="http://www.gallerytalk.net/2013/05/asasq.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Es ist ja so, bei Teil 2 einsteigen ist meistens relativ kacke. Wer Russisch f&uuml;r Fortgeschrittene belegt und kein Kyrillisch, kann ist aufgeschmissen, wer beim zweiten Winnetou-Band beginnt, verpasst Nscho-tschi, und wer sich Susi und Strolch in zweiter Generation g&ouml;nnt, der hat sie ohnehin nicht mehr alle. Manchmal kann sowas aber auch gut gehen. Wir glauben: Genau so einen Fall haben wir entdeckt. Traut euch!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im <a href="http://www.autocenterart.de">AUTOCENTER</a> geht ab <strong>Samstag</strong>, den 18. Mai, die Serie &#8220;Conferences&#8221; in die zweite Runde. &Uuml;berraschender Weise hei&szlig;t das dann &#8220;Conference 2&#8243;. Los geht&#8217;s um 20 Uhr. Worum geht&#8217;s? Die Ausstellungsmacher begreifen ihr Werk offenbar als repr&auml;sentativ f&uuml;r die Art wie der Laden an sich so geschmissen wird. Dynamisch und experimentell n&auml;mlich.</p>
<div id="attachment_10198" class="wp-caption aligncenter" style="width: 594px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Christian-Jeppson_copyright-Christian-Jeppson.jpg"><img class="size-large wp-image-10198" title="Christian Jeppson, Pool Interface, 2012, dye-sublimation print on polyester, moussepad, and silicone pads, 160 x 100 cm © Christian Jeppson" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Christian-Jeppson_copyright-Christian-Jeppson-1024x677.jpg" alt="Christian Jeppson copyright Christian Jeppson 1024x677 Conferences im Autocenter   Take 2" width="584" height="386" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Jeppson, Pool Interface, 2012, dye-sublimation print on polyester, moussepad, and silicone pads, 160 x 100 cm © Christian Jeppson</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dynamisch und experimentell, das kann nat&uuml;rlich jeder sagen &#8211; w&uuml;rden sicher auch viele. So ist es eben mit Pressetexten. Oft wird Schei&szlig;e mit Floskeln verh&auml;ngt, genau so oft verbirgt sich all den Plattit&uuml;den was richtig feines. Wir sind &uuml;berzeugt: Bei &#8220;Conferences&#8221; ist es letzteres.</p>
<p style="text-align: justify;">F&uuml;nf K&uuml;nstler toben sich aus: Mathis Altmann, Kjersti Gjestrud, Christian Jeppsson, Michele di Menna und Eva Maria Salvador. Ihre Arbeiten werden um die Idee der ausgedehnten Ergonomie herum in einen offenen Dialog zu einander gestellt. Das hat in diesem Fall weniger etwas mit qualitativer Wirtschaftlichkeit zu tun. &#8220;Ergonomie&#8221; soll als poetischen Terminologie nach begriffen werden. Dabei geht es in der Ausstellung selbst um Themen wie Ber&uuml;hung und Haptik aber auch um den technischen wie medizinischen Einfluss auf den K&ouml;rper. Kunst wird die Erweiterung des K&ouml;rpers. Kunst wird Prothese.</p>
<div id="attachment_10197" class="wp-caption aligncenter" style="width: 394px"><a href="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Eva-Maria-Salvador.jpg"><img class=" wp-image-10197 " title="Eva Maria Salvador, Untitled, 2011, Series: &quot;K&ouml;pfe&quot;, Lambda Print, 60 x 80 cm © Eva Maria Salvador" src="http://www.gallerytalk.net/wp-content/uploads/2013/05/Eva-Maria-Salvador.jpg" alt="Eva Maria Salvador Conferences im Autocenter   Take 2" width="384" height="576" /></a><p class="wp-caption-text">Eva Maria Salvador, Untitled, 2011, Series: &quot;K&ouml;pfe&quot;, Lambda Print, 60 x 80 cm © Eva Maria Salvador</p></div>
<p style="text-align: justify;">Schon vor zwei Monaten, am Er&ouml;ffnungsabend von &#8220;<a href="http://www.gallerytalk.net/2013/03/der-woechentliche-gallerytalk-kunstgriff-12-03-18-03-2013.html">The Legend of the Shelves</a>&#8220;, haben die noch relativ neuen R&auml;umlichkeiten vom AUTOCENTER voll eingeschlagen. Wer die &#8220;Conference 1&#8243; erlebt hat, kommt eh. Wer von euch miesen Kr&ouml;ten noch gar nicht vor Ort war, der nehme schon jetzt die Stiefel in die Hand. Dann seid ihr am Samstag auch p&uuml;nktlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>WANN:</strong> Am Samstag, den 18. Mai, ab 20 Uhr, er&ouml;ffnet &#8220;Conference 2&#8243;. Ansonsten k&ouml;nnt ihr noch bis zum 1. Juni vorbei schauen &#8211; von Donnerstag bis Sonntag immer zwischen 16 und 19 Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>WO:</strong> <a href="http://www.autocenterart.de">AUTOCENTER</a>, Leipziger Strasse 56, 10117 Berlin</p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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