Neues Museum, Außenansicht  Foto: Margherita Spiluttini 1999

Emil Siemeister – Kymatik: Tag- und Nachtversion im Neuen Museum

Am Donnerstag (23.5.2013) eröffnet um 18 Uhr die Ausstellung “Kymatik. Tag- und Nachtversion” von Emil Siemeister im Neuen Museum Nürnberg. Die Arbeiten können in der Sammlung des Neuen Museums bis zum 15.9.2013 besichtigt werden.

b342774dd7 Emil Siemeister   Kymatik: Tag  und Nachtversion im Neuen Museum

Neues Museum, Außenansicht Foto: Margherita Spiluttini 1999

Der aus dem Burgenland stammende Künstler Emil Siemeister (*1954 Deutsch Kaltenbrunn, Österreich) hat sich intensiv mit der Lehre der sogenannten Kymatik beschäftigt. Der Begriff ist abgeleitet vom griechischen »kyma« (Welle) und wurde geprägt vom Schweizer Naturwissenschaftler, Mediziner und Maler Hans Jenny (1904–1972), der Schwingungsmuster und Wellenphänomene als Ausdruck der Schwingungsnatur der Welt interpretierte.

Emil Siemeister zeichnete für seine Zeichnungsfolge zur »Kymatik« mit Kugelschreiber, Filzstift und Lack beidseitig auf Kunststofffolie, wie sie in der Landwirtschaft zum Einpacken von Heu Verwendung findet. Er versteht das durch den Druck der Zeicheninstrumente entstandene Relief, das »Ein- und Ausdrücken in der Fläche« als »Äquivalent zur Kymatik« und unterscheidet die »unkalkulierbaren Formen« der Nachtseite von den »freien Positionen« auf der Tagseite: »Die Zusammenkunft beider Abläufe erzeugte ein bewegendes Bildwesen, das den Ausgangspunkt des Gedankens verlässt und somit autonom pulsiert, in Resonanzlagen. Das Angehaltene ist verpflichtet, Aggregat zu sein!«

Quelle: URL: http://www.nmn.de/programm.0.html?&pruid=5556&cHash=4da3e766d7

WANN: Donnerstag, den 23.5.2013 um 18 Uhr
WO: Neues Museum, Klarissenplatz in 90402 Nürnberg



Einladungsflyer zur Vernissage der Ausstellung "Illusion und Wirklichkeit"

Illusion und Wirklichkeit – Realistische & Fotorealistische Malerei in der Galerie Atzenhofer

Am Samstag (18.5.2013) eröffnet um 13 Uhr in der Galerie Atzenhofer die Ausstellung “Illusion und Wirklichkeit” mit mit den realistischen bis fotorealistischen Malereien von fünf Künstlern aus Marburg, München, Frankfurt und Berlin. Die Ausstellung kann noch bi zum 7.7.2013 besucht werden.

Illusion Wirklichkeit Illusion und Wirklichkeit   Realistische & Fotorealistische Malerei in der Galerie Atzenhofer

Einladungsflyer zur Vernissage der Ausstellung "Illusion und Wirklichkeit"

Trompe-l’œil ist eine der verwendeten Maltechniken, die in etwa dem Erlebnis in einem 3D-Kino gleicht, Räumlichkeit vortäuscht und den Betrachter mitten ins Geschehen zieht. Mystische, fast unheimliche Effekte erzielen die ausgestellten Vexierbilder, bei denen aus völliger Dunkelheit ein schwarzer Schuh oder eine Tasse Kaffee auftauchen.

Während ein Teil der Kunstwerke die moderne Großstadtwelt zeigt, sind auf anderen Bildern besonders romantische oder altmodische Gegenstände des Lebens festgehalten. Zu bewundern sind übergroße Milchkartons und Flaschen aus Italien, England, Amerika und 25 glänzende Teekessel mit viel Patina aus der guten alten Zeit, als es statt Wasserkochern mit Abschaltautomatik noch schrille Pfeiftöne gefolgt von zischend überkochendem Wasser gab.

Quelle: URL: http://www.galerieatzenhofer.de/

WANN: Samstag, den 18.5.2013 um 13 Uhr
WO: Galerie Atzenhofer, Maxplatz 46a in 90403 Nürnberg

Friederike Feldmann, inline 2009, Acryl und Dispersion auf Wand, Ausstellung "Access All Areas" Galerie Max Hetzler Berlin

Gestohlene Gesten / Stolen Gestures im Kunsthaus

Morgen (15.5.2013) eröffnet um 20 Uhr im Kunsthaus die Gruppenausstellung “Gestohlene Gesten / Stolen Gestures” mit malerischen Arbeiten verschiedener Künstler. Kuratiert wird die Ausstellung von Ludwig Seyfarth und kann bis zum 30.6.2013 besucht werden.

Die direkte Spur des Malaktes steht traditionell für die Unmittelbarkeit des Ausdrucks. Verbunden mit der Vorstellung von physischer Kraft entspricht die Betonung des Gestischen nicht zuletzt einem überkommenen Klischee männlicher Malerei.

84bee043a1 Gestohlene Gesten / Stolen Gestures im Kunsthaus

Friederike Feldmann, inline 2009, Acryl und Dispersion auf Wand, Ausstellung "Access All Areas" Galerie Max Hetzler Berlin

So war die malerische Geste auch lange Zeit eher out. Erst im Zuge eines neuen Interesses an abstrakter und auch informeller Malerei geriet sie in den letzten Jahren wieder stark in den Fokus. Auch jüngere Künstler setzen das Gestische in unterschiedlicher Weise ein, wobei sie weniger auf vermeintliche Spontaneität und Unmittelbarkeit setzen als auf eine produktive analytische Distanz.

Die gemalten Gesten in der Ausstellung Gestohlene Gesten sind deshalb auch nicht einfach Spuren eines Malvorgangs, sondern Übertragungen, Wiederholungen, Vervielfältigungen: Sie sind gleichsam irgendwo gestohlen und anderswohin kopiert worden.

80d2057e46 Gestohlene Gesten / Stolen Gestures im Kunsthaus

Das formale Spektrum der ausgestellten Werke reicht von der klassischen Öl- und Acrylmalerei, vom Farbauftrag mit dem Pinsel oder mit der Sprühdose über die Verwendung von Tapetenmustern, Kassettenbändern oder Luftschlangen bis hin zur filmisch inszenierten malerischen Geste.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Christina Chirulescu (Nürnberg), Friederike Feldmann (Berlin), Henriette Grahnert (Leipzig), Gregor Hildebrandt (Berlin), Raoul de Keyzer (Deinze, Belgien), Robert Klümpen (Düsseldorf), Elke Nebel (Düsseldorf), Andreas Plum (Köln), Renaud Regnery (Berlin), Johanna Reich (Köln), Klaus Martin Treder (Berlin) und Liat Yossifor (New York).

Quelle: URL: http://www.kunstkulturquartier.de/kunsthaus/ausstellungen/aktuell/

WANN: Mittwoch, den 15.5.2013 um 20 Uhr
WO: Kunsthaus, Königstraße 93 in 90402 Nürnberg

Vorarbeiten im Atelier; Quelle: URL: http://www.hanneskater.de/grafik/_1000er_98/DSCN0872_p1000.png

Was da ist – 7 Fluchtlinien von Hannes Kater im Galeriehaus Nord

Am Sonntag (12.5.2013) eröffnet um 14 Uhr im Galeriehaus Nord im Rahmen von “Soul Train – Positionen der Zeichnung II” die Ausstellung “Was da ist – 7 Fluchtlinien” mit skulpturalen und zeichnerischen Arbeiten von Hannes Kater. Die Ausstellung kann bis zum 16.6.2013 besucht werden.

kater 0513 2 Was da ist – 7 Fluchtlinien von Hannes Kater im Galeriehaus Nord

Quelle: URL: http://www.galeriehaus-nuernberg-nord.de/bilder/2013/kater_0513_2.jpg

Ein skulptural – zeichnerischer Versuchsaufbau zur Untersuchung folgender Frage: wenn ein Bild mehr ist als Information und Verweis, aber nicht identisch ist mit dem, was es darstellt – was ist es dann?

Der konzeptionelle Zeichner Hannes Kater überträgt einzelne Elemente seiner Zeichnung auf Styropor. Schneidet flächige und mehrgliedrige Formen und Figuren aus, die er Darsteller nennt. Jedem Einzelnen schreibt er eine feste Bedeutung zu. Diese eröffnen auch operative Möglichkeiten für die Entdeckung von bis dahin nicht gesehenen Sinnzusammenhängen.

DSCN0872 p1000 Was da ist – 7 Fluchtlinien von Hannes Kater im Galeriehaus Nord

Vorarbeiten im Atelier; Quelle: URL: http://www.hanneskater.de/grafik/_1000er_98/DSCN0872_p1000.png

Die Darsteller werden im Raum auf mehreren Ebenen inszeniert und bilden ein dichtes Beziehungsgeflecht. Es entsteht eine komplexe, dreidimensionale Rauminstallation. Die Zeichnung löst sich von der Wand gleichsam ab, erfüllt den Raum und bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich neue Perspektiven zu erschließen.

Quelle: URL: http://www.galeriehaus-nuernberg-nord.de/

WANN: Sonntag, den 12.5.2013 um 14 Uhr
WO: Galeriehaus Nord, Wurzelbauerstr. 29 in 90409 Nürnberg

Artur Zmijewski, Filmstill aus Democracies, 2009; Quelle: URL: http://www.kunstpalais.de/img/kp/collection/fixHeight/no3_democracies.jpg

(Um-)Erziehung zur Freiheit? Amerikanische Kulturpolitik in Deutschland nach 1945 – Vortrag im Kunstpalais Erlangen

Heute (7.5.2013) findet um 20 Uhr ein weiterer Vortrag im Kunstpalais Erlangen im Rahmen der Ausstellung Freiheit! statt. Unter dem Titel “(Um-)Erziehung zur Freiheit? Amerikanische Kulturpolitik in Deutschland nach 1945″ referieren Prof. Dr. Heike Paul und Dr. Katharina Gerund zum Thema.

no3 democracies (Um )Erziehung zur Freiheit? Amerikanische Kulturpolitik in Deutschland nach 1945   Vortrag im Kunstpalais Erlangen

Artur Zmijewski, Filmstill aus Democracies, 2009; Quelle: URL: http://www.kunstpalais.de/img/kp/collection/fixHeight/no3_democracies.jpg

Der Vortrag befasst sich mit den amerikanischen Maßnahmen zur Umerziehung („re-education“) der Deutschen nach 1945 – besonders mit Blick auf die zentralen Vorstellungen von Freiheit und Demokratie. Neben einem Überblick über die verschiedenen Initiativen der amerikanischen (Kultur-)Politik im Nachkriegsdeutschland geht es auch um deren Adressaten: Die Programme zur Demokratisierung und Umerziehung richteten sich verstärkt an die Jugend, in der das größte Potential zur Reform und Veränderung in Deutschland (und Europa) gesehen wurde. Der Vortrag behandelt davon ausgehend verschiedene kulturtheoretische Modelle, die einen derartigen Transfer freiheitlicher und demokratischer Vorstellungen im Rahmen einer solchen graduellen Reform beschreibbar machen und fragt auch danach, inwieweit kulturelle Prägungen überhaupt veränderbar sind. Auf einer anderen Ebene eröffnen sich Problemkomplexe dahingehend, was aus US-amerikanischer Perspektive als „Demokratie“ und „Befreiung“ verhandelt wird und welche Kontinuitäten sich auch zu aktuelleren Debatten um militärische Interventionen der USA unter dem Deckmantel der Demokratisierung (etwa in Afghanistan und im Irak) ergeben. Ob die gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland nach dem Krieg letztlich (zumindest partiell) der amerikanischen Kulturpolitik zu verdanken sind und somit ein „Erfolgsbeispiel“ der Umerziehung darstellen, bleibt dahingestellt.

kl paralyzed 1 (Um )Erziehung zur Freiheit? Amerikanische Kulturpolitik in Deutschland nach 1945   Vortrag im Kunstpalais Erlangen

Klara Lidén, Filmstill aus Paralyzed, 2003; Quelle: URL: http://www.kunstpalais.de/img/kp/collection/fixHeight/kl_paralyzed_1.jpg

Zu den Personen:

Prof. Dr. Heike Paul ist Lehrstuhlinhaberin für Amerikanistik, insbesondere nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der FAU. Ihre Forschungsschwerpunkte sind amerikanische Mythen, African American Studies, Populärkultur und Phänomene kultureller Mobilität (z.B. „Amerikanisierung“).

Dr. Katharina Gerund ist Koordinatorin des Graduiertenkollegs „Präsenz und implizites Wissen“ und lehrt Amerikanistik an der FAU. Ihre Forschungsschwerpunkte sind African American Studies, Gender Studies sowie kulturelle Mobilität und Amerikanisierung v.a. in Deutschland nach 1945.

Quelle: URL: http://www.kunstpalais.de/de/26/Prof-Dr-Heike-Paul-und-Dr-Katharina-Gerund:-Um-Erziehung-zur-Freiheit-Amerikanische-Kulturpolitik-in-Deutschland-nach-1945.html?year=2013&month=05&day=07

WANN: Dienstag, den 7.5.2013 um 20 Uhr
WO: Innenhof des Kunstpalais Erlangen, Marktplatz 1 in 91054 Erlangen

Plakat für Dreimalzehn/Treperdieci in der Zentrifuge; Quelle: URL: http://api.ning.com/files/E12ZO5fIjR226c3vKu9jTB7iCNvWQpd-siNO8CiA1C73vQV24npVzUvnyb9atUNrbDXxkYCylyhEZaWRyGwnvgIrQzZ-89uZ/PlakatZentrifugekl.jpg?width=500

Dreimalzehn/Treperdieci in der Zentrifuge

Heute (3.5.2013) eröffnet um 19 Uhr die Ausstellung “Dreimalzehn/Treperdieci” mit Siebdruckarbeiten von Christoph Gerling. Passend zum zweisprachigen Titel der Ausstellung werden Gedichte in italienischer Sprache von Alessandra Brisotto und Prospero Marco Compagno vorgetragen. Die Arbeiten können noch bis zum 2.6.2013 in der Zentrifuge Nürnberg besichtigt werden.

PlakatZentrifugekl Dreimalzehn/Treperdieci in der Zentrifuge

Plakat für Dreimalzehn/Treperdieci in der Zentrifuge; Quelle: URL: http://api.ning.com/files/E12ZO5fIjR226c3vKu9jTB7iCNvWQpd-siNO8CiA1C73vQV24npVzUvnyb9atUNrbDXxkYCylyhEZaWRyGwnvgIrQzZ-89uZ/PlakatZentrifugekl.jpg?width=500

Alessandra Brisotto ist Schriftstellerin, Sprachlehrerin und Kulturschaffende.
Nach dem Studium von Literatur, Sprache, Philosophie und Psychologie in Venedig zieht sie nach Frankreich und schließlich nach Deutschland. Nach vier Jahren in Köln lebt sie seit 2011 in Nürnberg. Hier hat sie „a casa – Sprache und Kultur in Entwicklung“ gegründet.

Prospero Marco Compagno, geboren am 22. Mai 1976 in Sant’ Agata di Militello, lebt in Santo Stefano di Camastra, in der Provinz Messina. Schon als Kind war er neugierig auf die Welt und suchte ständig nach seinen Ausdrucksmöglichkeiten. Nach dem Abitur entscheidet er sich, an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität von Palermo zu studieren, aber er beendet das Studium nicht. Er liest alles, was seiner Meinung nach sein inneres Wachstum fördert. Vielseitig und unkonventionell denkend, findet er Fragen in der Philosophie von Sokrates, sucht Antworten im Zen. In Santo Stefano di Camastra arbeitet er in einer Keramikwerkstatt. Und er schreibt noch, weil er nur das machen kann.

DSCN0677 2 Dreimalzehn/Treperdieci in der Zentrifuge

Christoph Gerling, Ollies Rote Beetesuppe (Serie: Kunst ist wenn dein Bauch lacht); Quelle: URL: http://www.christoph-gerling.de/img/kochbuch/DSCN0677_2.jpg

Christoph Gerling, geboren 1937 in Würzburg, studiert Malerei, Grafik und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste München. Nach den Staatsexamen unterrichtet er an einigen Bayerischen Gymnasien. Von 1974 – 2002 lehrt er als Dozent an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.
Er hatte bereits zahlreiche Ausstellungen und Kunstprojekte in Deutschland und im Ausland, regelmäßig in Italien.
Derzeit lebt er in Happurg und in Nürnberg.

Quelle: URL: http://kulturhallenuernberg.ning.com/events/ausstellung-dreimalzehn-treperdieci

WANN: Freitag, den 3.5.2013 um 19 Uhr
WO: Zentrifuge Nürnberg, Muggenhofer Straße 135 in 90429 Nürnberg

Johanna Billing: Project for a Revolution, 2000, Videoinstallation 3:14 min, Foto: Erich Malter; Quelle: Mitteilung Kunstpalais Erlangen

Vortrag: Freiheit Erlangen! im Kunstpalais

Am Donnerstag (2.5.2013) hält Dr. Andreas Jakob im Innenhof des Kunstpalais Erlangen um 20 Uhr einen Vortrag mit dem Titel “Freiheit Erlangen!”. Der Vortrag greift die Thematik der momentanen Ausstellung im Kunstpalais auf, mehr dazu hier.

image001 Vortrag: Freiheit Erlangen! im Kunstpalais

Johanna Billing, Project for a Revolution, 2000, Videoinstallation 3:14 min, Foto: Erich Malter; Quelle: Programminformation Kunstpalais Erlangen

Von der Aufnahme der Hugenotten bis zur 1968er Studentenbewegung weist die Erlanger Geschichte immer wieder spannende Bezüge zu den großen Freiheitsideen der Neuzeit auf. Während sich Polizeidirektor Friedrich von Ausin noch 1813 wünschte, “daß die Polizey überall so wachsam wie in Erlangen seyn möchte, um auch in politischer Hinsicht, nach dem Geist der Regierung zu wirken”, sangen Erlanger Studenten bereits 1794 das Kampflied der französischen Revolution “Ça ira”. Erlanger Studenten waren 1817 an der Bücherverbrennung beim Wartburgfest beteilgt. Der ehemalige Erlanger Student Karl Ludwig Sand ermordete 1819 August von Kotzebue und löste damit wesentlich die Karlsbader Beschlüsse aus. Erlanger Studenten organisierten 1832 das Hambacher Fest mit, waren 1833 am Frankfurter Wachensturm be-teiligt und standen 1848 bei der Märzrevolution auf Seiten der Obrigkeit. Freiheit Erlangen hat, im doppelten Wortsinne, seine Berechtigung.

Zur Person: Dr. Andreas Jakob ist seit 1999 Leiter des Stadtarchivs Erlangen. Er hat Kunstgeschichte, Geschichte und Klassische Archäologie an der FAU studiert und in Geschichte mit einer Arbeit über das Kollegiatstift St. Martin in Forchheim promoviert. Jakob ist Mitherausgeber des Erlanger Stadtlexikons (2002).

Quelle: URL: http://www.kunstpalais.de/de/44/Vortraege.html

WANN: Donnerstag, den 2.5.2013 um 20 Uhr
WO: Innenhof des Kunstpalais Erlangen, Marktplatz 1 in 91054 Erlangen

Quelle: URL: http://www.kunstvereinkohlenhof.de/uploads/pics/AniotaStoehrWeber.jpg

Anita Stöhr Weber – Mitternachtsblau. Installation im Kunstverein Kohlenhof

Morgen (27.4.2013) eröffnet um 19.30 Uhr die Ausstellung “Mitternachtsblau” mit Arbeiten von Anita Stöhr Weber im Kunstverein Kohlenhof. Die Ausstellung kann dort bis zum 25.5.2013 besucht werden.

AniotaStoehrWeber Anita Stöhr Weber   Mitternachtsblau. Installation im Kunstverein Kohlenhof

Quelle: URL: http://www.kunstvereinkohlenhof.de/uploads/pics/AniotaStoehrWeber.jpg

Der Titel der Ausstellung „Mitternachtsblau“ ist der Titel einer visuell-akustischen Installation, die die Berliner Künstlerin eigens für den Hauptausstellungsraum des Kohlenhof konzipiert hat. Als gelernte Textildesignerin sind für Anita Stöhr Weber Orte ehemaliger Textilverarbeitung von besonderem Interesse; so auch der ehemalige Nähsaal (Oberlicht!), der heute der Hauptausstellungsraum des Kunstvereins Kohlenhof ist.

„Mitternachtsblau“ thematisiert am Beispiel vergangener lokaler Textilproduktion heute sich entwickelnde und bestehende globalisierte Wirtschaftsstrukturen. Die visuell-akustische Installation lenkt damit die Aufmerksamkeit auf eine Voraussetzung unserer Konsum- und Lebenswelt und zeigt deren globale Verwobenheit auf.

Ergänzt wird die Installation mit Arbeiten aus den Werkreihen „in Sicherheit“, „Malgrund“ und „Farbstücke“. Den Arbeiten gemeinsam ist „der Verweis des Anwesenden und Sichtbaren auf das Abwesende und Unsichtbare.“ (Marlies Behm, Overbeck Gesellschaft, Lübeck)

Anita Stöhr Weber studierte an der Gesamthochschule Kassel Freie Kunst bei Alf Schuler und Produktdesign bei Hamdi El Attar. Ihre Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen u.a. in der Sammlung Daimler, der Sammlung des MKK Ingolstadt, im In- und Ausland vertreten.

Quelle: URL: http://www.kunstvereinkohlenhof.de/index.php?id=32&tx_ttnews[year]=2013&tx_ttnews[month]=02&tx_ttnews[day]=15&tx_ttnews[tt_news]=77&cHash=0ff28b3377305c87087f019d641a8006

WANN: Samstag, den 27.4.2013 um 19.30 Uhr
WO: Kunstverein Kohlenhof Nürnberg e.V., Grasersgasse 15 in 90402 Nürnberg

Heike Baranowsky, Time Traps © Heike Baranowsky/VG Bild-Kunst Bonn, 2013, Courtesy Galerie Barbara Weiss, Berlin; Quelle: URL: http://www.meine-veranstaltungen.net/bild/6444_jpvpl9v3d2fs0q7538pq2h5v61_bild2.jpg?groesse=1

Heike Baranowsky – Time Traps in der Kunsthalle

Morgen (24.4.2013) eröffnet um 20 Uhr in der Kunsthalle die Ausstellung “Time Traps”, in der Film- und Videoarbeiten sowie Fotografien von Heike Baranowsky zu sehen sind, die sich mit den Themen Zeit und Raum auseinandersetzen. Die Ausstellung kann bis zum 16.6.2013 besucht werden.

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Heike Baranowsky, Time Traps © Heike Baranowsky/VG Bild-Kunst Bonn, 2013, Courtesy Galerie Barbara Weiss, Berlin; Quelle: URL: http://www.meine-veranstaltungen.net/bild/6444_jpvpl9v3d2fs0q7538pq2h5v61_bild2.jpg?groesse=1

Film, Fotografie und Video sind die Medien, mit denen Heike Baranowsky Raum und Zeit thematisiert. Wie nur wenigen zeitgenössischen Künstlerinnen gelingt es der 1966 in Augsburg geborenen Künstlerin, Analytik und Sinnlichkeit so zu verschränken, dass unsere Aufmerksamkeit gefesselt wird von den bewegten Bildern, mit denen sie uns in eine andere Zeit und an einen anderen Ort schickt. Obwohl viele Arbeiten auf den ersten Blick dokumentarisch erscheinen, widerlegen Baranowskys Filme und Videoinstallationen diesen Eindruck, indem sie auf den zweiten Blick ihre Suggestionskraft mittels technischer Manipulationen offenlegen und dabei auch grundlegende formale Bedingungen des Kinos untersuchen. Die Funktionsweisen der Kamera wie Bildausschnitt, Verlangsamung und Zoom, Schleife und Wiederholung im Loop, Spiegelung im Vorwärts- und Rückwärts-Modus oder winzige, zeitliche Versetzungen von Motiven werden selbst zur Struktur der Arbeiten.

6444 jpvpl9v3d2fs0q7538pq2h5v61 bild1 Heike Baranowsky   Time Traps in der Kunsthalle

Heike Baranowsky, Time Traps © Heike Baranowsky/VG Bild-Kunst Bonn, 2013, Courtesy Galerie Barbara Weiss, Berlin; Quelle: URL: http://www.meine-veranstaltungen.net/bild/6444_jpvpl9v3d2fs0q7538pq2h5v61_bild1.jpg?groesse=1

Baranowskys Werke erzählen keine langen Geschichten, sondern fokussieren vielmehr ein Bild als Ausgangspunkt, einen Augenblick oder einen Ort, von dem aus sich potentielle Geschichten entfalten können über das Verhältnis von Ereignis, Körper, Medium, Raum und Zeit und deren Wahrnehmung.

Die Ausstellung Time Traps in der Kunsthalle Nürnberg gibt mit 15 repräsentativen Arbeiten aus den letzten 15 Jahren den bislang umfassendsten Einblick in das komplexe Werk von Heike Baranowsky. Einzelne, international längst bekannte Arbeiten wie etwa PASSAGE I (Schiff), 1998, oder Schwimmerin (1:24), 2000, werden in dieser Präsentation erstmals in den Zusammenhang ihres konsequenten Gesamtwerkes gestellt. Zugleich sind auch jüngere Installationen wie Racetrack, 2010 und die von Heike Baranowsky eigens für unsere Ausstellung in Nürnberg und anschließend im Lentos Kunstmuseum Linz geschaffene, vierteilige Videoinstallation Barometer (iiii), 2013, zu sehen.

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Heike Baranowsky, Time Traps © Heike Baranowsky/VG Bild-Kunst Bonn, 2013, Courtesy Galerie Barbara Weiss, Berlin; Quelle: URL: http://www.meine-veranstaltungen.net/bild/6444_jpvpl9v3d2fs0q7538pq2h5v61_bild3.jpg?groesse=1

Heike Baranowsky, die ihren Studienabschluss am Royal College of Art in London gemacht hat, lebt in Berlin und Nürnberg, wo sie seit 2009 eine Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg hat.

Quelle: URL: http://www.kunstkulturquartier.de/kunsthalle/ausstellungen/aktuell/

WANN: Mittwoch, den 24.4.2013 um 20 Uhr
WO: Kunsthalle Nürnberg, Lorenzer Straße 32 in 90402 Nürnberg

Michael Jordan, Grubengräber; Quelle: URL: http://u.jimdo.com/www44/o/s4304cd00e9e19a0c/img/i15e97c3abf19b744/1365195536/std/michael-jordan-grubengr%C3%A4ber.jpg

Grubengräber und andere Gesellen in der Galerie Bernsteinzimmer

Am Sonntag (21.4.2013) eröffnet um 17 Uhr die Ausstellung “Grubengräber und andere Gesellen” mit Zeichnungen von Michael Jordan und Philipp Seis in der Galerie Bernsteinzimmer. Bis zum 19.5.2013 können die Arbeiten dort besichtigt werden.

michael jordan grubengräber Grubengräber und andere Gesellen in der Galerie Bernsteinzimmer

Michael Jordan, Grubengräber; Quelle: URL: http://u.jimdo.com/www44/o/s4304cd00e9e19a0c/img/i15e97c3abf19b744/1365195536/std/michael-jordan-grubengr%C3%A4ber.jpg

Michael Jordan, Zeichner und grafischer Künstler, setzt sich mit der Alltagswelt auseinander und reflektiert diese. Inhalt seiner künstlerischen Arbeit ist ein Dialog über die Absurdität, die Komplexität der Welt und die Unmöglichkeit, die Zusammenhänge tatsächlich zu begreifen. Banale Themen transformiert er durch zeichnerische Gestaltung zu Besonderheiten.

philipp seis true talent cleanup Grubengräber und andere Gesellen in der Galerie Bernsteinzimmer

Philipp Seis, True Talent Cleanup; Quelle: URL: http://u.jimdo.com/www44/o/s4304cd00e9e19a0c/img/ia3231eb141892567/1365195601/std/philipp-seis-true-talent-cleanup.jpg

Philipp Seis ist ein Geschichtenentwickler. Er zeichnet und programmiert filmische Spezialeffekte. Künstlerisch interessiert ihn eine Mischung aus E und U – schwere Kost leicht serviert oder andersherum.

Quelle: URL: http://www.galerie-bernsteinzimmer.de/

WANN: Sonntag, den 21.4.2013 um 17 Uhr
WO:Galerie Bernsteinzimmer, Großweidenmühlstraße 11 in 90419 Nürnberg