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Vorschau: Raum linksrechts

Die Ausstellung im Raum linksrechts präsentiert Arbeiten von Studierenden der Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg und wird am 13. April eröffnet.

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Studierende der Illustration HAW Hamburg

Die Illustrationen und Comics sind im Rahmen des gleichnamigen Kurses unter der Leitung von Tobias Krejtschi und Simon Schwartz im Wintersemester 2012/13 entstanden. Die Offenheit der Themenstellung führte zu einer Bandbreite vielfältiger Illustrationen, von denen eine Auswahl in der Ausstellung zu sehen ist.

Wann: 13. April, ab 19 Uhr

Wo: Raum linksrechts, Valentinskamp 37

Vorschau: 

Vier Klassen aus vier Schulen bekamen je 16 Fundstücke aus dem Gängeviertel, um sie in kleine Kunstwerke zu verwandeln. Von der bloßen Abbildung bis hin zur Weiterverarbeitung oder kompletten Zerstörung war dabei alles erlaubt. Man darf gespannt sein, was eine Siebtklässlerin aus einer alten Kachel oder ein Neuntklässler aus einem Beutel Asche kreiert. Ab dem 24. Mai sind die besten Stücke, ausgesucht von den linksrechts-Kuratoren,  in der Ausstellung zu sehen.

Wann: 24. Mai, ab 19 Uhr

Wo: Raum linksrechts, Valentinskamp 37

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Blind Copy Volume 3

Der Titel „blind copy“, unter dem die Ausstellung von Stefan Leyh und Matthias Bausch im Elektrohaus eröffnet wird, vereint zwei künstlerische Positionen, die nicht unterschiedlicher gleichwohl aber auch nicht synthetischer sein könnten. 

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Die Skulpturen von Leyh wie die Wandobjekte und Gemälde von Bausch sind eindrucksvolle Vertreter der sich aktuell um die Hochschule der Bildenden Künste positionierenden jungen Kunstszene in Dresden. „Blind copy“ rekurriert dabei auf eine aktuelle Wandinstallation von Bausch, verdeutlicht aber auch das Bestreben jeden Künstlers, so viele Rezipienten wie möglich erreichen zu wollen, ohne dabei die künstlerische Individualität und Singularität des Kunstobjektes zu verlieren, welche bei einem Versand einer elektronischen Botschaft als „bc (bcc) = blind copy“ in der Unsichtbarkeit der weiteren Empfänger gewahrt ist.

Gleichwohl von unterschiedlichen künstlerischen Ausgangspositionen aus entwickelt, entstehen die Arbeiten beider Künstler aus Erinnerungsfragmenten der eigenen Vergangenheit, nehmen ihren Ausgang in Filmsequenzen oder entspinnen sich aus Glücksmomenten längst vergangener Kindheitstage. Den Werken haftet dabei eine gewisse Ambivalenz an. Sie umgibt etwas Unberechenbares, ja manchmal geradezu Geheimnisvolles, denn nach einem ersten kurzen Blick obliegt ihnen etwas scheinbar Befremdliches, ja fast Lauerndes. Es ist die unbestimmte Ahnung eines möglichen und plötzlichen Umschlagens des gerade noch fröhlichen Moments, der in der pastellenen Farbigkeit, der Vertrautheit der Darstellungsobjekte und der mitunter verdächtigen Niedlichkeit der Motivik liegt, die am ersten Eindruck zweifeln lassen. Gerade die erzählerischen Momente in den Kompositionen von Bausch sowie die einfachen Gesten der Figuren bei Leyh suggerieren diese Mehrdeutigkeit, die den Betrachter auf eine sublim versteckte Wirklichkeit hinter der Fassade der flüchtigen Wahrnehmung schließen lassen.

Wann: Freitag, 12.4.2013, 20 Uhr

Wo: Elektrohaus, Pulverteich 13

Quelle: Elektrohaus

Elmar Lause, The Gronk Show ll Ärger im Revier, Quelle: Affenfaust

The Gronk Show ll – Ärger im Revier

Heute Abend (06.04.2013) eröffnet die affenfaust die zweite Gronk Show unter dem Motto ,,Ärger im Revier” ab 20 Uhr. Wie in der ersten „Gronk Show“ wird auch in der Ausstellung „The Gronk Show II – Ärger im Revier“ das menschliche Gesicht in den Mittelpunkt gerückt.

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Elmar Lause, The Gronk Show ll Ärger im Revier, Quelle: Affenfaust

Das Gesicht wird reduziert auf seine skizzenhafte Form Augen, Nase, Mund, in verschiedenen Facetten und spielerischen Möglichkeiten. Es wird zum Ausdruck einer auf den ersten Blick trügerisch-clownesken Darstellung, das bei nochmaligem Hinsehen eine bisweilen merkwürdige Irritation auslösen kann, ein verstörendes Unbehagen. Nichts ist so, wie es zu sein scheint, alles wird spielerisch, zuweilen ironisch hinterfragt. Seltsame Formationen finden sich zu grotesken und skurrilen Figuren zusammen, die auf eine schräge Weise schön sind. Bekanntes – z.B. Comicelemente – verbinden sich mit Fundstücken und Schnipseln, die nach dem Zufallsprinzip ihren Platz gefunden zu haben scheinen. Daraus wiederum bilden sich neue Strukturen und Ordnungen. Verblüffend und doppelsinnig erzählt „The Gronk Show II“ mit einen befremdlichen und doch vertrauten Blick auf die menschliche (und tierische) Gestalt Geschichten aus dem Augenblick, aus dem spontanen Einfall heraus.Die Titel unterstreichen mit Witz und zuweilen Selbstironie das Spielerische und Ambivalente der gezeigten Arbeiten.

Wann: 6.4.2013, 20 Uhr

Wo: Affenfaust, Detlev-Bremer-Str. 15

Quelle: affenfaust.org

Dirk Brömmel aus der Serie "Schwimmende Märkte", 2012, 40 x 40 cm, Quelle: Galerie Hengevoss-Dürkop

Antennen schwimmen Kopf-über auf Märkten bis zur Villa

Ursprünglich war die Fotografie ein realitätsgebundenes Dokumentationsmedium. In der Galerie Hengevos-Dürkop im Galeriehaus Hamburg hängt aktuell eine Ausstellung des Fotografen Dirk Brömmel. Die erfindet das Medium der Fotografie nicht neu, spielt aber mit dessen Parametern. Die Abweichungen von perspektivischer Gewohnheit, üblichen Größen-Maßstäben, zeitlicher Einheit und farblicher Realität zeichnen eine kleine Reise durch das Portfolio des Künstlers nach. Eine erste Retrospektive, die viel über die verschiedenen Arbeitsfelder eines Fotokünstlers berichtet, der sich Themen annimmt und sie bearbeitet.

Brömmel wurde 1968 geboren. Nach einer Ausbildung zum Fotografen fand er über Umwege zur künstlerischen Fotografie, bevor er in der Klasse von Prof. Dr. Vladimir Spacek 2006 seinen Akademiebrief an der Akademie für Bildende Künste in Mainz erhielt. Zu den ausgestellten Serien gehören Auszüge der „Kopf-über-Serie“, die Brömmels künstlerischen Durchbruch markiert, ebenso, wie die „Antennen“ als eines der ersten Projekte des Künstlers. Daneben finden sich als jüngste Werkgruppe noch die „Schwimmenden Märkte“ und die viel beachtete „Villa Tugenthat“. Der Reihe nach.

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Dirk Brömmel, Antenne, 2001, 100 x 100 cm, Diasec/Aludibond, Quelle: Galerie Hengevos-Dürkop

Die Antennen sind das am längsten andauernde Projekt Brömmels. Das Motiv beschränkt sich im Regelfall auf die funktionale Metall-Konstruktion. Die erhält in seiner Arbeit skulpturalen Charakter. Perspektivisch bewegt sich der Fotograf mit den Objekten auf einer Höhe, sodass der Blick auf das Konstrukt eine ungewohnte Nähe bekommt. Wahrscheinlich hat noch nie jemand der Antennenkultur derart viel Aufmerksamkeit geschenkt. Möglicherweise handelt es sich um eins der wenigen Objekte, an dem jeglicher ästhetischer Einfluss vorbeigegangen ist. Im Vordergrund steht ausschließlich dessen Zweckmäßigkeit. Bewusst verzichtet Brömmel auf Störfeuer durch natürliche Umwelteinflüsse. Damit genügt ein Pflänzchen am Fuße der Antenne, um gedankliche Assoziationen auszulösen, die irgendwo zwischen Natur und von Menschenhand geschaffener Industrie liegen. Ähnliche assoziativ-intuitive Impulse verarbeitet Brömmel in Linienführungen, die wie Leitungen oder in der Zuordnung zu Antennen wie Kommunikationsverbindungen wirken. Die Antennen begleiten Brömmel schon eine lange Zeit. In Folge dessen finden sich in dieser Werkreihe auch seine vielen Reisen verewigt, die ihn schon in weite Teile Europas und nach Amerika (New York), Armenien, China, Thailand, Türkei, Ägypten, Marokko und Südafrika (Kapstadt) geführt haben.

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Dirk Brömmel, Rheinenergie, 2004, 210 x 70 cm, Diasec/Aludibond; Quelle: Galerie Hengevoss-Duerkop

Etabliert hat sich Brömmel mit dem ihm eigenen Stil der Kopf-Über Fotografien. Von den Rheinbrücken herunter, fotografiert er ein Vielzahl von Schiffen, die zwischen Nordsee und Alpen verkehren. In der Postproduktion entnimmt Brömmel die Objekte ihrer Umgebung und konstruiert sie auf eine einfarbige Farbfläche. Auf Diasec aufgezogen verkehren die Schiffe in einem unbegrenzten Raum und funktionieren nicht mehr in ihrer stereotypen Rolle des schwimmenden Kolosses. Auf diese Weise geht jegliches Gefühl für Maßstäbe und Größen verloren – selbst die „dicken Pötte“ verlieren an Masse und wirken wie Spielzeuge, während die Decklandschaft für den Betrachter zum Suchrätsel wird.

Dirk Brömmel S. M. 1 St. 2012 Ed. 5C 40 x 40 cm Antennen schwimmen Kopf über auf Märkten bis zur Villa

Dirk Brömmel aus der Serie "Schwimmende Märkte", 2012, 40 x 40 cm, Quelle: Galerie Hengevoss-Dürkop

Viel reisen und dabei arbeiten – das kann man nicht in jedem Beruf. In der Serie der schwimmenden Märkte konnte Brömmel beides verbinden. Die schwimmenden Märkte sind allesamt im Ausland entstanden und das – um der Perfektion willen – in zwei Anläufen. Das Farbspektrum der (fernöstlichen) Pracht grenzt die Märkte ästhetisch so sehr von den rheinischen Kolossen ab, dass lediglich der Kopf-über Stil die beiden Serien verbindet. Zudem hat Brömmel das Motiv weiter seiner realen farblichen Umgebung entrückt. Die Farben der aufwendig eingezogenen Horizontallinien haben im Motiv jeweils einen Bezugspunkt, sodass die Wahl des Hintergrundes sich letztlich konsequent aus dem Motiv selbst ergibt. Ungeachtet des ähnlichen Stils unterscheidet sich diese Serie wesentlich von den Containerschiffen – auch in ihrer Wirkung auf den Betrachter. Trotz des vielschichtigen Farbrasters werden die schwimmenden Märkte von einer Unaufgeregtheit und Ruhe begleitet.

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Dirk Brömmel, Villa Tugenthat 15, 2002, 100 x 100 cm, Diasec/Aludibond, Quelle: Galerie Hengevoss-Dürkop

Die Villa Tugenthat ist eine der wohl bedeutendsten Bauten des Bauhaus Architekten Mies Van der Rohe. Sie entstand 1929 zeitgleich zum Barcelona Pavillon in Brünn. Seine architektonische Bedeutung wurde schon vielfach besprochen und auch fotografisch wurde das Gebäude schon festgehalten. Anders als in der Architekturfotografie nähert sich Brömmel diesem Meilenstein des Bauhaus maßgeblich über einen historischen Ansatz. Ein Sprung in der zeitlichen Einheit, der zeitliche Maßstäbe außer Kraft setzt. Anhand von Aufnahmen des Hausherrn Fritz Tugenthat kombiniert Brömmel historische Aufnahmen mit gegenwärtigen Eindrücken. Mit den schwarz-weißen Aufnahmen aus der Vergangenheit vor Augen wählt Brömmel für die gleichen Orte des Hauses einen anderen Bildausschnitt und fügt beide Ansichten schließlich übereinander. Zu seinen Vorlagen gehören sowohl stilisierte Architekturfotografien wie auch Szenen des Familienlebens. Durch die Kombination eröffnet Brömmel innerhalb seiner Bilder einen Raum für Zeit in dem Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen und sich ergänzen.

Die Ausstellung im Galeriehaus Hamburg hat von Mittwoch bis Freitag von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie Samstags von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet. Neben den erwähnten Serien sind weitere Werke aus dem Portfolio zu sehen. Weiterhin sind einige Publikationen zu Brömmels Arbeit erschienen.

Jim Avignon - How I met the internet; Quelle: Feinkunst Krüger

How I met the internet

Vom 06. bis zum 27. April 2013 ist Jim Avignon mit seiner vierten Einzelausstellung bei Feinkunst Krüger zu Gast. Er präsentiert neue Arbeiten in allen Formaten, von Laptop groß bis Wand füllend, die Ausstellung wird am Samstag um 20 Uhr eröffnet.

Karte Jim Avignon How I met the internet

Jim Avignon - How I met the internet; Quelle: Feinkunst Krüger

Jim Avignon zählt zu den ungewöhnlichsten Figuren in der aktuellen deutschen Kunstszene. Er ist zugleich Maler, Musiker, Performer, Veranstalter und  Kurator und hat sich aus diesen Komponenten ein eigenes Berufsbild zusammengezimmert, das ihn jeden Tag aufs Neue auf Trab hält. Seit kurzem wohnt er wieder in Berlin, ist aber ständig unterwegs und selten da, wo man ihn vermutet. Er malt viel, nennt sich selbst augenzwinkernd den “schnellsten Maler der Welt” und stellt schon mal eine ganze Ausstellung in ein paar Tagen auf die Beine. Seine Bilder sind ein Mashup aus cartooniger Figuration, expressionistischem Bildaufbau und dominant aufs Bild gemalten Titeln, immer getreu der Devise – ein Maximum an Ausdruck mit einem Minimum an Linien.

Während einige seiner Arbeiten bereits in Sammlungen und Museen hängen, stellt Avignon weiterhin mit Vorliebe in Clubs, Ladenlokalen oder auf der Strasse aus. Anfang der 90er provoziert er den elitären Kunstmarkt mit Billigkunst, später nimmt er mit Lifepaintings in Clubs die Styles und Haltungen der Street Art vorweg. Wo immer er auftaucht werden die Gesetze auf den Kopf gestellt, seine Werke bleiben erschwinglich und sind für jeden gedacht. Er thematisiert die Schnelllebigkeit dieser Gesellschaft und kritisiert in seinen Bildern, mit oft schwarzem Humor, Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit. Unter dem Titel „Neoangin“ ist er außerdem als Musiker unterwegs und seine Musik hat dabei ähnliche Inhalte und Formen wie seine Bilder.

Eine lineare Karriere interessiert Avignon herzlich wenig, er ist ein Abenteurer der vor allem seiner Neugierde folgt. Kunst ist für ihn Kommunikation und Austausch, er reist viel und oft und organisiert überall auf der Welt Events. Im Frühjahr 2013 malt er außer bei Feinkunst Krüger in Sao Paulo, zusammen mit einem brasilianischen Künstler, einen Truck und in Aix en Provence die dortige Kunsthalle an.

Was ist seit Jims letztem Besuch bei Feinkunst Krüger vor 2 Jahren alles passiert? Er war mit dem Goetheinstitut auf Mittelamerikatour und hat in 7 Ländern mit lokalen Künstlern zusammen Wände bemalt, er ist aus den USA rausgeflogen, er hatte eine Retrospektive in Berlin, er hat geheiratet, er ist in Rom in einem alten Pornokino aufgetreten und hat eine 10 Meter große Modigliani-Variation an eine Wand gemalt, er ist einen Weinberg heruntergefallen und hat sich dabei die Hand gebrochen, er hat 3 Bücher herausgebracht, er hat versucht das Internet zu verstehen, er hat in Brooklyn ein 60 Meter langes Panorama gemalt, dass nun gerne als “Inbegriff” von Bushwick abfilmt wird, er ist auf dem Pictoplasmafestival als lebende Sprühdose aufgetreten, er hat 2 Musikvideos an die arte Mediathek und ein Wandbild für einen Samsung Galaxy Fernsehspot in Korea (zu billig) verkauft. All das wird sich bestimmt auf die eine oder andere Weise in seinen Bildern wieder finden lassen. Bei oberflächlicher Betrachtung wird man aber auch sagen können “ er ist noch ganz der Alte”.

Zur Eröffnung wird Avignon einen überdimensionierten selbstgebauten Plattenspieler präsentieren, ausgewählte Platten darauf spielen und eventuell dazu singen.

Quelle: Feinkunst Krüger

WANN: Samstag, den 6. April, um 20 Uhr

WO: Feinkunst Krüger, Kohlhöfen 8, 20355 Hamburg

„Édouard Manet, The Railway, 1873 ©National Gallery of Art, Washington, D.C.

Gewinnspiel: Freikarten für den Film “Manet: Potraying Life”

Der gallerytalk.net Osterhase hat euch etwas mitgebracht: Unter allen Teilnehmern verlosen wir Freikarten für die Cinemaxx Sondervorstellung “Exhibition – Mannte: Portraying Life” aus der Reihe “Great Art On Screen” am 11. April 2013! Verlost werden zwei mal zwei Freikarten für die Hamburger Vorstellung (HH-Dammtor), du kannst teilnehmen, indem du gallerytalk.net auf http://www.facebook.com/gallerytalk.net?fref=ts einen “like” gibst und das Gewinnspiel kommentierst! Das Gewinnspiel endet Samstag, den 6. April (13 Uhr).

Manet Gewinnspiel: Freikarten für den Film Manet: Potraying Life

„Édouard Manet, The Railway, 1873 ©National Gallery of Art, Washington, D.C.

Mit der umjubelten Ausstellung „Manet – Portraying Life“ aus der Londoner Royal Academy of Arts kommt am Donnerstag, den 11. April 2013, um 20 Uhr, die erste von insgesamt drei hochkarätigen internationalen Ausstellungen auf die große Leinwand in ausgewählten CinemaxX Kinos (in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln).

Dank herausragender Bild- und Tontechnik wird der Ausstellungsrundgang zu einem unvergesslichen Erlebnis. Fachmännische Kommentare und spannende Hintergrundinformationen rund um die Künstler und ihre Werke versorgen die Besucher mit fundiertem Wissen. Abgerundet wird der Kunstgenuss mit einem Blick hinter die Kulissen der Ausstellungen. Ein Blick, der einem Museumsgast in dieser Form meist verborgen bleibt. Gemäß dem Motto „Mehr als Kino“ bietet CinemaxX mit der Reihe „Exhibition“ die einzigartige Möglichkeit, weltberühmte Ausstellungen hautnah im Kino zu erleben.

Der Impressionist Édouard Manet gilt als einer der Väter der modernen Kunst. Erstmalig wird mit dieser Ausstellung eine Retrospektive seiner Porträts präsentiert. Durch Leihgaben von rund 50 Gemälden und Porträts aus über 30 Ländern gelang es in Zusammenarbeit mit dem Toledo Museum of Art, Ohio, diese einzigartige Ausstellung zu realisieren. In Toledo, USA, wurde sie bereits gezeigt, die Londoner Ausstellung ist die einzige in Europa. Die thematisch angeordnete Ausstellung wird in sechs Räumen präsentiert, einer davon ist im Stil eines Pariser Cafés eingerichtet und lädt dazu ein, in das Paris des ausklingenden 19. Jahrhunderts einzutauchen, dem Manets Porträts entstammen. „Manet macht seine Modelle zu Akteuren seiner Bilder, er verwischt häufig die Grenzen zwischen der Porträtmalerei und der Darstellung des täglichen Lebens“, so die Kuratorin MaryAnne Stevens.

Weltberühmte Werke wie „Musik im Tuileriengarten“, „Das Frühstück im Grünen“ oder „Berthe Morisot mit einem Veilchenbukett“ ziehen den Zuschauer auf bisher ungekannte Weise in den Bann, die fundierten Erklärungen des Fernsehmoderators und Kunsthistorikers Tim Marlow und weiterer Gastexperten verleihen den großartigen Kunstwerken zusätzlichen Gehalt.

Quelle: Cinemaxx

Mehr Informationen: http://www.cinemaxx.de/Programm/Film/Exhibition-Manet-Portraying-Life/20873

Lichtstrahl vom Dach der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg. Foto: Henning Rogge / Deichtorhallen

Hamburg geht ein Licht auf

Seit dem 22. März 2013 ist die Installation »Crossing the Elbe« neunzig Minuten nach Sonnenuntergang beginnend und für ein ganzes Jahr jeden Abend im Himmel zwischen den Deichtorhallen Hamburg und den Deichtorhallen – Sammlung Falckenberg in Harburg für 20 Minuten zu sehen. Der Künstler Anthony McCall ist u.a. im Gespräch über seine Arbeit mit whitetube.de (Video) zu sehen.

Anthony McCall Hamburg geht ein Licht auf

Lichtstrahl vom Dach der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg. Foto: Henning Rogge / Deichtorhallen

Im Rahmen der Eröffnung des Präsentationsjahres der Internationalen Bauausstellung IBA in Hamburg hat der britische Künstler Anthony McCall mit den Deichtorhallen Hamburg das Lichtkunstprojekt »Crossing the Elbe« realisiert. Das Projekt visualisiert den so genannten Sprung über die Elbe. Von drei verschiedenen Orten werden drei Suchscheinwerfer mit schmalen weißen Lichtkegeln aufeinander projiziert – vom Dach des SPIEGEL-Gebäudes neben den Deichtorhallen in der HafenCity, vom Energiebunker in Wilhelmsburg und von den Deichtorhallen – Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg. Auf diese Weise wird die Elbinsel mit dem Nord- und Südufer des Flusses verbunden. Im Laufe des Jahres werden die drei horizontalen Lichtkegel allmählich ihren Bewegungswinkel verändern, so dass nach und nach alle Stadtteile Teil dieses symbolischen Sprungs werden.

Quelle: Deichtorhallen.de

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Saisoneröffnung Galerien im Kontorhausviertel

Frühlingserwachen in der Hamburger Kunstszene: Vom 22. bis 24. März 2013 laden die Galerien im Kontorhausviertel anlässlich ihrer Saisoneröffnung zum großen Gallery Weekend mit abwechslungsreichem Rahmenprogramm ein. 

 Saisoneröffnung Galerien im Kontorhausviertel

Robert Sturmhoevel bei GALERIE EVELYN DREWES Zielscheibe 24 "Never ending Story" Acryl auf Leinwand 30x40cm , 2012

An neun Standorten zwischen Hauptbahnhof, Deichtorhallen und Chilehaus präsentieren insgesamt 14 Galerien aktuelle Positionen der zeitgenössischen Kunst. Gezeigt werden Künstler von internationalem Rang genauso wie spannende Newcomer. Die Bandbreite der ausgestellten Arbeiten reicht dabei von Malerei und Fotografie über Skulpturen und Objektarbeiten bis hin zu Installationskunst. Viele der ausgestellten Künstler sind am Vernissageabend und beim Gallery Weekend persönlich vor Ort.

Das Gallery Weekend startet am Freitag, 22. März, von 18 bis 22 Uhr mit den zeitgleichen Ausstellungseröffnungen. Am Sonnabend, 23. und Sonntag, 24. März haben alle Galerien von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Wer sich unter sachkundiger Anleitung durch die zahlreichen Kunstpositionen bewegen möchte, kann sich den Führungen mit Kuratorin Belinda Grace Gardner anschließen (23.3. um 14 Uhr, 24.3. um 13 Uhr, Teilnahmebeitrag 10 Euro). Zusätzlich laden einzelne Galerien zu Gesprächen mit den ausstellenden Künstlern ein.

Teilnehmende Galerien:

Galerie Peter Borchardt (Hopfensack 19)
Helle Jetzig, romantic 2.0, Neue Bilder – Neue Technik WWW.GALERIE-BORCHARDT.DE

Flo Peters Gallery (Chilehaus C / Pumpen 8 ) Franz Münster: Photographien aus dem Nachlass Toby Burrows: Soliloquy WWW.FLOPETERSGALLERY.COM

Galerie Carolyn Heinz (Galeriehaus / Klosterwall 13) Reinhold Engberding, Martin Kasper: anscheinend scheinbar Plastische Arbeiten und Malerei WWW.GALERIECAROLYNHEINZ.DE

Galerie Hengevoss-Dürkop (Galeriehaus / Klosterwall 13)
Dirk Brömmel: Über Antennen, Bäume und Schiffe / Eine Retrospektive (Fotografie). WWW.HENGEVOSSDUERKOP.DE

Evelyn Drewes I Galerie (Sprinkenhof / Burchardstraße 14)
Robert Sturmhoevel: fleetn’n [ play ] yard / Malerei, Installation, Skulptur WWW.EVELYNDREWES.DE

Galerie Kramer Fine Art (Altstädter Straße 13) Johannes Lotz: Gräben der Minne, Malerei WWW.KRAMER-FINE-ART.DE

MIKIKO SATO GALLERY (Galeriehaus / Klosterwall 13) Aiko Tezuka: Ghost – Suspended Organs WWW.MIKIKOSATOGALLERY.COM

Galerie Renate Kammer (Münzplatz 11) Dietrich Helms: Inmitten WWW.GALERIERENATEKAMMER.DE

Robert Morat I Galerie (Kleine Reichenstraße 1)
Joakim Eskildsen: HOMEWORKS (Chapter 1) & Orri, Interiors WWW.ROBERTMORAT.DE

Power Galerie (Hopfensack 14)
Martin Neumaier: fremd und stumm
im tresor raum: Kippenberger Underground, Dawson City, Yukon, Canada, Präsentiert von Reinald Nohal
WWW.POWERGALERIE.DE

CCA&A GALLERY (Sprinkenhof / Burchardstraße 14)
Gruppenausstellung MENSCHLICH / Paolo De Biasi, Christian Herzig, Nina Hotopp, RADOMIR, Sergei Sviatchenko, Ivan Lardschneider und Roberto Spadoni WWW.CCAA-GALLERY.NET

Galerie Jens Goethel (Sprinkenhof / Burchardstraße 14) Eiko Borcherding und Suzanne Levesque: Zwei Positionen WWW.GALERIEGOETHEL.DE

Georg Molitoris Galerie (Sprinkenhof / Burchardstraße 14) Gruppenausstellung Neue Arbeiten
Felix Eckardt, Viviane Gernaert, Cora Corte, Klaus Mertens, Hieronymus Proske und Matthias Schultheiss WWW.GALERIE-MOLITORIS.DE

Ruth Sachse | Kunst der Gegenwart (Sprinkenhof / Burchardstraße 14) Anja Grosse und Vanessa von Wendt: Neue Arbeiten WWW.GALERIE-RUTH-SACHSE.DE

Quelle: BäckerPR

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ALL HANDS ON DECK – Solidaritätsausstellung für den Erhalt des nachtspeicher23

Das Projekt Nachtspeicher23 e.V. (Lindenstraße 23) ist leider in schweres Fahrwasser geraten und sendet nun ein S.O.S. an alle wohlgesonnenen Künstler und Kunstinteressierte, die bisher mit der Galerie auf der einen oder anderen Ebene zu tun hatten. Als Teil dieser Bemühungen wird am 16. März ab 16 Uhr eine Solidaritäts-Ausstellung veranstaltet.

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Der Entscheid der Kulturbehörde, unsere Programmförderung im Vergleich zu 2012 nahezu zu halbieren, könnte das AUS im Sommer 2013 bedeuten.Wir aber finden: Der Nachtspeicher23 darf nicht sterben! Wir kämpfen und überlegen in alle Richtungen, wie wir die Kosten des Projektes für das Jahr 2013 aufbringen können.

Unterstützt wird diese Rettungsaktion von über 50 Hamburger, bundesweiten und internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die in den vergangenen Jahren in der Galerie, ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert haben. Unter dem Titel “ALL HANDS ON DECK” bringt diese Ausstellung dieses weite Spektrum der zeitgenössischen Kunst an einem Tag zusammen.

Die Zeichnungen, Collagen, Malerei, Druckgrafiken und Fotografien, die maximal 500 EUR kosten, können noch am gleichen Tag direkt “von der Wand weg” gekauft werden. Um den nachtspeicher23 auch in Zukunft als eine Plattform für den kreativen Austausch zu erhalten, spenden die teilnehmenden Künstler den Großteil ihres Verkaufserlöses an die Galerie.

Quelle: Nachtspeicher23