Arbeit aus der Ausstellung "You won't fool the children of the revolution"

Vernissage “You won’t fool the children of the revolution” der Künstler Beate Geissler und Oliver Sann in der Galerie Carol Johnssen

Heute Abend, den 4. April, findet in der Galerie Carol Johnssen die Eröffnung zu der Ausstellung der beiden Künstler Beate Geissler und Oliver Sann statt, die Arbeiten aus der 2012 entstandenen Werkgruppe “You won’t fool the children of the revolution” zeigen. Die extra für die Galerie installierte Assemblage führt – im Hinblick auf die globalen Finanzmärkte – den Gedanken eines veränderten Begriffs der Lebensform, der durch Technologie ausgedehnt wurde, weiter.

child of revolution 1 e1365062721906 Vernissage You wont fool the children of the revolution der Künstler Beate Geissler und Oliver Sann in der Galerie Carol Johnssen

Arbeit aus der Ausstellung "You won't fool the children of the revolution"

“Weiteres Element der Aus-stellung sind fotografische Reprä-sentationen von Chrysalis (Schmetterlingspuppen), mittels derer die Künstler die Analogie zu existierenden Modellen phäno-menologischer Welterklärung zu überschreiten versuchen und ein prozessuales Verständnis von Dasein jenseits dichotomischer Synonyme unterbreiten.

Die Chrysalis, die ein morpho-logisch klar abgegrenztes, meist fast oder völlig bewegungsloses Übergangsstadium durchläuft, findet in der Kulturgeschichte ihre Entsprechung in dem von Thomas von Aquin im Mittelalter unternommenen Versuch eines kosmo-logischen Gottesbeweises, der Idee eines unbewegten Bewegers, einer Kraft, die in völligem Stillstand alle Bewegung auf der Welt verursacht und die ursprünglich als Notwendigkeit in der aristotelischen Philosophie erscheint.” (Quelle: Galerie Carol Jonhssen)

WANN: Donnerstag, 4. April 2013 | 19-21 Uhr

WO: Galerie Carol Johnssen | Königinstr. 27, 80539 München

AUSSTELLUNGSDAUER: 05. April – 07. Juni 2013

Kunst, Kaffee und Kuchen in der Goldenen Bar, Quelle: Haus der Kunst

Kunst, Kaffee und Kuchen im Haus der Kunst zu Mel Bochner

Bevor wir in den ereignisreichen April starten, lassen wir das Osterwochenende nochmals entspannt mit Kunst, Kaffee und Kuchen ausklingen! Im Haus der Kunst könnt ihr heute, um 14 Uhr, wieder mal einer Führung zur Ausstellung “Wenn sich die Farbe ändert” über den Künstler Mel Bochner lauschen, und anschließend in der schönen Goldenen Bar gemeinsam Kunst und Kaffe genießen.

WO: Haus der Kunst und Goldene Bar, Prinzregentenstr. 1, München

WANN: 01. April 2013, 14 Uhr

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Kunst, Kaffee und Kuchen in der Goldenen Bar, Quelle: Haus der Kunst

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“A SPACE CALLED PUBLIC” oder “Hoffentlich Öffentlich”

Auch die Münchner Kunstszene lässt es kurz vor Ostern eher ruhig angehen. Es lohnt sich also, sein Augenmerk auf ein kommendes künstlerisches Großprojekt der Stadt München zu richten. “A Space Called Public / Hoffentlich Öffentlich” nennt sich dieses Vorhaben, das Kunst in den öffentlichen Raum transportieren soll. Kuratiert von dem Künstlerduo “Elmgreen & Dragset“, treten im Jahr 2013 an mehreren bekannten Plätzen und Orten Münchens Kunstwerke in Form von Installationen, Skulpturen und Peformances von insgesamt 12 internationalen Künstlern auf. Bereits seit Januar diesen Jahres wurden schrittweise die ersten Arbeiten an Ort und Stelle platziert, um mit ihrer Umgebung und dem öffentlichen Publikum zu intervenieren. Anfang Juni wird der Großteil der Kunstwerke installiert worden sein, sodass am 6. Juni 2013 die offizielle Eröffnung stattfinden wird, die einige andere Sonderveranstaltungen im Laufe des Jahres mit sich ziehen wird.

Begonnen wurde dieses Projekt mit dem Werk “4th Plinth Munich” von Stephen Hall & Li Li Ren auf dem Wittelsbacherplatz. Sie nimmt Bezug auf den berühmten Fourth Plinth auf dem Trafalger Square in London, der nach 50 Jahren leer stand. Durch einen Kunstwettbewerb wurde der Sockel schließlich doch noch zu einem Tourismusmagneten.

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"4th Plinth Munich" der Künstler Stephen Hall & Li Li Ren auf dem Wittelsbacherplatz (Quelle: A Space Called Public)

Das zweite bislang installierte Kunstwerk befindet sich auf dem Odeonsplatz und tritt in Form einer Performance auf. Dabei handelt es sich um eine von den Künstler Elmgreen & Dragset konzipierte Glasvitrine, in deren Inneres ein Megaphon platziert ist. Dieses wird täglich um 12 Uhr mittags aus der Vitrine genommen und die Worte hineingesprochen: “It’s never too late to say sorry”.

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Perfomance "It's never too late to say sorry" der Künstler Elmgreen & Dragset auf dem Odeonsplatz

WANN: Januar bis September 2013 | Eröffnung: 6. Juni 2013

WO: München, an verschiedenen bekannten Orten der Stadt | bereits installiert: Odeons- und Wittelsbacherplatz

 

 

Werk aus der Ausstellung "Gillian Wearing" im Museum Brandhorst (Quelle: http://www.pinakothek.de/kalender/2013-03-26/35074/gillian-wearing)

Ausstellungsführung im Brandhorst Museum: Gillian Wearing Retrospektive

Im Museum Brandhorst findet morgen, den 26. März 2013, eine Führung von Jessica Krämer zur aktuellen Ausstellung über den Künstler Gillian Wearing statt. Los geht’s um 15 Uhr an der Museumsinformation, die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

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Werk aus der Ausstellung "Gillian Wearing" im Museum Brandhorst (Quelle: http://www.pinakothek.de/kalender/2013-03-26/35074/gillian-wearing)

“Raumgreifende Filminstallationen und fotografische Arbeiten stehen im Mittelpunkt der ersten deutschen Retrospektive auf das Werk der britischen Künstlerin Gillian Wearing (*1963 in Birmingham). Sie studierte am renommierten Londoner Goldsmiths`s College und erlangte seit den frühen 1990er Jahren internationale Bekanntheit. 1997 wurde Gillian Wearing für Ihre Videoinstallation »60 Minutes Silence« mit dem renommierten Turner Prize ausgezeichnet. Die Künstlerin richtet ihren Blick auf den Selbstausdruck von Menschen in inszenierten Situationen. Ihr Interesse gilt dabei Sichtweisen von Durchschnittsbürgern ebenso wie von Menschen am Rand der Gesellschaft oder von Kindern. In der behutsamen Auseinandersetzung mit ihnen entstehen berührende Porträts, bei denen sich das Verhältnis zwischen Selbstbild und Außenwirkung, zwischen Künstlerin und abgebildetem Menschen als das eigentliche Thema erweist. Darüber hinaus ermöglichen Wearings Arbeiten die Reflexion über soziale Konventionen und unterschiedlichste Formen der Kommunikation. In Kooperation mit der Whitechapel Gallery, London, und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf” (Quelle: pinakothek.de)

WANN: Di., 26. März 2013 | 15 Uhr

WO: Museum Brandhorst | Treffpunkt an der Museumsinformation

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TEFAF MAASTRICHT 2013

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gallerytalk.net war für euch wieder auf dem internationalen Kunstparkett unterwegs und kommt mit einer Fülle von Eindrücken wieder zurück. Diesmal liegt eine der weltgrößten Kunstmessen im Fokus, die TEFAF MAASTRICHT 2013. Mit einem einzigartigen Spektrum an Kunstwerken, Design und Antiquitäten quer durch die Jahrhunderte begegnet man immer wieder Kunst, die außerhalb eines Museums selten anzutreffen ist. Und auch wenn die TEFAF nicht ausschließlich zeitgenössische Kunst repräsentiert, sind wir der Meinung, dass sich hier ein Blick über den Tellerrand lohnt.

Die TEFAF MAASTRICHT 2013 in den Niederlanden ist die wichtigste Kunstmesse für Kunst und Antiquitäten weltweit und einer der international renommiertesten Standorte für den führenden Kunsthandel. Mit über 260 der namhaftesten Kunsthändler aus aller Welt ist sie es, die den hohen Standart im Kunstmarkt setzt. Neben den traditionellen Bereichen wie Antiquitäten und den zahlreichen Kunstwerken Alter Meister, sind Arbeiten der Klassischen Moderne und Zeitgenössischen Kunst tatkräftig vertreten, ebenso wie Design des 20. Jahrhunderts, Schmuck und Zeichnungen bekannter Künstler.

Trotz der immens großen Messefläche wird dem Besucher die Orientierung und Fokussierung durch eine Raumeinteilung in Kategorien vereinfacht. Gänge und Auflaufzentren werden durch Namensgebungen wie “Madison Avenue”, “Place de la Concorde” oder “Champs Élysées” übersichtlicher. Es ist erstaunlich, welchen Eindruck das gesamte Erscheinungsbild der Messe und einzelnen Galerien hat. Nicht nur die aufwendige Gestaltung der Halle und das allgemein sehr interessierte und kenntnisreiche Publikum fällt auf. An jeder Ecke trifft man auf beeindruckende Werke namhafter Künstler, hier eine Skizze von Rubens, dort ein Portrait von George Grosz, Gemälde von Picasso, Bronzeskulpturen von Henry Moore oder Alberto Giacometti, überlebensgroße Statuen von Jeff Koons und und und…  Dem Besucher widerfährt ein bei weitem entspannteres Erlebnis der Kunstwerke, da er nicht unmittelbar prüfende Blicke durch Museumswärter zu befürchten hat. Und welche Kunstinstitution oder -veranstaltung bietet außerhalb eines Museums eine vergleichbare Palette derart namhafter Künstler und Kunstwerke, zumal einige der Arbeiten nach der Messeausstellung in privaten Besitz übergehen und nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich sind?

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Als Münchner Vertretung war u.a. die Galerie Daniel Blau anzutreffen. In ihrer diesjährigen Ausstellung zeigt sie zum einen Werke des frühen Andy Warhol, die teilweise zum allerersten Mal veröffentlicht werden. Dabei handelt es sich um originale Zeichnungen aus den 50er Jahren, die für den später v.a. durch seine Grafiken sehr populären Künstler ungewohnt sind. Oftmals Portraits, die das Thema der Pflanze in Form einer Blume aufgreifen, führt Warhol auf verschiedenste Art und Weise aus. Mal durch wenige Bleistiftstriche sehr sachlich anmutend, dann wieder verspielt und dynamisch, beinahe farbenfroh, obwohl kaum Farbigkeit verwendet wird. Man merkt dass der junge Warhol interessiert war an der Verbindung und Beziehung zwischen Mensch und Pflanze und welche Bedeutung sie für den Einzelnen haben kann. Andere Arbeiten deuten bereits auf seine Vorliebe für die quantitative Vervielfältigung hin, der der Künstler eine höhere Bedeutung zuschrieb als dem tatsächlichen Original.

Warhols’ Arbeiten werden begleitet von einer mitunter zeitgenössischen Ausstellung, in der Polaroid-Aufnahmen der drei bekannten Künstler Chuck Close, Nobuyoshi Araki und David Bailey gezeigt werden. Heutzutage wird das Material für die Polaroidaufnahmen nicht mehr produziert, sodass die Fotografien einen einzigartigen Status erlangt haben und die drei Künstler als Pioniere der Polaroidtechnologie ausweisen.

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Die Kunstmesse ist für all diejenigen empfehlenswert, die sich außerhalb der zeitgenössischen Kunst auch für Werke anderer Epochen begeistern können. Leider setzt der Eintritt mit einem Preis von 55 Euro inklusive eines obligatorischen Kataloges ein tatsächliches und fundiertes Interesse am breiten Spektrum der Messe voraus. Es werden unglücklicherweise auch keine Studentenrabatte angeboten. Allerdings sollte man sich, insofern wirkliches Interesse besteht, nicht davon abschrecken lassen. Der Besuch der Messe lässt den Eintritt durchaus als berechtigt erscheinen.

Die Messe läuft noch bis einschließlich den 24. März 2013. Wer also noch Zeit für einen Kurztrip hat: die Stadt Maastricht allein ist schon einen Besuch wert.

 

WANN: 15. – 24. März 2013 | jeweils 11-19 Uhr | Sonntags 11-18 Uhr

WO: TEFAF MAASTRICHT 2013, MECC (Maastricht Exhibition & Congress Centre), Forum 100, 6229 GV Maastricht, Niederlande

Quelle: www.headegg.com

Vernissage im HEADEGG: Olaf Tiedje mit “Yarn Objects” Fotografien

Am Donnerstag, den 14. März 2013, findet im Headegg die Vernissage zur Ausstellung “Yarn Objects” mit Fotografien von Olaf Tiedje statt. Zu sehen sein werden Fotografien von 2009, die urbane Stadtlandschaften oder auch Naturaufnahmen, in die urbane Komponenten eingebaut werden, zeigen. Tiedje greift hierbei dahingehend in die Darstellung ein, indem er seine “Schnur-Installationen” integriert, deren Anbringung für den Betrachter im ersten Augenblick ohne digitale Hilfsmittel überhaupt nicht begreifbar sind. Leise und unauffällig fügen sie sich in die Umgebung ein und greifen den Inhalt des Ortes ganz selbstverständlich auf, um schließlich vorangehende Geschehnisse, die im Bild selbst überhaupt nicht vorhanden sind, nur durch seine Fadenkonstellationen visuell zu transportieren und erzählerisch rückabzuwickeln.

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Quelle: www.headegg.com

Der Headegg Raum ist nicht im gewöhnlichen Sinne eine Art Galerie, sondern eine unkoventionelle Art und Weise der Kunstausstellung: So handelt es sich hierbei mehr um eine Ausstellungswand in einem kleinen, gerade einmal 18qm großen Raum in einem Pavillon aus den 30er Jahren. Diese Ausstellungswand ist nur von den Schaufenstern aus zu betrachten und somit 24 Stunden lang geöffnet.

WANN: Donnerstag, 14. März 2013 | ab 19 Uhr

WO: HEADEGG | Trogerstraße 19 in München-Bogenhausen

Kristian von Hornsleth, Fuck the Poor, 2010, 80 x 80 x 12 cm, Leuchtkasten (Quelle: Galerie Jörg Heitsch)

Vernissage in der Galerie Jörg Heitsch: “Fuck the Poor” des Künstlers Kristian von Hornsleth

Morgen, Freitag den 1. März 2013, findet in der Galerie Jörg Heitsch die Vernissage zur Ausstellung mit dem Titel “Fuck the Poor” zum Künstler Kristian von Hornsleth statt. Der dänische Konzeptkünstler ist bekannt für seinen provokanten Umgang mit Medien und den bestechenden Attacken gegen das “Establishment”:

Fuck the poor C8C2577 D69F 1004 B75C 217160107158 Vernissage in der Galerie Jörg Heitsch: Fuck the Poor des Künstlers Kristian von Hornsleth

Kristian von Hornsleth, Fuck the Poor, 2010, 80 x 80 x 12 cm, Leuchtkasten (Quelle: Galerie Jörg Heitsch)

“[...] So auch in der Ausstellung FUCK THE POOR. Hornsleth will mit dem provokanten Titel auf die politische Wende seit dem Anschlag vom 11. Sept. verweisen, den er als Vergeltungsakt für die ausbeuterischen Strategien und die politische Arroganz der westlichen Staaten versteht: „Fuck the Poor war und ist die typische Haltung der westlichen Welt. Wir haben die Armen dieser Welt schlecht behandelt und das bekommen wir nun zurück. Während wir mit aufstrebenden Wirtschaftsmächten und neuen kulturellen und religiösen Kämpfen konfrontiert sind, steckt Europa in der Krise. Aber wen kümmert‘s – wir fahren weiterhin Autorennen in Monaco!“ (Quelle: Galerie Jörg Heitsch)

WANN: Freitag, 1. März 2013 | 19 Uhr

WO: Galerie Jörg Heitsch | Reichenbachstraße 14 | 80469 München

AUSSTELLUNGSDAUER: 02.März 2013 – 13. April 2013

 

 

Lou Jaworski, MOUNT XIII2010, Giclée print hinter Plexiglas auf Aludibond, 135 x 190 cm (Quelle: De Martino Gallery München)

Ausstellungsankündigung – “Stripping the past” von Lou Jaworski in der De Martino Gallery München

Innerhalb der heutigen News empfehlen wir euch gerne wieder einen Besuch einer neuen Ausstellung in der Münchner Galerienszene. Diesmal legen wir euch die De Martino Gallery gegenüber des Brandhorst Museums mit ihrer seit heute laufenden Ausstellung zum Künstler Lou Jaworski mit dem Titel “Stripping the past” nahe. Dabei handelt es sich um faszinierende Fotografien von Berglandschaften, die – im Bestreben das im dem Moment Erfahrbare, aber längst nicht Sichtbare zu visualisieren und fotografisch eine Gestalt zu geben – dem Betrachter einen etwaigen “Perspektivenwechsel” (vgl. Katalogtext, Dr. Sonja Lechner M.A.) ermöglichen können.

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Lou Jaworski, MOUNT XIII2010, Giclée print hinter Plexiglas auf Aludibond, 135 x 190 cm (Quelle: De Martino Gallery München)

“Die Serie MOUNT, im August 2010 in den Alpen rund um den Thurnerkamp entstanden, verdankt Ihre Entstehung der Feststellung des Künstlers, dass das Wesentliche des im Gebirge Erfahrenen in Bereichen liegt, die mit einer bloßen Abbildung nicht vermittelbar sind. Nicht die Großartigkeit der Bergwelt will Lou Jaworski wiedergeben, sondern deren Essenz verbildlichen. Hierfür konstruierte er eine Apparatur, die, vor der Optik der Kamera angebracht, eine steuerbare Spiegelung des Motivs auf horizontaler Ebene bewirkt. Die Doppelung des Dargestellten zerstört somit das reine Abbild, sie löst den Boden und damit die Herkömmlichkeit auf. In der Bildmitte entsteht eine unzuordbare Leerstelle, die den real anmutenden Teil des Bildes in den anderen transportiert. [...]” (Quelle: Katalogtext, Dr. Sonja Lechner M.A.)

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AUSSTELLUNGSDAUER: 21.02.2013 – 20.04.2013

WO: De Martino Gallery | Theresienstraße 56b (zweiter Hof), 80333 München

ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch, Freitag, Samstag von 12-18 Uhr, Donnerstag von 16-20 Uhr sowie nach Vereinbarung

Quelle: Akademie der Bildenden Künste München

Vernissage in der Akademie der Bildenden Künste: Was es zu sagen gilt | Wo deine Position mal (k)eine Rolle spielt

Heute Abend, den 18. Februar 2013, findet in der Akademie der Bildenden Künste München die Vernissage zu der Ausstellung “Was es zu sagen gilt | Wo deine Position mal (k)eine Rolle spielt” statt. Dabei handelt es sich um eine Rauminstallation von Boris Maximowitz. Außerdem findet ein umfangreiches Rahmenprogramm zur Ausstellung statt, das u.a. ein Künstlergespräch, eine Lesung und ein Konzerte beinhaltet.

was es zu sagen gilt ganz Vernissage in der Akademie der Bildenden Künste: Was es zu sagen gilt | Wo deine Position mal (k)eine Rolle spielt

Quelle: Akademie der Bildenden Künste München

“Das Projekt will in einer inszenierten Bühnen-Situation jedem einzelnen Besucher die Möglichkeit geben aus einer passiven Zuschauerhaltung in einen aktiven Zustand zu wechseln. Dabei steht die Formulierung der eigenen Sprache und die Konfrontation mit dem Selbstbild im Mittelpunkt.” (Quelle: Akademie der Bildenden Künste München)

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WANN: Mo., 18.02.2013, 13 Uhr

WO: Akademie der Bildenden Künste München, Koloss-Saal, Untergeschoss Altbau

AUSSTELLUNGSDAUER: 18.-22.2.2013

Flyer zur Ausstellung

Yael Bartana, Mur i Wieza, 2009, Video Still (Quelle: Pinakothek der Moderne)

Podiumsdiskussion in der Pinakothek der Moderne zur Ausstellung MUR I WIEZA (Mauer und Turm), Podiumsdiskussion zur Ausstellung Yael Bartana

Heute Abend, den 7. Februar 2013, findet in der Pinakothek der Moderne eine Podiumsdiskussion zu der Ausstellung MUR I WIEZA (Mauer und Turm) und Yael Bartana statt. Das Gespräch wird geführt durch Cilly Kugelmann, Olga Mannheimer und Stefanie Peter und beginnt um 18.30 Uhr im Ernst von Siemens-Auditorium in der PdM. Der Eintritt kostet 3 Euro.

55628 91715 h Podiumsdiskussion in der Pinakothek der Moderne zur Ausstellung MUR I WIEZA (Mauer und Turm), Podiumsdiskussion zur Ausstellung Yael Bartana

Yael Bartana, Mur i Wieza, 2009, Video Still (Quelle: Pinakothek der Moderne)

“Die in Israel geborene, heute vorwiegend in Berlin lebende Künstlerin Yael Bartana entwickelt in ihrer polnischen Trilogie (2007-2011) die fiktive Geschichte des von ihr initiierten »Jewish Renaissance Movement in Poland [JRMiP]«.                                           Im Zentrum steht der Aufruf zur Rückkehr von 3 Millionen Juden nach Polen, die Bartana am Beispiel einer Gruppe von Siedlern inszeniert, unter Verwendung von Stilmitteln, die der zionistischen Propaganda der 1930er Jahren entlehnt sind. Mit dieser Video-Installation vertrat Bartana 2011 Polen auf der Biennale in Venedig – als erste ausländische Künstlerin. Ihr Werk, das kontroverse Reaktionen provoziert, spielt mit Heimat- und Identitätsbegriffen, reflektiert die Schoa und das jüdisch-polnische Verhältnis und verschränkt die Vergangenheit mit aktuellen Themen wie die israelische Siedlungspolitik oder die Migrationsbewegungen in Europa. Anlässlich der Erstpräsentation von »Mur i Wieza«, die 2012 mit Unterstützung privater Spender und PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne für die Sammlung Moderne Kunst erworben werden konnte diskutieren Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Jüdischen Museums in Berlin, und Stefanie Peter, freiberufliche Journalistin und Polen-Expertin, mit der Publizistin Olga Mannheimer.  Einführung: Inka Graeve Ingelmann, Leiterin der Sammlung Fotografie und Neue Medien   Die Veranstaltung wird ermöglicht durch freundliche Unterstützung von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne und Jan und Lilly Fischer.” (Quelle: Pinakothek der Moderne)

WANN: DO, 07. Februar 2013, 18.30 – 20.00 Uhr

WO: Pinakothek der Moderne, Ernst von Siemens-Auditorium