Wiener Kunstgriff
15.05. - 21.05.2017

15. Mai 2017 • Text von

Wir starten mit einem KünstlerInnengespräch in der Galerie Ulrike Hrobsky. Die Lukas Feichtner Galerie zeigt Martin Pohls’ Auseinandersetzungen mit Ölfarben, welche in abstrakten Malereien enden. Außerdem haben wir auch einen Tipp für eine Performance der Wiener Festwochen für euch.

Die Galerie Ulrike Hrobsky lädt am Mittwoch zu einem Künstlergespräch der aktuellen Ausstellung Schichtung von Leena Naumanen und Jupp Linssen ein. Während Leena Naumanen finnische Dachschindeln in einen neuen Kontext setzt, schichtet Jupp Linssen diverse Formen in seinen realistischen Malereien. Beim KünstlerInnengespräch wird man mehr erfahren über die einzelnen Arbeiten und ihre Gemeinsamkeiten. 

WANN: Das Künstlergespräch findet am Mittwoch dem 17.Mai 2017 um 19:00 statt.
WO: Galerie Ulrike Hrobsky, Grünauergasse 6, 1010 Wien

Martin Pohl: Ohne Titel, 2017 © Galerie Lukas Feuchten

Martin Pohl: Ohne Titel, 2017 © Galerie Lukas Feuchten

In der Lukas Feichtner Galerie eröffnet am Donnerstag Martin Pohls’ Ausstellung Horror Vacui. Pohl spielt in seinen Arbeiten mit der Malerei probiert ständig Neues aus. In seiner neuen Serie sind Ölfarben. Breite Pinselstriche geben seinen Werken eine Grundstruktur und lassen sie gleichzeitig lebendig werden. Neben den abstrakten Malereien sind aber auch Pohls’ Werkbilder der letzten Serie zu sehen, welche im Gegensatz zu den neuen Arbeiten sehr wohl realistische Züge haben. Es sind Bilder, die an Bergwelten erinnern. Pohl lässt Reduktion und Leere zu, und schafft mit dichten Strukturen und Formen eine Tiefe. 

WANN: Martin Pohl – Horror Vacui eröffnet am 18. Mai 2017 um 19:00 und ist bis zum 01. Juli zu sehen.
WO: Lukas Feichtner Galerie, Seilerstätte 19, 1010 Wien

Promised Ends: The Slow Arrow of Sorrow and Madness, Performance, 2017 © Oliver Ottenschläger

Promised Ends: The Slow Arrow of Sorrow and Madness, Performance, 2017 © Oliver Ottenschläger

Seit letzten Freitag laufen auch die Wiener Festwochen. Das Programm ist so bunt und vielfältig, dass es schwer fällt sich zu entscheiden. Ein heißer Tipp: Ab 16.05.2017 zeigt das Tanzquartier Wien eine Performance von Saint Genet aus Amerika an vier Terminen. Die KünstlerInnen durchleben in ihrer Performance physische und psychische Grenzüberschreitungen. Promised Ends: The Slow Arrow of Sorrow and Madness – Theater der Grausamkeiten setzt sich mit der Migrationstragödie der Donner Party auseinander, bei welcher viele SiedlerInnen in den 1840er Jahren in den USA unsagbare Gräueltaten erleben mussten. Es geht um Angst, Bedrohung, Tod und Kannibalismus und zieht Parallelen zu aktuellen Krisen.

WANN: Die Performance findet am 16., 17, 19. und 20.05.2017 um 20:00 statt, Einlass ist um 19.30 Uhr. Das Publikum ist eingeladen vor Beginn der Performance die Installation zu begehen. Tickets gibt es hier
WO: Tanzquartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien

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