Vorsicht Falle!
Die rechtliche Dimension der Kunst:
Freiheit und Grenzen der künstlerischen Schöpfung
in Kunst und Recht
Dr. Florian Mercker
Der Vortrag beschäftigt sich mit den für Künstler im heutigen Kunstbetrieb maßgeblichen rechtlichen Grundlagen im Überblick. Hierzu sollen dem angehenden wie auch dem bereits tätigen Künstler Entscheidungshilfen an die Hand gegeben werden, sich im Spannungsfeld seiner künstlerischen Freiheit zu den bestehenden Rechten Dritter sicherer bewegen zu können: Wer bin ich? Was darf ich? Was dürfen die anderen? Was definiert überhaupt ein Kunstwerk im Urheberrecht? Der Vortrag versucht so vor allem ein Problembewusstsein zu schaffen für die Möglichkeiten und Grenzen der künstlerischen Schöpfung in der modernen Informationsgesellschaft. Ergänzend soll der Künstler praktische Erfahrungen aus der Sicht des Kunstrechts in der Umsetzung schöpferischer Projekte erhalten, um so vorab etwaige Schwierigkeiten besser umgehen und diese herausfordernden Projekte insgesamt professioneller und erfolgreicher angehen zu können.
Dr. jur. Florian Mercker ist als Rechtsanwalt und Gründungspartner des Büros PHIDIAS Rechtsanwälte in München spezialisiert auf die Bereiche Kunst und Stiftungen. Er berät in sämtlichen kunstbezogenen Themen. Sein Fokus liegt einerseits auf der länderübergreifenden Beratung sämtlicher Beteiligter auf den Kunstmärkten. Hierzu gehört die rechtliche Begleitung von Kunstprojekten ebenso wie die professionelle Unterstützung in sämtlichen Fragen des Rechtemanagements von Künstlern und privaten sowie institutionellen Sammlungen.
Florian Mercker veröffentlicht regelmäßig zu aktuellen Entwicklungen im Kunstrecht, unter anderem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und im Monopol Magazin. Er hält zudem regelmäßig Vorträge zu kunstbezogenen Themen, wie bspw. beim UBS Arts Forum auf Schloss Wolfsberg/ Schweiz, das ein gegenseitiges Verständnis von Kunst und Wirtschaft durch regelmäßige, interdisziplinäre Gespräche zu erreichen versucht. – Florian Mercker ist Mitglied im Vorstand der Stiftung der Akademie der Bildenden Künste sowie der Stiftung Ann und Jürgen Wilde an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München.





