Der Kunstverein München lädt heute Abend, den 23.07.2012, um 19 Uhr zur Lesung und einem Künstlergespräch innerhalb der Reihe “NO COUNTRY FOR ODD POETS” mit Wolfgang Müller in seine Räume ein.
“WOLFGANG MÜLLER (*1957, Wolfsburg) – Der Autor, Musiker, Künstler und Missverständniswissenschaftler gründet 1980 „Die Tödliche Doris“, deren einzig lebendes Mitglied er heute ist. Die international bekannte performative Musikgruppe tritt in West- und Osteuropa, Japan und den USA in Erscheinung. 1987 ist „Die Tödliche Doris“ Teilnehmer der documenta 8 in Kassel und löst sich im selben Jahr in Weißwein auf. Über den Auflösungsprozess erscheint ein Buch im Martin Schmitz Verlag.
1998 präsentiert Wolfgang Müller in der Berliner Volksbühne die Musik der Tödlichen Doris einem gehörlosen Publikum: Die Tödliche Doris in gebärdensprachlicher Gestaltung. Mit „Geniale Dilletanten“ veröffentlicht Wolfgang Müller 1981 im Merve Verlag das Manifest der West-Berliner Subkultur.
Gemeinsam mit Nan Goldin stellt er eine Ausstellung zum Thema Blaumeise zusammen und beginnt in Deutschland und Island Material für sein Buch BLUE TIT – das deutsch-isländische Blaumeisenbuch(erschienen 1998) zu sammeln. Seit den 1990er Jahren ist Island das zentrale Motiv und Material seiner Kunst. Er eröffnet 1998 in ReykjavÃk sein „privates Goethe-Institut“, welches er später in Walther-von-Goethe-Foundation umbenennen muss. Als Elfenexperte ist Wolfgang Müller häufiger Gast in Talkshows. Für den Bayerischen Rundfunk schreibt und produziert er diverse Hörspiele.
Er entdeckt die Tänzerin Valeska Gert (1892-1978) neu, kuratiert die Ausstellung „PAUSE. Valeska Gert: Bewegte Fragmente“ im Hamburger Bahnhof – Museum der Gegenwart, und veröffentlicht 2010 das Buch „Valeska Gert. Ästhetik der Präsenzen.“ Er unterrichtet, performt und stellt aus in Dresden, Hamburg, Wien, Paris, ReykjavÃk, Montreal, Los Angeles, Tokio, Minsk und Küblis-Dalvazza. Wolfgang Müller ist der ältere Bruder von Max Müller, Sänger der Berliner Gruppe „Mutter“. 2011 erscheint „Kosmas“, sein erster Roman, eine Satire auf den Kunstbetrieb. Im Kunstverein München wird Wolfgang Müller daraus lesen. Anschließend findet ein Gespräch statt.” (Pressetext des Kunstverein Münchens)
Im Anschluss zur Lesung und zum Künstlergesprächs wird im Foyer DJ Karel van Bergen auflegen.
Eintritt: 3 € | für Mitglieder des Kunstvereins freier Eintritt





